Leser­post aus Tie­fen­stür­mig „an Grüne Eggols­heim wegen WEA lan­ge Meile“

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Bezug­neh­mend auf den Leser­brief des Orts­ver­ban­des der Grü­nen Eggols­heim vom 19. April „Wind­kraft­an­la­gen Egg­gols­heim – schon abge­bla­sen?

Lie­ber Mar­tin Eibert und Fran­cois Gabo­rie­au, euch bei­den Ver­fas­sern ist die­ser Leser­brief gewid­met. Die Anlie­gen erneu­er­ba­rer Ener­gie und der Wunsch nach einer lebens­wer­ten Natur und Umwelt ist seit mei­ner Jugend, mein per­sön­lich­ster Wunsch. Ich kann dar­um nicht ertra­gen, dass jetzt wis­sent­lich wert­voll­ster Natur- und Erho­lungs­raum zer­stört wer­den soll für eine frag­li­che Wind­aus­beu­te. Es gäbe weit bes­se­re, natur­scho­nen­de­re und inno­va­ti­ve­re Mög­lich­kei­ten auch vor Ort Ener­gie zu gewinnen.

Wir Tie­fen­stür­mi­ger wür­den euch auch ger­ne einen Kon­takt her­stel­len nach Kal­ten­eg­gols­feld, damit ihr die ech­ten Lebens­um­stän­de und Ein­schrän­kun­gen der dor­ti­gen Bewoh­ner bedingt durch die Wind­rä­der ken­nen­ler­nen könnt.

Noch eine wich­ti­ge Anmer­kung, ein uner­schöpf­li­cher Vor­rat an Ener­gie (eue­re Aus­sa­ge) durch die geplan­ten Wind­ener­gie­an­la­gen hal­te ich für nicht rea­li­stisch und gleicht einem Wer­be­ver­spre­chen, denn die Wind­aus­beu­te in unse­ren Brei­ten ent­sprä­che dem unter­sten Lei­stungs­le­vel von Wind­an­la­gen, also der in einer Schwachwindregion.

Zu der Bür­ger­be­tei­li­gung, schon bei der Bür­ger­ver­samm­lung Anfang 2020 brach­ten die mei­sten Bür­ger von Tie­fen­stür­mig zum Aus­druck, dass sie gegen die WEA vor Ort sind. Das spricht nicht für eine von Bür­ger­mei­ster Schwarz­mann ver­mu­te­te Inno­va­ti­ons­lo­sig­keit der Men­schen im Obe­ren Egger­bach­tal, son­dern für unse­re Natur­ver­bun­den­heit und unse­re geleb­ten Wer­te. Wir Ober­län­der dre­hen uns nicht wie die Fah­ne im Wind, wenn die poli­ti­sche Rich­tung und Füh­rung uns umschwen­ken will, denn wir haben Ver­stand, Herz und ein Gewis­sen, das für die näch­ste Genera­ti­on plant und vorsorgt.

Wich­tig noch für euch zu wis­sen, die geplan­ten Anla­gen sehen aktu­ell eine Höhe von ca. 240 m vor. Die genann­ten schon exi­stie­ren­den Räder in Obern­grub sind nur ca. 150m hoch.

Ger­ne lade ich euch ein zu einer Füh­rung durch unse­re noch unbe­rühr­te Natur ( unter Ein­hal­tung der aktu­el­len Regu­la­ri­en) ein, damit ihr euch ein objek­ti­ves Bild machen könnt von der Schön­heit der noch! ! intak­ten Natur.

Eva Geb­hard,
Tie­fen­stür­mig 5