Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 19.04.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Bar­geld aus Geschäf­ten gestohlen

Die Erlan­ger Poli­zei muss­te am Sams­tag zwei Dieb­stäh­le aus Geschäf­ten auf­neh­men, bei denen die Geschä­dig­ten durch die Täte­rin­nen abge­lenkt wurden.

Kurz vor 12:00 Uhr betrat eine bis­lang unbe­kann­te Frau ein Fri­seur­ge­schäft in der Innenstadt.

Zunächst täusch­te die Frau Kauf­in­ter­es­se vor und erwarb schließ­lich Waren im Wert von rund 15 €. Die­se bezahl­te sie mit einem 100-€-Schein.

Nach­dem die Laden­be­sit­ze­rin das Rest­geld her­aus­ge­ge­ben hat­te, ver­ließ die Frau das Laden­ge­schäft. Bei Geschäfts­schluss muss­te die Inha­be­rin des Fri­seur­ge­schäf­tes dann fest­stel­len, dass ein bis­lang unbe­kann­ter Täter meh­re­re 100 Euro aus einer Geld­ta­sche gestoh­len hat­te. In Ver­dacht steht die Frau, die durch den Wech­sel­vor­gang genaue Kennt­nis erlang­te, wo die Geschäfts­in­ha­be­rin ihre Geld­ta­sche verwahrte.

Ein ähn­li­cher Fall ereig­ne­te dann gegen 15:30 Uhr in unmit­tel­ba­rer Nähe in einer Boutique.

Hier hat­te die Geschä­dig­te ihre Hand­ta­sche kur­ze Zeit unbe­auf­sich­tigt im Laden abge­stellt. Ihr fiel zwar eine Kun­din mit auf­fäl­li­gen Fin­ger­nä­geln auf, die sich kurz­zei­tig im Geschäft auf­hielt, aber nichts kaufte.

Spä­ter stell­te die Geschä­dig­te fest, dass ein unbe­kann­ter eine Map­pe mit Bar­geld und Aus­weis­pa­pie­ren sowie einem Han­dy aus der abge­stell­ten Hand­ta­sche ent­wen­det hatte.

Im ersten Fall liegt nur eine vage Beschrei­bung vor, da die ver­meint­li­che Täte­rin ein Kopf­tuch und eine Mas­ke trug. Im zwei­ten Fall kann die Täte­rin wie folgt beschrie­ben wer­den: ca. 45 Jah­re al, 160 cm groß, dick; beklei­det war die Frau mit einer pink­far­be­nen Jog­ging­ho­se; ihre Haa­re hat­te die Frau rot-oran­ge gefärbt. Auf­fäl­lig an der Frau war zudem, dass sie künst­li­che Fin­ger­nä­gel trug; jeder ein­zel­ne war mit einer Per­le besetzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Unfall­flüch­ti­gen Pkw-Fah­rer unmit­tel­bar nach einem Ver­kehrs­un­fall in Erlan­gen gestellt

Mün­chau­rach. Am Sonn­tag­nacht gegen 23.20 Uhr fiel einer Strei­fe der PI Her­zo­gen­au­rach am Hans-Ort-Ring ein im Front­be­reich beschä­dig­ter Pkw auf. Erst im Fal­ken­dorf gelang es den schlan­gen­li­ni­en­fah­ren­den Pkw anzu­hal­ten. Der 67jährige Fah­rer war deut­lich alko­ho­li­siert und gab zu, dass der Front­scha­den von einem soeben pas­sier­ten Unfall auf dem Her­zo­gen­au­rach Damm bei Frau­en­au­rach stammt. An der Unfall­stel­le hat Mann mit sei­nem Pkw ein Ver­kehrs­zei­chen umge­fah­ren und dort vor Ort auch sein Kenn­zei­chen ver­lo­ren. Es folg­te eine Blut­ent­nah­me beim Fah­rer zur Bestim­mung des Blut­al­ko­hol­wer­tes für das Strafverfahren.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Jugend­li­che bei Dieb­stahl ertappt

Höchstadt a.d.Aisch – Am frü­hen Sonn­tag­abend ent­wen­de­ten zwei Jugend­li­che aus dem Land­kreis ERH zunächst einen Spa­ten, sowie ein Nagel­ei­sen von einem Pri­vat­grund­stück und ver­such­ten damit im Anschluss einen Wohn­wa­gen auf­zu­bre­chen. Nach­dem dies nicht gelang, ver­such­ten sich die Jugend­li­chen wei­ter an einem Wochen­end­haus, des­sen Türe mit zwei Vor­hän­ge­schlös­ser gesi­chert war. Dort konn­ten die Jugend­li­chen aller­dings durch die zwi­schen­zeit­lich ver­stän­dig­te Poli­zei aus Erlan­gen und Höchstadt fest­ge­stellt wer­den. Die Jugend­li­chen wur­den schließ­lich ihren Erzie­hungs­be­rech­tig­ten über­ge­ben. Zudem kommt ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren, u.a. wegen Dieb­stahl auf die jun­gen Män­ner zu.