Neue „Assis­ten­ten“ für die Forch­hei­mer Feuerwehr

Abbiegeassistenten für Großfahrzeuge. Foto: Feuerwehr Forchheim
Abbiegeassistenten für Großfahrzeuge. Foto: Feuerwehr Forchheim

Meis­tens eilt es, wenn die Feu­er­wehr Forch­heim mit ihren Fahr­zeu­gen unter­wegs ist. Ein gro­ßes Risi­ko bei Fahr­ten mit den Groß­fahr­zeu­gen stellt nicht nur im Ein­satz der Abbie­ge­vor­gang dar. Trotz umsich­ti­gen Beob­ach­tens der Außen­spie­gel und ange­pass­ten Geschwin­dig­kei­ten kön­nen beim Abbie­gen schwä­che­re Ver­kehrs­teil­neh­mer wie Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer leicht über­se­hen werden.

Die Stadt Forch­heim inves­tier­te nun in den Schutz der Fahr­zeug­füh­rer und der ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer: Ins­ge­samt drei Groß­fahr­zeu­ge der Forch­hei­mer Feu­er­wehr konn­ten nun mit soge­nann­ten „Abbie­ge­as­sis­ten­ten“ nach­ge­rüs­tet wer­den. Die­se Assis­ten­ten unter­stüt­zen den Fah­rer durch ein Kame­ra-Sys­tem dabei, das Umfeld sei­nes Fahr­zeugs im Auge zu behal­ten. Der im Füh­rer­haus des Fahr­zeugs ange­brach­te Moni­tor zeigt dabei einen kame­ra­über­wach­ten Bereich, der von den Spie­geln nicht erfasst wird. Durch den gro­ßen Weit­win­kel der Kame­ra­lin­se wird somit auch der „Tote Win­kel“ abgedeckt.

Die Abbie­ge­as­sis­ten­ten wer­den seit 2019 vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur für Bestands­fahr­zeu­ge geför­dert. Durch die För­de­rung von 1.500 € pro Sys­tem konn­ten nun das Tank­lösch­fahr­zeug, das Hil­fe­leis­tungs­lösch­grup­pen­fahr­zeug und der Gerä­te­wa­gen Logis­tik nach­ge­rüs­tet werden.