Bro­se Bam­berg gewinnt 81. Oberfrankenderby

symbolbild basketball

Bro­se Bam­berg gewann am 27. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei medi bay­reuth mit 97:88 und hat sich damit für die Hin­spiel­nie­der­la­ge revan­chiert. Ohne den am Ober­schen­kel ver­letz­ten Miche­le Vita­li hat­te Bro­se in der ersten Halb­zeit vor allem defen­siv noch Pro­ble­me (52:55), die sie aber mit zuneh­men­der Spiel­zeit immer bes­ser in den Griff beka­men. Auch gut: 16 Drei­er fan­den Weg in den Bay­reu­ther Korb, 24 Assists wur­den ver­teilt. Bester Bam­ber­ger Wer­fer war David Kra­vish mit 18 Punkten.

Johan Roi­jak­kers: „Wir sind sehr froh über den Sieg, auch, dass wir den direk­ten Ver­gleich gewon­nen haben. Das war wich­tig zur Ver­tei­di­gung des Play­off­plat­zes. In der ersten Halb­zeit haben wir nicht gut ver­tei­digt, das wur­de in der zwei­ten bes­ser, da waren wir phy­si­scher und bis­si­ger. Außer­dem haben wir ange­fan­gen den Ball gut zu bewe­gen und unse­re Ball­ver­lu­ste minimiert.“

Das erste Vier­tel war ein Scharf­schüt­zen­wett­be­werb. Vier Mal traf Bay­reuth den Drei­er, sechs Mal Bro­se. Die Bam­ber­ger blie­ben dabei ohne Fehl­ver­such durch Lock­hart, Fie­ler, Hall, Hundt, Seng­fel­der und Lar­son. Aller­dings ließ Bro­se in der Defen­si­ve den Zugriff ver­mis­sen, wes­halb Bay­reuth immer wie­der ent­we­der auch zu offe­nen Wür­fen oder aber zu ein­fa­chen Punk­ten unter dem Korb kam. Nach einem zwi­schen­zeit­li­chen 7:0‑Lauf lag Bro­se nach knapp drei Minu­ten mit 13:9 vor­ne, ein 8:0‑Run der Bay­reu­ther brach­te die­se nach sie­ben Minu­ten mit vier Punk­ten in Front: 18:22. Am Ende des ersten Abschnitts stand es aus­ge­gli­chen 27:27.

Das mun­te­re Drei­er­schie­ßen ging auch zunächst im zwei­ten Vier­tel wei­ter. Ogbe, Lar­son und Seng­fel­der tra­fen wie­der für Bro­se, aber auch Bay­reuth traf drei Stück. Es blieb also wei­ter­hin eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie, die fünf Minu­ten vor der Pau­se nach wie vor unent­schie­den stand: 47:47. Auch in der Fol­ge­zeit gelang es kei­ner der bei­den Mann­schaf­ten, sich mehr als vier Punk­te abzu­set­zen. Zur Halb­zeit lag Bro­se mit drei Zäh­lern zurück, stand es 52:55. Ein Rück­stand, obwohl bis dato elf Drei­er bei den Gästen fie­len, sie zudem bereits 15 Assists ver­teilt hatten.

Kra­vish und Seng­fel­der hol­ten gleich zu Beginn des drit­ten Vier­tels die Füh­rung wie­der zurück (56:55, 22.). Davon hat­ten die Bam­ber­ger jedoch nur kurz etwas, denn ein 7:2‑Lauf der Bay­reu­ther brach­te Bro­se kurz dar­auf wie­der mit vier in Rück­stand: 58:62. Die Par­tie war nicht bere­chen­bar. Bis Ende des drit­ten Vier­tels wech­sel­te die Füh­rung ins­ge­samt 15 Mal, zwölf Mal stand es unent­schie­den. Aller­dings stand nun die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung bes­ser. Nach gut 28 Minu­ten hat­te Bro­se beim 74:68 die bis dato höch­ste Füh­rung des Spiels inne, die aber bis zum Vier­te­len­de auf drei Punk­te noch etwas zusam­men­schrumpf­te: 71:74.

Ein Frei­wurf von Sei­ferth eröff­ne­te den Schluss­ab­schnitt, Ogbe per Drei­er und Hall mit dem Korb­le­ger punk­te­ten für Bro­se (72:79, 33.). Die Gäste hat­ten nun bes­se­ren Zugriff auf die Par­tie. Seng­fel­der und ein Lock­hart-Drei­er – sein 1.000 BBL-Punkt übri­gens – sorg­ten nach gut 34 Minu­ten für eine Acht-Punk­te-Füh­rung: 84:76. Erst­mals zwei­stel­lig wur­de die­se drei Minu­ten vor Ende, als Chris Seng­fel­der nach schö­nem Anspiel von Ben­net Hundt zum 88:78 ein­netz­te. Da Bro­se in den letz­ten 180 Sekun­den an der Frei­wurf­li­nie nahe­zu ner­ven­frei blieb und Hall mit der Sire­ne den ins­ge­samt 16 Bam­ber­ger Drei­er traf, stand am Ende ein 97:88-Sieg im 81. Ober­fran­ken­der­by zu Buche.

Bro­se Bamberg:

Lock­hart 10, Ruoff, Seric, Fie­ler 9, Hall 14, Ogbe 13, Thomp­son, Hundt 8, Seng­fel­der 16, Kra­vish 18, Grütt­ner dnp, Lar­son 9