Bay­reuth Tigers mit DrEI­ER­pack zum Osterfest

Symbolbild Eishockey

Rund um die Oster­fei­er­ta­ge star­ten die Bay­reuth Tigers mit drei Spie­len auf die Ziel­ge­ra­de der DEL2-Sai­son 2020/21. Zunächst geht es zum Auf­takt in den April am Don­ners­tag (20 Uhr) im hei­mi­schen Tiger­kä­fig gegen die Löwen Frank­furt, bevor am Sams­tag bereits um 16 Uhr die Dresd­ner Eis­lö­wen eben­falls zu Gast in Bay­reuth sind. Am Oster­mon­tag (17 Uhr) steht dann die Aus­wärts­par­tie beim EV Lands­hut auf dem Programm.

Die Löwen Frank­furt kom­men mit einer Serie von vier Nie­der­la­gen – nach zuvor fünf Sie­gen in Rei­he – in die Wag­ner­stadt und brau­chen drin­gend einen Erfolg, will man die Chan­ce auf das Heim­recht im Play­off-Vier­tel­fi­na­le noch wah­ren. Immer wie­der von gro­ßen Ver­let­zungs­sor­gen geplagt muss­te Trai­ner Franz-David Fritz­mei­er beim Diens­tags­spiel in Bad Tölz, wo man mit 3:7 unter­lag, auf Manu­el Stro­del, David Suvan­to, Mar­tin Buch­wie­ser, Dani­el Wirt und Adam Mit­chell ver­let­zungs­be­dingt ver­zich­ten. Tops­corer beim Team aus Hes­sen ist der aus Weiß­was­ser gekom­me­ne Kale Ker­bashi­an, der auch bester Tor­schüt­ze des Teams ist. Aus allen drei bis­he­ri­gen Duel­len ging Frank­furt als Sie­ger her­vor, bei immer knap­pen Ergeb­nis­sen konn­ten die Tigers im Heim­spiel einen Punkt bei der Nie­der­la­ge nach Ver­län­ge­rung ergat­tern. Das Spiel gegen die Löwen wird ein ganz beson­de­res – beob­ach­tet mor­gen die Medi­en der Tigers für den ein oder ande­ren Hinweis.

Auch bei den Dresd­ner Eis­lö­wen ist die Bilanz der letz­ten Spie­le wenig über­zeu­gend: Fünf Nie­der­la­gen kas­sier­ten die Sach­sen in den letz­ten sechs Spie­len, am ver­gan­ge­nen Frei­tag gab es einen 4:3‑Erfolg in Ravens­burg. Auch nach einem Tausch auf der Trai­ner­bank kurz vor dem Jah­res­wech­sel kam man nicht aus dem Kel­ler raus – auch weil man immer wie­der mit Aus­fäl­len zu kämp­fen hat­te. Für Goa­lie Riku Hele­ni­us und Ste­ven Rupprich wur­de in den ver­gan­ge­nen Tagen das Sai­son­aus auf­grund von Ver­let­zun­gen ver­mel­det. Zudem wur­de bei Stür­mer Evan Trupp eine Krebs­er­kran­kung dia­gno­sti­ziert – die Tigers wün­schen dem US-Ame­ri­ka­ner voll­stän­di­ge Gene­sung und viel Kraft auf sei­nem Weg. Alle bis­he­ri­gen Duel­le zwi­schen Dres­den und Bay­reuth gin­gen ans jewei­li­ge Heim­team – die­se Serie wol­len die Tigers am Sams­tag ausbauen.

Zwei Nie­der­la­gen, zwei Sie­ge, zwei Nie­der­la­gen – die letz­ten Ergeb­nis­se des EV Lands­hut beschrei­ben den gesam­ten Sai­son­ver­lauf der Nie­der­bay­ern recht gut. Teils furi­os mit vier Sie­gen in die Sai­son gestar­tet, ging es für das Team von Trai­ner Leif Carls­son Stück für Stück in Rich­tung Tabel­len­kel­ler, eini­ge Zeit hat­te man auch die Rote Later­ne inne, die man aber an die Tigers wei­ter­rei­chen konn­te. Mit der Ver­pflich­tung des kana­di­schen Sturm­du­os Zach O´Brien und Mar­cus Power gelang den Ver­ant­wort­li­chen ein Glücks­griff, dazu kommt mit Ver­tei­di­ger Robin Weiha­ger ein wei­te­rer star­ker Kon­tin­gent­spie­ler. Für 9 Sai­son­spie­le stand Natio­nal­stür­mer Felix Schütz im Lands­hu­ter Kader – und lie­fer­te im Schnitt mehr als zwei Scor­er­punk­te. Mit Seba­sti­an Busch, Drew Melan­son und Hen­ry Mar­tens fin­den sich gleich drei Ex-Tigers aus der ver­gan­ge­nen Sai­son nun im Kader des EVL. Nach zwei Lands­hu­ter Sie­gen konn­ten die Tigers das letz­te Duell im Tiger­kä­fig knapp nach Over­ti­me für sich entscheiden.

Rech­ne­risch ist der Ein­zug in die Play­offs für die Tigers nicht mehr erreich­bar, aber man will sich ordent­lich aus der Sai­son ver­ab­schie­den und wird trotz erneut klei­nen Kaders in den letz­ten Spie­len alles ver­su­chen, um einen ver­söhn­li­chen Sai­son­ab­schluss zu errei­chen. „Wir sind es den treu­en Fans schul­dig, dass wir alles in die Spie­le rein­le­gen. Die über­ra­gen­de Reso­nanz beim Ver­zicht auf die Rück­erstat­tung der Dau­er­kar­ten zeigt uns, wie stark die Fans hin­ter uns ste­hen. Da wol­len wir etwas zurück­zah­len“, blickt Petri Kuja­la voraus.

Alle Spie­le am Oster­wo­chen­en­de kön­nen via Spra­deTV ver­folgt werden.

-kno-