Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 30. März 2021

Mas­ken­pflicht und Alko­hol­ver­bot verlängert

Im Rah­men des Voll­zugs der 12. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung hat die Stadt Erlan­gen eine All­ge­mein­ver­fü­gung erlas­sen. Sie regelt, vor­erst bis 18. April, die wei­ter­hin gel­ten­de Mas­ken­pflicht in der Innen­stadt (Tra­gen einer Mund-Nase-Bedeckung) sowie ein Alko­hol­kon­sum­ver­bot (ganz­tä­gig). Es gilt in der Nürn­ber­ger Stra­ße (begin­nend ab Sedan­stra­ße), am Beşik­taş­platz, in der Güter­hal­len­stra­ße zwi­schen Güter­bahn­hof- und Hen­ke­stra­ße, in der Haupt­stra­ße (begin­nend Ecke Güter­hal­len­stra­ße), in der Unte­ren Karl‑, in der Cal­vin­stra­ße, auf dem Huge­not­ten­platz, am Bus­bahn­hof, am Bahn­hof­platz, in der Richard-Wag­ner-Stra­ße, am Schloß- und Markt­platz sowie in der Haupt­stra­ße (endend Was­ser­turm-/Heu­waag­stra­ße). Die Mas­ken­pflicht gilt wei­ter­hin mon­tags bis sams­tags von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Die All­ge­mein­ver­fü­gung ist in einer Son­der­aus­ga­be des Amts­blat­tes „Die amt­li­chen Sei­ten“ vom 29. März 2021 abge­druckt (Inter­net: www​.erlan​gen​.de/​das). Info: www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​ona.

Medi­zin­ver­ein: Ursu­la Hahn wei­ter­hin Vorsitzende

Die Mit­glie­der des Ver­eins „Gesund­heit und Medi­zin in Erlan­gen e. V.“ haben zwei neue Mit­glie­der in den Vor­stand gewählt, sechs wei­te­re im Amt bestä­tigt. Erste Vor­sit­zen­de bleibt die Ärz­tin Ursu­la Hahn, zu ihrer Stell­ver­tre­te­rin wur­de die frü­he­re Bür­ger­mei­ste­rin Eli­sa­beth Preuß gewählt. Schrift­füh­re­rin bleibt Bir­gitt Aßmus, Schatz­mei­ster ist wei­ter­hin Andre­as Schul­mei­ster. Die bis­he­ri­gen Bei­rä­te Anet­te Chri­sti­an, Frank Neu­mann, Flo­ri­an Schuch wur­den alle­samt bestä­tigt, neu hin­zu­ge­kom­men ist Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth. Pan­de­mie­be­dingt fand die Mit­glie­der­ver­samm­lung erst­mals digi­tal statt.

Die Vor­sit­zen­de berich­te­te über das ver­gan­ge­ne Jahr, wel­ches auch im Ver­ein durch Coro­na nur ein­ge­schränk­te Akti­vi­tä­ten erlaub­te. Trotz­dem konn­ten die Medi­zin­prei­se wie­der ver­ge­ben wer­den. Die Preis­trä­ger in der Kate­go­rie Prä­ven­ti­on waren der Kin­der­schutz­bund mit sei­nem Pro­jekt ELTERN­TALK, in dem aus­ge­bil­de­te Mode­ra­to­rin­nen die Gesprächs­run­den mit den Eltern lei­ten – und zwar auch auf Ara­bisch, Tür­kisch, Rus­sisch und wei­te­ren Spra­chen. Dies trägt zur Inte­gra­ti­on von Fami­li­en und beson­ders deren Kin­dern bei, die zu uns geflüch­tet sind oder aus ande­ren Grün­den bei uns Fuß fas­sen wol­len. In der Kate­go­rie Ver­sor­gung gewann die Post-Covid-Sta­ti­on im Zen­trum für Neu­ro­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­ti­on im Bezirks­kli­ni­kum. Die Umwand­lung einer Sta­ti­on der Neu­ro­lo­gi­schen Kli­nik in eine „Post-Covid“-Station erwies sich als not­wen­dig nach der „ersten Wel­le“ der Sars-CoV2-Pan­de­mie. Dies war the­ra­peu­ti­sches und orga­ni­sa­to­ri­sches Neu­land, wel­ches neue Hygie­nekon­zep­te, Test­ver­fah­ren und Schu­lun­gen für das The­ra­pie­team erfor­der­lich mach­ten. Ein Son­der­preis ging an die TAFEL mit dem TAFEL­MO­BIL. Unter Pan­de­mie­be­din­gun­gen hat das Tafel­mo­bil mit sei­nen ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern die Ver­sor­gung beson­ders der betag­ten und mit­tel­lo­sen Erlan­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aufrechterhalten.

Im Anschluss an die tur­nus­mä­ßi­gen Wah­len gab die Vor­sit­zen­de dann einen Blick vor­aus. Auch in die­sem Jahr wird der Erlan­ger Medi­zin­preis wie­der aus­ge­schrie­ben. Initia­ti­ven, Ein­rich­tun­gen oder Ein­zel­per­so­nen kön­nen sich dann wie­der­um mit inno­va­ti­ven Pro­jek­ten, die der Gesund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on sowie der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung för­der­lich sind, bewerben.

„Sprech­stun­de“ der Aktiv­se­nio­ren erst am 12. April

Die näch­ste „Sprech­stun­de“ der Aktiv­se­nio­ren fin­det am Mon­tag, 12. April (14:00 bis 17:00 Uhr) statt und nicht wie ursprüng­lich mit­ge­teilt am 5. April. Auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie fin­det der Ter­min nur tele­fo­nisch oder per Sky­pe statt. Anmel­dun­gen sind bis Don­ners­tag, den 8. April, bei der Wirt­schafts­för­de­rung der Stadt Erlan­gen mög­lich (E‑Mail wifoe@​stadt.​erlangen.​de, Tele­fon­num­mer 09131 86–2612).

AKTIV­SE­NIO­REN BAY­ERN e.V. berät Exi­stenz­grün­der und hilft auch Unter­neh­men bei Pro­blem­fra­gen. Etwa 360 Exper­ten im Ruhe­stand geben im Rah­men des Ver­eins ihre Berufs- und Lebens­er­fah­rung aus unter­schied­li­chen Berei­chen in der Wirt­schaft wei­ter. Die Ver­eins­mit­glie­der arbei­ten ehren­amt­lich und honorarfrei.