Bam­ber­ger Frak­ti­on Freie Wäh­ler-BuB-FDP set­zen sich für Schu­len ein

Symbolbild Schule

„Die Zukunft unse­rer Kin­der muss uns das Geld Wert sein. Beson­ders wenn es um Bil­dung geht, kön­nen wir als Stadt gezielt unter­stüt­zen!“, erläu­tert Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Danie­la Reinfel­der (BuB) die Inten­ti­on zahl­rei­cher Anträ­ge, die die FW-BuB-FDP-Frak­ti­on in den letz­ten Mona­ten gestellt hat, damit die Stadt ihrem Namen „Schul­stadt Bam­berg“ wie­der gerecht wird.

„Bereits in den Haus­halts­ver­hand­lun­gen haben wir uns vehe­ment gegen die Kür­zung der Schul­bud­gets aus­ge­spro­chen. Wir hof­fen, dass man sich hier auf die Ver­spre­chun­gen des Ober­bür­ger­mei­sters ver­las­sen kann, und die Mit­tel aus den Son­der­bud­gettöp­fen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Wir kön­nen nicht hin­neh­men, dass gera­de in Coro­na-Zei­ten, in denen mehr Bud­get benö­tigt wird, Kür­zun­gen vor­ge­nom­men wer­den!“, erklärt Mar­tin Pöh­ner (FDP), selbst Schul­lei­ter im Nachbarlandkreis.

Natür­lich freue man sich über das vom Finanz­se­nat beschlos­se­ne soge­nann­te Mil­lio­nen­pa­ket Schu­len, aber es feh­len hier ech­te Per­spek­ti­ven. „Die genann­ten Pro­jek­te ste­hen schon im Haus­halts­plan 2021 und sind somit nicht wirk­lich neu. Bedenkt man die Pla­nungs-und Bau­zei­ten für Schul­neu­grün­dun­gen soll­te sich die Stadt lie­ber jetzt schon Gedan­ken über einen neu­en Grund­schul­stand­ort in Bam­berg-Ost Gedan­ken machen“, mahnt die Spre­che­rin im Kul­tur­se­nat Clau­dia John (Freie Wäh­ler). „Die Schü­ler­zah­len in Bam­berg-Ost wer­den durch die ver­schie­de­nen Bau­pro­jek­te für Fami­li­en stei­gen, der Platz ist aber jetzt schon unzu­rei­chend. Wir müs­sen hier schnell und per­spek­ti­visch han­deln“, so John zum Antrag Schul­haus­neu­bau in Bam­berg-Ost weiter.

Hört man sich unter Leh­rern und Schul­lei­tern unse­rer Schu­len um, herrscht vor allem eins: Viel Unmut. Unmut über man­geln­de Kom­mu­ni­ka­ti­on der Stadt, schlech­te Aus­stat­tung und man­geln­de Digi­tal­kon­zep­te. „Wir haben eine Task-For­ce Schu­le bean­tragt. Hier sol­len bei regel­mä­ßi­gen Tref­fen mit den Schul­lei­tern, dem Ober­bür­ger­mei­ster, dem Finanz­re­fe­ren­ten und Ver­tre­tern der Fra­kio­nen Pro­ble­me direkt bespro­chen und Lösun­gen gefun­den wer­den. Wir müs­sen Schu­len und Bil­dung end­lich in den Fokus der Ver­wal­tung rücken!“, erklärt Clau­dia John. Und tat­säch­lich: erste Schul­fa­mi­li­en wur­den bereits kon­tak­tiert und zu Gesprä­chen ein­ge­la­den. „Hof­fen wir, dass unser Enga­ge­ment auch durch Berück­sich­ti­gung der Anträ­ge bei den Schu­len ankommt!“, schließt Reinfel­der opti­mi­stisch ab.

In die­sem Zusam­men­hang stell­te die Frak­ti­on gan­ze vier Anträ­ge (PDF-Datei­en zum Herunterladen):