“Fri­days for Future” Forch­heim demon­strier­te in der Forch­hei­mer Fußgängerzone

Pres­se­mit­tei­lung von FFF Forchheim:

Am 19.3.2021 ver­sam­mel­ten sich um 16:00 etwa 150 Men­schen in Forch­heim unter dem Mot­to #noMo­re­Em­pty­Pro­mi­ses zu einer Men­schen­ket­te, die durch die Fuß­gän­ger­zo­ne bis zum Para­de­platz reich­te. Fri­days for Future Forch­heim hat­te dazu auf­ge­ru­fen. Die Ver­an­stal­ter zeig­ten sich erfreut: „Wir sind froh, dass doch so vie­le Men­schen auch wäh­rend einer Pan­de­mie ver­ant­wor­tungs­voll für Kli­ma­ge­rech­tig­keit auf die Stra­ße gehen. Die Kli­ma­kri­se ist aktu­ell und bedroh­lich. Die Regie­run­gen müs­sen drin­gend han­deln! Heu­te haben wir erneut ein Zei­chen gesetzt: Wir las­sen nicht nach!“ Selbst­ver­ständ­lich wur­den Min­dest­ab­stän­de ein­ge­hal­ten und Mas­ken getra­gen. Mit Blick auf Coro­na mein­ten sie: „Wir leben in einer Zeit viel­ge­stal­ti­ger, gleich­zei­tig auf­tre­ten­der Kri­sen. Wir müs­sen ler­nen, mit die­ser Art kon­stan­ter Bedro­hun­gen umzu­ge­hen und par­al­lel gegen sie vor­zu­ge­hen. Abwar­ten ist fatal.“

Die Men­schen­ket­te wur­de umrahmt von einer brei­ten Palet­te an Aktio­nen. Kunst­ak­tio­nen wur­den aus­ge­stellt, und schon am Don­ners­tag waren Aktivist:innen in der Stadt unter­wegs und sorg­ten mit Schrift­zü­gen aus Sprüh­krei­de für Auf­merk­sam­keit. In Bezug auf die Sor­gen eini­ger Beob­ach­ter sowie der Poli­zei ent­geg­nen sie: „Die Sprüh­krei­de ist was­ser­lös­lich und wird bald wie­der aus dem Stadt­bild ver­schwun­den sein. Die Poli­zei ist jedoch lei­der vor­ei­lig, unver­hält­nis­mä­ßig und teils respekt­los gegen uns vor­ge­gan­gen. Es ist scha­de, dass hier offen­bar der Respekt für fried­li­che und harm­lo­se demo­kra­ti­sche Mei­nungs­äu­ße­run­gen fehlt.“ Mate­ri­al wur­de beschlag­nahmt, die Akti­vi­sten wur­den mehr­mals bei ihrem Tun gestört und unnö­tig lan­ge fest­ge­hal­ten. Bei der Demo hin­ge­gen habe sich die Poli­zei koope­ra­tiv verhalten.