Land­kreis Forch­heim: Wei­sser Ring warnt vor Telefonbetrug

Beson­ders älte­re Men­schen wer­den im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes übers Ohr gehau­en und dabei um ihr Erspar­tes, um ihre Wert­sa­chen und auch um ihr Ver­trau­en gebracht.

Obwohl immer wie­der davor gewarnt wird, gelingt es Betrü­gern mit allen Tricks, um ihr Gegen­über am ande­ren Ende der Lei­tung zu täuschen!

  • Es ist nicht zu begrei­fen war­um es den Gau­nern immer wie­der gelingt mit fie­sen Tricks bei Men­schen, beson­ders der älte­ren Genera­ti­on, Geld abzuzocken!
  • Es wird wöchent­lich davor in den Medi­en und von der Poli­zei gewarnt. Der WEI­SSE RING hat eine Akti­on gestar­tet und Pla­ka­te und Bro­schü­ren in den mobi­len Impf­zen­tren, Ban­ken und Spar­kas­sen, aus­ge­hängt und aus­ge­legt um alle direkt dar­auf auf­merk­sam zu machen. In den Bro­schü­ren sind Bei­spie­le genannt mit wel­chen Tricks die Betrü­ger vor­ge­hen und wie man sich schüt­zen kann oder reagie­ren sollte.

Hier nur fünf häu­fig­ste Maschen bzw. Manipulationstechniken;

  • Tele­fon­be­trü­ger nut­zen die Angst bzw. die Sor­ge um Ange­hö­ri­ge scham­los aus. Sie täu­schen eine per­sön­li­che Bezie­hung zum Opfer vor und geben sich als Fami­li­en­mit­glied, als Ver­wand­te oder Bekann­te aus!
  • Die Täter bau­en hohen emo­tio­na­len Druck auf, auch durch wider­hol­te Anru­fe, Ein typi­scher Satz, der oft fällt „ Wenn du nicht hilfst, rufe ich dich nie wie­der an“ Das Gefühl des Gebraucht­wer­dens wird hier eben­falls missbraucht.
  • Die Kri­mi­nel­len täu­schen eine gefälsch­te Iden­ti­tät vor, geben sich z.B. als Poli­zist, Anwalt oder Amts­per­son etc. aus und arbei­ten mit fal­schen Ruf­num­mern. Die Täter miss­brau­chen das Ver­trau­en in Amts­per­so­nen, Insti­tu­tio­nen und Orga­ni­sa­tio­nen. Unter­stüt­zend set­zen sie eine Tech­nik ein, mit der fal­sche Ruf­num­mern ange­zeigt werden.
  • Die Täter nut­zen die Gut­gläu­big­keit aus und locken mit gro­ßen Gewin­nen. Durch geschick­te Gesprächs­füh­rung wir­ken sie authen­tisch und glaub­wür­dig. An die anfäng­lich gute Nach­rich­ten wird eine Gegen­lei­stung geknüpft.
  • Die Täter miss­brau­chen die Unsi­cher­heit bzw. Unwis­sen­heit z.B. mit Umgang mit Com­pu­tern. Sie bie­ten tech­ni­sche Hil­fe an, die in Wirk­lich­keit kei­ne ist, Statt­des­sen spie­len sie Schad­soft­ware auf den Com­pu­ter, um Daten zu klauen.

  • So schüt­zen Sie sich gegen Telefonbetrüger:
  • Reden Sie in der Fami­lie und im Bekann­ten­kreis über das The­ma Betrug am Tele­fon, vor allem mit der älte­ren Generation
  • Sei­en Sie miss­trau­isch, wenn Sie ein Unbe­kann­ter anruft
  • Ändern Sie Ihren Tele­fon­buch­ein­trag. Wenn Sie einen alt klin­gen­den Vor­na­men haben, kür­zen Sie die­sen mit den Anfangs­bus­ch­sta­ben ab.
  • Gehen Sie auf kei­ne Geld­for­de­run­gen ein. Und über­ge­ben Sie kein Geld und kei­ne Wert­sa­chen an Fremde.
  • Legen Sie sofort auf, wenn Ihnen etwas merk­wür­dig vorkommt.
  • Las­sen Sie sich nicht unter Druck­setz­ten. Vor allem nicht emotional.
  • Nicht in ein Gespräch ver­wickeln las­sen und kei­ne per­sön­li­chen Fra­gen beantworten. 
    • Das sind nur eini­ge Hin­wei­se, die alle beach­ten sollten

Ich kann nur an alle appel­lie­ren die Rat­schlä­ge zu beherzigen!

Im Namen aller Mit­ar­bei­ter der AS Forch­heim WEI­SSER RING e. V.

Moni­ka Vieth

Lei­te­rin d. AS Forchheim

WEI­SSER RING e.V.