Bay­reuth: UpdateDeutsch­land lädt zur Dis­kus­si­on über die Zukunft der Innenstadt

Stadt hat zwei Fra­gen zum gro­ßen digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Koope­ra­ti­ons­pro­jekt eingestellt

BAY­REUTH – Raus aus der Coro­na-Kri­se, rein in die Zukunft! Wie geht es wei­ter nach dem pan­de­mie-beding­ten Still­stand? Die Initia­ti­ve UpdateDeutsch­land bringt alle zusam­men, die nicht war­ten, son­dern jetzt mit anpacken wol­len. Denn die Her­aus­for­de­run­gen der Gegen­wart kön­nen nur gemein­sam gelöst wer­den. Durch eine brei­te Part­ne­ral­li­anz aus Zivil­ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, Bund, Län­dern und Kom­mu­nen. Beim digi­ta­len 48-Stun­den-Sprint von Frei­tag, 19. März, bis Sonn­tag, 21. März, soll dies ange­gan­gen wer­den – mit neu­en Ideen und neu­en Lösun­gen. Auch die Stadt Bay­reuth betei­ligt sich mit zwei Fra­ge­stel­lun­gen an dem digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Koope­ra­ti­ons­pro­jekt. Ober­bür­ger­mei­ster Tho­mas Ebers­ber­ger ruft Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf, sich aktiv mit Ideen und Anre­gun­gen in die Akti­on einzubringen. 

„Wie kön­nen wir in Bay­reuth eine attrak­ti­ve Innen­stadt für die gesam­te Stadt­ge­sell­schaft gestal­ten: Wel­che Anfor­de­run­gen stel­len Sie an unse­re zukünf­ti­ge Innen­stadt ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund aktu­el­ler Rah­men­be­din­gun­gen (z.B. Online­han­del, Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del etc)?“

„Wie kön­nen wir gemein­sam mit allen Akteu­ren die öffent­li­chen Räu­me und Innen­stadt­im­mo­bi­li­en mit neu­en Nut­zungs­ideen ver­se­hen, wenn die Digi­ta­li­sie­rung (Online-Han­del, Digi­ta­li­sie­rung von Dienst­lei­stun­gen etc.) bis­he­ri­ge inner­städ­ti­sche Leit­nut­zun­gen zum Teil stark verdrängt?“

Über die­se bei­den Fra­gen, die von der Stadt für den digi­ta­len Dis­kus­si­ons­pro­zess ange­mel­det wur­den, kön­nen sich inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus­tau­schen. Ober­bür­ger­mei­ster Eber­ber­ger: „Die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie sind dra­ma­tisch. Vor allem Gastro­no­mie und Ein­zel­han­del lei­den unter den lan­gen Lock­down-Pha­sen der ver­gan­ge­nen Mona­te. Wenn wir die Pan­de­mie gemein­sam über­wun­den haben, braucht es fri­sche Ideen, um die Innen­stadt wie­der zum pul­sie­ren­den Mit­tel­punkt unse­rer Stadt zu machen.“

Auf der Web­site von Update Deutsch­land (www​.updatedeutsch​land​.org) steht ein For­mu­lar zur Ver­fü­gung, über wel­ches man sich sowohl als Ein­zel­per­son, als auch als Orga­ni­sa­ti­on zur Teil­nah­me am „Hacka­thon“ anmel­den kann. Die­se Anmel­dung ist noch bis ein­schließ­lich Don­ners­tag, 18. März, mög­lich. Wer sich anmel­det, kann bereits jetzt an den von der Stadt Bay­reuth ein­ge­reich­ten Fra­ge­stel­lun­gen arbei­ten, muss hier­zu aber den The­men­be­reich „Stadt- und Land­le­ben“ im Anmel­de­pro­zess anwählen.

Die Ergeb­nis­se die­ses „Hacka­thons“ sol­len auch in einen inner­städ­ti­schen Stra­te­gie­pro­zess ein­flie­ßen, der in den näch­sten Wochen anlau­fen wird.