Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 16.03.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Die­bi­sches Duo auf Tour

Im Ver­lauf des Mon­tag­abends ver­üb­ten zwei 19-Jäh­ri­ge Frau­en im Stadt­zen­trum eine Viel­zahl von Laden­dieb­stäh­len. Das Duo ließ Kla­mot­ten im Wert von meh­re­ren Hun­dert Euro aus bis­lang sie­ben bekann­ten Geschäf­ten mit­ge­hen. In einem Beklei­dungs­ge­schäft der Arca­den kam den Bei­den letzt­lich der Sicher­heits­dienst auf die Schli­che. Die 19-Jäh­ri­gen hat­ten sich in einer Umklei­de ver­schanzt, um unge­stört die Siche­rungs­eti­ket­ten an der Beu­te zu ent­fer­nen. Bei der Fest­hal­tung durch die Sicher­heits­kräf­te, wehr­ten sich die Frau­en. Unter ande­rem schlu­gen sie mit einer mit­ge­führ­ten Krücke nach dem Ord­nungs­per­so­nal. Die gestoh­le­nen Kla­mot­ten wur­den von der Poli­zei sicher­ge­stellt. Der­zeit läuft die Aus­hän­di­gung an die betrof­fe­nen Läden. Es wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen räu­be­ri­schen Dieb­stahls, gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung und mehr­fa­chen Laden­dieb­stahls ein­ge­lei­tet. Gegen eine der Täte­rin­nen wur­de durch die Staats­an­walt­schaft Haft­an­trag gestellt. Eine Vor­füh­rung beim zustän­di­gen Rich­ter steht noch aus. Die zwei­te Frau wur­de vor­erst in einem Kran­ken­haus unter­ge­bracht. Die 19-Jäh­ri­ge befand sich offen­bar in einem psy­chi­schen Ausnahmezustand.

Schmier­fin­ken auf Schulgelände

Am Mon­tag gegen 22 Uhr wur­den der Erlan­ger Poli­zei meh­re­re Per­so­nen auf dem Are­al des Albert-Schwei­zer-Gym­na­si­ums in der Dom­pfaff­stra­ße mit­ge­teilt. Poli­zei­strei­fen tra­fen zwar kei­ne Per­so­nen auf dem Gelän­de an, stell­ten jedoch Beschä­di­gun­gen am Schul­ge­bäu­de fest. An diver­sen Fen­stern und Türen wur­den Schrift­zü­ge hin­ter­las­sen. Zum Ein­satz kam offen­sicht­lich ein was­ser­fe­ster Stift. Der ange­rich­te­te Scha­den wird auf min­de­stens 1.000,- Euro bezif­fert. Es wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen Sach­be­schä­di­gung gegen Unbe­kannt ein­ge­lei­tet. Hin­wei­se zu den Schmie­re­rei­en nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen unter der Tele­fon­num­mer 09131/760–114 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Brem­sen­den Pkw zu spät bemerkt

Herolds­berg – Eine 25 jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin aus dem öst­li­chen Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt befuhr mit ihrem Pkw die Haupt­stra­ße aus Rich­tung Kalch­reuth kom­mend in Rich­tung Nürn­berg. Vor ihr fuhr eine 50 jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin, eben­falls aus dem öst­li­chen Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt. Als die­se wegen eines abbie­gen­den Pkw abbrem­sen muss­te, erkann­te dies die 25 jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin zu spät und fuhr auf. Dabei zog sich die 50 jäh­ri­ge Pkw­Fah­re­rin leich­te Ver­let­zun­gen zu und muss­te durch den Ret­tungs­dienst in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus ver­bracht wer­den. An den bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Scha­den von ca. 11000,– Euro.

Vor­fahrt missachtet

Bai­ers­dorf – Am Mon­tag­nach­mit­tag woll­te eine 20-Jäh­ri­ge aus Forch­heim von der Auto­bahn­ab­fahrt Bai­ers­dorf-Nord in Fahrt­rich­tung Nor­den, nach links Rich­tung Ker­s­bach abbie­gen. Dabei über­sah sie aller­dings einen auf der Vor­fahrts­stra­ße fah­ren­den Pkw-Fah­rer. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei dem bei­de Fahr­zeu­ge erheb­lich beschä­digt wur­den. Der Gesamt­scha­den wird auf ca. 27 000 Euro geschätzt. Ver­letzt wur­de niemand.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Ver­kehrs­un­fall­flucht eines Fahrradfahrers

Höchstadt a.d.Aisch – Am Mon­tag gegen 12.50 Uhr, befuhr eine 25 jäh­ri­ge aus dem Land­kreis ERH mit ihrem Opel die Bam­ber­ger Stra­ße stadt­ein­wärts. An der Ein­mün­dung zur Stein­weg­stra­ße woll­te sie nach links ein­bie­gen. Hier­bei über­sah sie einen Rad­fah­rer, wel­cher zum sel­ben Zeit­punkt mit sei­nem Fahr­rad den Geh­weg der Bam­ber­ger Stra­ße befuhr und die besag­te Ein­mün­dung über­que­ren woll­te. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei wel­chem der Rad­fah­rer von sei­nem Fahr­rad rutsch­te. Als sich die Fahr­zeug­füh­re­rin bei dem Rad­fah­rer erkun­dig­te, ob er sich ver­letzt hat, fuhr die­ser ohne zu ant­wor­ten wei­ter in Rich­tung Innen­stadt. Der ca. 14 – 15 jäh­ri­ge Rad­fah­rer war ca. 165 cm groß, schlank, hat­te dunk­le kur­ze Haa­re und war dun­kel beklei­det. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Höchstadt a.d. Aisch, unter der Tel​.Nr. 09193/63940, in Ver­bin­dung zu setzen.

Sach­be­schä­di­gung durch Graffiti

Höchstadt a.d.Aisch – Über das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de beschmier­ten Unbe­kann­te eine zwi­schen der Schu­le und der Turn­hal­le gele­ge­ne Beton­wand in der Rothen­bur­ger Stra­ße. Hier­bei ver­wen­de­ten die Täter Sprüh­far­be in meh­re­ren Far­ben. Die besprüh­te Flä­che hat eine Grö­ße von 12 x 2 Meter, wodurch ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 500 Euro ent­stand. Die Poli­zei Höchstadt a.d. Aisch hat die Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Höchstadt unter der Tel​.Nr.: 09193/63940 in Ver­bin­dung zu setzen.

Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfallort

Wachen­roth – Am frü­hen Mon­tag­mor­gen befuhr ein 30 jäh­ri­ger aus dem Land­kreis ERH mit sei­nem Renault die Staats­stra­ße 2260 in Rich­tung Wachen­roth. Auf der Strecke über­sah er auf Höhe der Fa. Murk ein her­aus­ge­ris­se­nes, auf der Fahr­bahn lie­gen­des Leit­pfo­sten­fun­da­ment. Beim Über­fah­ren beschä­dig­te er die Ölwan­ne am Fahr­zeug­bo­den so stark, dass Öl her­aus­sicker­te und durch die FFW Wachen­roth, sowie durch die Stra­ßen­mei­ste­rei Höchstadt abge­bun­den wer­den muss­te. Im Rah­men der Unfall­auf­nah­me stell­ten Beam­te der Poli­zei Höchstadt fest, dass das Leit­pfo­sten­fun­da­ment augen­schein­lich von einer vor­aus­ge­gan­ge­nen Unfall­flucht stamm­te. Anhand der Spu­ren­la­ge war offen­sicht­lich, dass in der Nacht von Sonn­tag auf Mon­tag ein Lkw nach rechts von der Fahr­bahn abkam und dabei den Leit­pfo­sten sowie des­sen Fun­da­ment her­aus­riss. Das Fun­da­ment blieb anschlie­ßend auf der Stra­ße lie­gen, wodurch es zu dem o. g. Ver­kehrs­un­fall kam. An dem Renault ent­stand dadurch Sach­scha­den in Höhe von ca. 2000.- Euro. Die Poli­zei Höchstadt hat Ermitt­lun­gen gegen den bis­lang unbe­kann­ten Lkw Fah­rer auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Höchstadt unter der 09193/63940 tele­fo­nisch in Ver­bin­dung zu setzen.