Revier­lei­ter­wech­sel bei den Baye­ri­schen Staats­for­sten im Steigerwald

Florian Engelhardt, Jonathan Schäfer, Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner, Stefan Weber und Julian Schendel. Foto: Daniel Steuer
Florian Engelhardt, Jonathan Schäfer, Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner, Stefan Weber und Julian Schendel. Foto: Daniel Steuer

Der Forst­be­trieb Ebrach infor­miert über Neu­be­set­zun­gen von Forstrevieren:

Juli­an Schen­del (32), bis­her Revier­lei­ter des Forst­re­viers Bur­ge­brach, wech­selt ab sofort an das Forst­re­vier Win­kel­hof. Die Stel­le wur­de frei, nach­dem der bis­he­ri­ge Revier­lei­ter Fabi­an Löch­ner in sei­ne würt­tem­ber­gi­sche Hei­mat zurück­ge­kehrt ist. Schen­del ist gebür­ti­ger Münch­ner, war nach der Aus­bil­dung kurz­zei­tig in der Natu­ra2000-Arbeits­grup­pe der Forst­ver­wal­tung und ist bereits seit 2017 als Revier­lei­ter am Forst­be­trieb Ebrach tätig.

Jona­than Schä­fer (26) wird als Nach­fol­ger von Andre­as Bal­ling am 01.08.2021 das Revier Schmerb über­neh­men. Bis dahin ver­tritt er das Revier Bur­ge­brach. Herr Schä­fer ist in Aschaf­fen­burg gebo­ren. Er hat bereits ein Jahr lang das Frei­wil­li­ge Öko­lo­gi­sche Jahr am Forst­be­trieb Ebrach abgeleistet.

Ste­fan Weber (26) wech­selt zum 01.09.2021 vom Forst­be­trieb Kel­heim an das Revier Bur­ge­brach. Als gebür­ti­ger Bur­ge­bra­cher kehrt er in sei­nen Hei­mat­ort zurück. Auch er ist kein Unbe­kann­ter, da er bereits nach der Anwär­ter­prü­fung ein Vier­tel­jahr am Forst­be­trieb Ebrach gear­bei­tet hat.

Flo­ri­an Engel­hardt (23) wur­de als sog. „Start­ler“, d.h. Berufs­an­fän­ger, an den Forst­be­trieb Ebrach ver­setzt. Neben ande­ren Auf­ga­ben ver­tritt er ab sofort das Revier Ober­schwarz­ach. Die bis­he­ri­ge Revier­lei­te­rin Regi­na Bert­ram ist in den Ruhe­stand getre­ten. Herr Engel­hardt stammt aus Pottenstein.

Alle vier Forst­leu­te haben das Stu­di­um für Forst­in­ge­nieur­we­sen an der Fach­hoch­schu­le Wei­hen­ste­phan-Trie­s­dorf absol­viert. Sie brin­gen beste Vor­aus­set­zun­gen mit. „Damit sind die Staats­wäl­der im Stei­ger­wald auch wei­ter­hin in guten Hän­den“, freut sich Forst­be­triebs­lei­ter Ulrich Merg­ner. Der Genera­ti­ons­wech­sel wird damit fort­ge­setzt. „Die forst­li­che Jugend bringt fri­schen Wind und neue Ideen in den Forst­be­trieb“, meint Merg­ner. Er ist über­zeugt, dass die neu­en Kol­le­gen eben­so kon­se­quent den Weg der Natur­schutz-inte­gra­ti­ven Wald­be­wirt­schaf­tung wei­ter gehen wie ihre Vor­gän­ge­rIn­nen. Das Ebra­cher Bewirt­schaf­tungs­kon­zept ist eine klu­ge Lösung, um die Bedürf­nis­se der regio­na­len Holz­ver­ar­bei­ter und ört­li­chen Brenn­holz­nut­zer mit der Erhal­tung der Arten­viel­falt in den Wäl­dern in Ein­klang zu bringen.