Beam­ten­bund Jugend am Bahn­hofs­vor­platz in Bamberg

Infostand am Bahnhof / Foto: Privat

Info­stand am Bahn­hof / Foto: Privat

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag war auch die Kreis­ju­gend­lei­tung Bam­berg der Beam­ten­bund-Jugend mit einem Info-Stand am Bahn­hofs­vor­platz ver­tre­ten. Kreis­ju­gend­lei­ter Johan­nes Wicht appel­lier­te bei die­ser Gele­gen­heit an die Zuhörer*innen: „Kei­ne Gewalt gegen Mitarbeiter*innen im Öffent­li­chen Dienst“.

Immer mehr Beschäf­tig­te wer­den bei der Aus­übung ihrer Tätig­keit ver­bal oder kör­per­lich atta­ckiert. In der Bericht­erstat­tung der Medi­en kommt die­ses The­ma hin­ge­gen ver­gleichs­wei­se wenig vor. Vie­le inter­es­san­te Gesprä­che gab es mit Mitarbeitern*innen des Öffent­li­chen Diens­tes und Bam­ber­ger Bürgern.

Eine Arbeits­psy­cho­lo­gin freu­te sich über den Mut der Beam­ten­bund-Jugend, die­ses The­ma in die Öffent­lich­keit hin­ein zu tra­gen. Sie ergänz­te hier­zu, dass der Arbeit­ge­ber in die­sem Zusam­men­hang eine Gefähr­dungs­ana­ly­se für jeden Arbeits­platz erstel­len muss. Bei die­ser Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung sind neben den phy­si­schen auch psy­chi­sche Belas­tun­gen der Arbeit zu berück­sich­ti­gen. Dies bedeu­tet, dass jeder Arbeit­ge­ber mög­li­che Gefähr­dun­gen für sei­ne Beschäf­tig­ten ermit­teln und beur­tei­len muss.