Land­wirt­schafts­mi­ni­ste­rin Kani­ber gibt Antrags­start für dies­jäh­ri­ge Schaf- und Zie­gen­prä­mie bekannt

Wacholderweide bei Oberailsfeld. Foto: Alex DIttrich / Wiesentbote
Wacholderweide bei Oberailsfeld. Foto: Alex DIttrich / Wiesentbote

„Wich­ti­ger Bei­trag zu Arten­viel­falt und Kulturlandschaft“

Auch in die­sem Jahr unter­stützt das Land­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um die tier­ge­rech­te und natur­ge­rech­te exten­si­ve Wei­de­hal­tung von Scha­fen und Zie­gen mit der „Schaf- und Zie­gen­prä­mie Bay­ern“. Sie kann jetzt wie­der bean­tragt wer­den. „Scha­fe und Zie­gen auf den Wei­den gehö­ren genau­so zu Bay­ern, wie Kühe auf unse­ren Almen. Die Schaf- und Zie­gen­hal­ter lei­sten dabei nicht nur einen gro­ßen Bei­trag zum Erhalt unse­rer ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur­land­schaft. Sie erhal­ten auch Wachold­er­hei­den oder Trocken­ra­sen­stand­or­te, die ele­men­tar für die Arten­viel­falt sind“, sag­te Bay­erns Land­wirt­schafts­mi­ni­ste­rin zur erneu­ten Auf­la­ge der Prämie.

Im August 2020 wur­de erst­mals die Schaf- und Zie­gen­prä­mie Bay­ern ein­ge­führt. Ziel war und ist die För­de­rung der Wei­de­hal­tung klei­ner Wie­der­käu­er. Für das Hal­ten von Scha­fen und Zie­gen auf Grün­land wird erneut eine ein­zeltier­be­zo­ge­ne Prä­mie von 30 Euro pro Tier und Jahr gezahlt. Dies gilt für Her­den ab 20 Tie­ren, die min­de­stens zehn Mona­te alt sind. Dabei han­delt es sich um eine För­de­rung, die rein aus Lan­des­mit­teln finan­ziert wird. Die Online-Antrag­stel­lung im Ser­vice­por­tal iBA­LIS ist vom 15. März bis zum 15. Mai mög­lich. „Wir wol­len die­se Hil­fen lang­fri­stig ver­an­kern. Daher setzt sich Bay­ern bei den Ver­hand­lun­gen zur natio­na­len Aus­ge­stal­tung der gemein­sa­men Agrar­po­li­tik (GAP) auf Bun­des­ebe­ne mit Nach­druck dafür ein, der Schaf- und Zie­gen­hal­tung wie­der eine wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ve zu geben“, sag­te die baye­ri­sche Landwirtschaftsministerin.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter www​.stmelf​.bay​ern​.de/​f​o​e​r​d​e​r​w​e​g​w​e​i​ser.