Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 7.03.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Aus­gangs­be­schrän­kung miss­ach­tet – Meh­re­re Anzei­gen nach dem Infektionsschutzgesetz

COBURG und BAD RODACH, Lkr. COBURG – Am Sams­tag­nach­mit­tag sowie am Sonn­tag kurz nach Mit­ter­nacht gin­gen bei der Cobur­ger Poli­zei meh­re­re Mit­tei­lun­gen über ver­meint­li­che Ver­stö­ße nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz ein. Die ein­ge­setz­ten Beam­ten führ­ten dies­be­züg­lich meh­re­re Kon­trol­len durch, was ins­ge­samt 14 Anzei­gen nach sich zog.

Es wird daher in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich dar­auf­hin gewie­sen, dass nach wie vor das Ver­las­sen der eige­nen Woh­nung nur bei Vor­lie­gen trif­ti­ger Grün­de erlaubt ist und an die der­zeit gel­ten­den Rege­lun­gen der Aus­gangs­be­schrän­kung zur Ein­däm­mung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens erinnert.

COBURG und Lkr. COBURG – Gleich drei Fahr­rad­un­fäl­le inner­halb drei Stun­den wur­den bei der Poli­zei in Coburg am Sams­tag­nach­mit­tag gemeldet.

Den Anfang mach­te eine 40-jähir­ge Frau, die kurz nach 14.30 Uhr, allein­be­tei­ligt mit ihrem Rad, weni­ge Meter vor Dros­sen­hau­sen zu Fall, kam. Hier­bei zog sie sich glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen zu und wur­de vor­sorg­lich zur ambu­lan­ten Behand­lung ins Kli­ni­kum Coburg verbracht.

Zum zwei­ten Rad­un­fall wur­de die Strei­fe um 16.30 Uhr beor­dert. Eben­falls allein­be­tei­ligt stürz­te ein 40-jäh­ri­ger Mann der mit sei­nem Renn­rad im Lem­perts­häu­ser Weg in Hel­dritt unter­wegs war. Bei dem Sturz zog sich der Rad­ler eine Frak­tur an der Schul­ter zu und wur­de zur wei­te­ren Ver­sor­gung ins Kran­ken­haus nach Hild­burg­hau­sen verbracht.

Mit jeweils 50 Euro wird der Scha­den an den bei­den Rädern beziffert.

Die drit­te Mel­dung über einen Fahr­rad­un­fall mit einem Kind ging um kurz vor 17.30 Uhr bei der Poli­zei ein.

In der Rosen­au­er Stra­ße stürz­te ein 10-jäh­ri­ges Mäd­chen eben­falls allein­be­tei­ligt und wur­de glück­li­cher­wei­se nur leicht an der Schul­ter ver­letzt. Das Mäd­chen wur­de vom Ret­tungs­dienst erst­ver­sorgt und kam zur wei­te­ren Behand­lung ins Kli­ni­kum Coburg.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Hof – Ver­kehrs­un­fall­flucht: Im Zeit­raum vom Abend des 06.03.2021 bis zum Mor­gen des 07.03.2021 war ein wei­ßer Pkw, Maz­da, in der Mari­en­stra­ße 90 auf dem Geh­weg geparkt. Die­ser gepark­te Pkw wur­de von einem unbe­kann­ten Fahr­zeug mas­siv im Heck­be­reich beschä­digt. Der unbe­kann­te Fahr­zeug­füh­rer ent­fern­te sich, ohne sich um den ent­stan­den Scha­den zu küm­mern. Die Scha­dens­hö­he wird auf ca. 8000 Euro geschätzt. Hin­wei­se auf den Unfall­ver­ur­sa­cher erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Hof unter der Tele­fon­num­mer 09281/704–0.

Hof – Ver­kehrs­un­fall mit Ret­tungs­wa­gen im Ein­satz: Am Sams­tag­mit­tag, gegen 12:15 Uhr, fuhr ein 80-jäh­ri­ger Hofer mit sei­nem Pkw, Kia, auf der Ernst-Reu­ter-Stra­ße in Rich­tung Arbeits­amt. Er benutz­te dabei den lin­ken Fahr­strei­fen. Zur sel­ben Zeit fuhr ein Ret­tungs­wa­gen sowie ein Not­arzt­fahr­zeug mit ein­ge­schal­te­ten Blau­licht und Mar­tins­horn auf dem rech­ten Fahr­strei­fen der Ernst-Reu­ter-Stra­ße in glei­che Rich­tung. Der Kia-Fah­rer nahm das Mar­tins­horn wahr und woll­te auf den rech­ten Fahr­strei­fen wech­seln, um den Ret­tungs­kräf­ten im Ein­satz „freie Fahrt“ zu ermög­li­chen. Dabei über­sah er jedoch, dass der Ret­tungs­wa­gen bereits rechts neben ihm fuhr und es kam zur Kol­li­si­on bei­der Fahr­zeu­ge. Hier­bei ent­stand glück­li­cher­wei­se nur Blech­scha­den in Höhe von schät­zungs­wei­se 4000 Euro.

Hof – Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen­scha­den: Am Sams­tag, gegen 13:15 Uhr, fuhr eine 28jährige aus Nai­la mit ihrem Pkw, Sko­da, die Enoch-Wid­mann-Stra­ße in Hof stadt­aus­wärts und woll­te auf Höhe des Ärz­te­hau­ses nach links auf einen dor­ti­gen Park­platz ein­bie­gen. Auf­grund von Gegen­ver­kehr muss­te sich war­ten. Ein hin­ter ihr fah­ren­der 54jähriger Ber­li­ner war einen Moment unacht­sam, erkann­te das vor ihm hal­ten­de Fahr­zeug zu spät und fuhr mit sei­nem Pkw, VW, auf. Hier­bei wur­de die Sko­da-Len­ke­rin leicht ver­letzt und zur wei­te­ren Behand­lung ins Kli­ni­kum ver­bracht. Der bei dem Ver­kehrs­un­fall ent­stan­de­ne Scha­den wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.

Ober­kotzau – Par­ty nach Streit auf­ge­löst: Am Sams­tag­abend wur­de eine Strei­fen­be­sat­zung der Poli­zei­in­spek­ti­on Hof zu einem Streit nach Ober­kotzau geru­fen. In einer Woh­nung kam es unter Lebens­ge­fähr­ten nach einem Streit zu einer Kör­per­ver­let­zung. Durch die Poli­zei­be­am­ten konn­ten in der Woh­nung ins­ge­samt 4 Per­so­nen aus 3 ver­schie­de­nen Haus­stän­den ange­trof­fen wer­den. Die Par­ty wur­de dar­auf­hin durch die Poli­zei been­det. Zusätz­lich zur Anzei­ge wegen Kör­per­ver­let­zung wer­den nun noch Anzei­gen gegen alle Anwe­sen­den nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz gefertigt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Betrun­ken gegen Holzbank

Küps. Über­mä­ßi­ger Alko­hol­ge­nuss ist offen­sicht­lich die Ursa­che eines Ver­kehrs­un­falls, der sich am Sams­tag­abend in Tüschnitz ereig­ne­te. Ein 35jähriger aus dem süd­li­chen Land­kreis befuhr mit sei­nem BMW die Kreis­stra­ße von Schmölz in Rich­tung Tüschnitz, als er in einer Liknks­kur­ve nach rechts von der Fahr­bahn abkam. Anschlie­ßend über­fuhr er eine Hecke und wur­de schließ­lich durch eine dort ste­hen­de Holz­bank gestoppt. Nach­dem die Poli­zei zur Unfall­auf­nah­me durch einen Zeu­gen hin­zu­ge­zo­gen wur­de, stell­ten die Beam­ten bei dem Fah­rer Alko­hol­ge­ruch fest. Da der anschlie­ßen­de Test am Alko­ma­ten einen Wert von rund 1,6 Pro­mil­le ergab, muss­te der Unfall­ver­ur­sa­cher eine Blut­ent­nah­me über sich erge­hen las­sen. Der Füh­rer­schein des Man­nes wur­de sicher­ge­stellt. Der 35jährige wur­de bei dem Unfall nicht ver­letzt. Es ent­stand Gesamtsach­scha­den in Höhe von 5000 Euro.

Außen­spie­gel davongeflogen

Küps. Zwei zer­stör­te Außen­spie­gel sind die Bilanz eines ver­un­glück­ten Über­hol­vor­gangs am Sams­tag­vor­mit­tag zwi­schen Au und Hum­men­dorf. Eine 18jährige Fahr­an­fän­ge­rin woll­te nach dem Orts­aus­gang Au mit ihrem VW Polo einen Lkw über­ho­len, über­sah hier­bei jedoch eine 55jährige, die mit ihrem BMW in Rich­tung Küps unter­wegs war. Die­se konn­te zwar durch eine Voll­brem­sung und einem Aus­weich­ma­nö­ver ins rech­te Ban­kett einen Fron­tal­zu­sam­men­stoß ver­mei­den, aller­dings tra­fen sich die jeweils lin­ken Außen­spie­gel der Fahr­zeu­ge, die dadurch kom­plett zer­stört wur­den. Es ent­stand Gesamtsach­scha­den in Höhe von rund 1000 Euro. Bei­de Fahr­zeug­füh­re­rin­nen wur­den nicht verletzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Markt­red­witz – Im Unfall­zeit­raum 05.03.2021, 15:00 Uhr – 06.03.2021, 09:00 Uhr, stell­te ein 59jähriger Geschä­dig­ter sei­nen Pkw in der Her­mann-Löns-Stra­ße ord­nungs­ge­mäß am Fahr­bahn­rand ab. Ein Unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer schramm­te hier gegen den lin­ken Außen­spie­gel und den vor­de­ren Kot­flü­gel und ver­ur­sach­te einen Sach­scha­den in Höhe von etwa 200 Euro. Der Unbe­kann­te Unfall­ver­ur­sa­cher küm­mer­te sich nicht um sei­ne Pflich­ten, son­dern such­te das Wei­te. Mög­li­che Zeu­gen mel­den sich bit­te bei der PI Marktredwitz.

Außen­spie­gel von Pkw abgerissen

Markt­red­witz – Eine 39 jäh­ri­ge Geschä­dig­te aus Markt­red­witz erschien am Sams­tag­vor­mit­tag auf der Wache der PI Markt­red­witz um eine Sach­be­schä­di­gung an ihrem Pkw gegen Unbe­kannt anzu­zei­gen. Dem­nach park­te die Geschä­dig­te ihren Pkw im Tat­zeit­raum 06.03.2021, 01:00 – 03:00 Uhr, vor dem Wohn­an­we­sen in der Kreuz­stra­ße auf der Fahr­bahn. Unbe­kann­te Täter ris­sen oder tra­ten hier den lin­ken Außen­spie­gel ab und ver­ur­sach­ten einen Sach­scha­den in Höhe von etwa 250 Euro. Nach ersten Erkennt­nis­sen hat­te ein Nach­bar im frag­li­chen Zeit­raum eine Grup­pe von etwa 5 Jugend­li­chen in der Nähe gese­hen, wel­che Mög­li­cher­wei­se etwas mit der Sach­be­schä­di­gung zu tun haben könn­ten. Mög­li­che Zeu­gen mel­den sich bit­te bei der PI Marktredwitz.

Dro­gen­fahrt

Markt­red­witz – Ein amts­be­kann­ter 32jähriger Mann aus Markt­red­witz wur­de von einer Strei­fe am Sams­tag­nach­mit­tag in der Leo­pold­stra­ße einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Dabei konn­ten dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten fest­ge­stellt wer­den. Ein Vor­test ver­lief posi­tiv auf THC. Es wur­de dar­auf­hin eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und die Wei­ter­fahrt für min­de­stens 24 Stun­den unter­sagt. Gegen den Beschul­dig­ten wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren eingeleitet.

Haus­frie­dens­bruch durch „Lost Places“ Besucher

Arzberg – Der 55jährige Ver­ant­wort­li­che teil­te der PI Markt­red­witz am Sams­tag, gegen 18:30 Uhr mit, dass sich erneut Per­so­nen unbe­rech­tigt in der ehe­ma­li­gen Por­zel­lan­fa­brik an der Jakobs­burg auf­hal­ten sollen.

Bei einer Bege­hung mit dem Ver­ant­wort­li­chen konn­ten schließ­lich zwei 20 und 21 Jah­re alte Män­ner aus Nürn­berg ange­trof­fen wer­den. Die­se gaben bei einer Befra­gung an, dass die Ört­lich­keit auf diver­sen Web­sites als „Lost Place“ zu fin­den ist und sie daher neu­gie­rig waren und sich das Objekt anschau­en woll­ten. Der Ver­ant­wort­li­che stell­te Straf­an­trag wegen Haus­frie­dens­bruch. Gegen die bei­den Män­ner wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Haus­frie­dens­bruch eingeleitet.

E‑Bike ent­wen­det

Selb – Ein 53jähriger Geschä­dig­ter zeig­te gestern Nach­mit­tag auf der Poli­zei­wa­che Selb den Dieb­stahl sei­nes E‑Bikes an. Dem­nach ent­wen­de­ten Unbe­kann­te das unge­si­cher­te Fahr­rad im Tat­zeit­raum 02.03.2021, 16:00 Uhr – 06.03.2021, 14:00 Uhr, vom Anwe­sen des Geschä­dig­ten in Stop­fers­furth. Den ihm ent­stan­de­nen Ent­wen­dungs­scha­den gab der Geschä­dig­te mit 600 Euro an. Zeu­gen, wel­che rele­van­te Beob­ach­tun­gen gemacht haben, mel­den sich bit­te bei der PI Marktredwitz.

Bedro­hung mit einem Messer

Arzberg – Über den Not­ruf erreich­te die PI Markt­red­witz am Sams­tag, gegen 22:00 Uhr, die Mit­tei­lung einer 20jährigen Zeu­gin, dass in der Rat­haus­stra­ße in Arzberg ein Mann mit zwei Mes­sern vor ihr ste­he und einen 29jährigen Mann aus Arzberg suchen wür­de. Die­ser wür­de ihm angeb­lich Geld schul­den und er wol­le die­sen daher „abste­chen“. Von einer Strei­fe konn­te dar­auf­hin ein 29jähriger Beschul­dig­ter vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den. Die­ser hat­te sich bereits wie­der in sei­ne Woh­nung in der Rat­haus­stra­ße zurück gezo­gen. Ein Küchen­mes­ser, wel­ches der Beschul­dig­te in sei­nem Hosen­bund trug, wur­de auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt. Der Beschul­dig­te stand mit einem Atem­al­ko­hol­test von 1,06 Pro­mil­le nicht uner­heb­lich unter Alko­hol­ein­fluss. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und durch­ge­führt. Anschlie­ßend wur­de der Beschul­dig­te aus dem Poli­zei­ge­wahr­sam entlassen.

Pkw-Fah­re­rin mit zu viel Promille

Selb – Eine Strei­fe der Bun­des­po­li­zei kon­trol­lier­te am Sams­tag, gegen 23:25 Uhr, eine 41jährige Pkw-Fah­re­rin aus Selb in der Hofer Stra­ße. Ein Atem­al­ko­hol­test erbrach­te hier einen Wert von 0,64 Pro­mil­le. Die wei­te­re Sach­be­ar­bei­tung wur­de im Anschluss an die PI Markt­red­witz über­ge­ben. Bei der Frau wur­de eine Blut­ent­nah­me in Kli­ni­kum Selb ange­ord­net und durch­ge­führt. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­bun­den. Ein Buß­geld­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

Unfall­flucht am Einkaufsmarkt

Helm­brechts – Am Frei­tag zwi­schen 10.00 und 10.30 Uhr stell­te eine 54-jäh­ri­ge aus Helm­brechts ihren Sko­da Fabia auf dem Park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes in der Kulm­ba­cher Stra­ße ab. Als sie zu ihrem Fahr­zeug zurück kam, muss­te sie fest­stel­len, dass ein Unbe­kann­ter, ver­mut­lich beim Aus­par­ken, gegen ihren Sko­da gesto­ßen war. Durch den Unfall wur­de die Stoß­stan­ge hin­ten rechts zer­kratzt. Der Scha­den dürf­te bei etwa 1000 Euro liegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Naila

Mann ohne die erfor­der­li­che Fahrerlaubnis

Berg/​Rudolphstein. Am Sams­tag­abend wur­de ein Fahr­zeug­ge­spann – Pkw + Auto­hän­ger – einer Über­prü­fung unter­zo­gen. Ein ande­rer Pkw wur­de auf dem Anhän­ger trans­por­tiert. Der Fahr­zeug­füh­rer konn­te nur die Klas­se B vor­le­gen. Erfor­der­li­che wäre die Fahr­erlaub­nis der Klas­se BE gewe­sen. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­bun­den und eine Anzei­ge wird der Staats­an­walt­schaft vor­ge­legt. Auch der Fahr­zeug­hal­ter des Gespan­nes wird zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen. Ihn erwar­tet eine Anzei­ge nach dem Straßenverkehrsgesetz.