Forch­heim: 19jähriger flüch­tet vor Poli­zei über Toilettenfenster

Symbolbild Polizei

FORCH­HEIM. Eine Beschwer­de wegen nächt­li­cher Ruhe­stö­rung hat für vier Betrof­fe­ne nun weit­rei­chen­de­re Fol­gen. Wegen lau­tem Geschrei wur­de gestern Nacht, kurz vor 02.00 Uhr, eine Strei­fe der Poli­zei Forch­heim zu einer Woh­nung eines 50jährigen in der Bir­ken­fel­der Stra­ße beor­dert. Dort ange­kom­men, konn­ten neben dem Woh­nungs­in­ha­ber noch drei wei­te­re, aus unter­schied­li­chen Haus­hal­ten stam­men­de Per­so­nen ange­trof­fen wer­den. Die alle­samt noch recht jun­gen Män­ner, im Alter von 17 bis 19 Jah­ren, sowie der 50jährige Woh­nungs­in­ha­ber waren deut­lich alko­ho­li­siert und ver­hiel­ten sich dem­entspre­chend unein­sich­tig und pro­vo­kant gegen­über den ein­ge­setz­ten Beam­ten. Einer der 19jährigen ver­such­te bei Ein­tref­fen der Strei­fe außer­dem über das Toi­let­ten­fen­ster zu flüch­ten. Neben einer Anzei­ge wegen ruhe­stö­ren­den Lärms erhal­ten alle vier Per­so­nen auch noch eine Anzei­ge wegen Ver­sto­ßes gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz. Der Min­der­jäh­ri­ge wur­de zusam­men mit sei­nem Freund den Erzie­hungs­be­rech­tig­ten übergeben.