SpVgg Bay­reuth bean­tragt Drittliga-Lizenz

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Die SpVgg Bay­reuth nimmt erst­mals in der Ver­eins­ge­schich­te am Lizen­zie­rungs­ver­fah­ren für die 3. Liga teil! Die erfor­der­li­chen Unter­la­gen wur­den frist­ge­recht ein­ge­reicht, der Ein­gang bereits durch den DFB bestätigt.

Es ist ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung Pro­fes­sio­na­li­sie­rung: Erst­mals hat die SpVgg Bay­reuth die Lizenz für die 3. Liga bean­tragt. Damit steht fest: Soll­te der sport­li­che Auf­stieg in die­ser unge­wöhn­li­chen Sai­son gelin­gen, wer­den die Ver­ant­wort­li­chen alles dafür tun, um die Rück­kehr in den Pro­fi­fuß­ball tat­säch­lich zu rea­li­sie­ren. „Auch wenn der Ball im Moment ruht, waren die ver­gan­ge­nen Wochen für uns sehr arbeits­in­ten­siv“, berich­tet der Sport­li­che und Tech­ni­sche Direk­tor Mar­cel Rozgonyi, der gemein­sam mit dem auf Pro­fi-Fuß­ball spe­zia­li­sier­ten Bera­ter Cle­mens Krü­ger die Unter­la­gen zusam­men­ge­stellt hat. „Wir sehen uns sehr gut auf­ge­stellt und dem Lizen­zie­rungs­ver­fah­ren posi­tiv entgegen.“

Gru­ber: “Haben lan­ge dar­auf hingearbeitet“

“Auch wenn die Ein­rei­chung der Unter­la­gen viel­leicht nur ein for­ma­ler Akt ist, stellt das für uns einen gro­ßen Schritt dar, auf den wir lan­ge hin­ge­ar­bei­tet haben“, ergänzt Geschäfts­füh­rer Dr. Wolf­gang Gru­ber, der seit mitt­ler­wei­le über zwölf Jah­ren die Geschicke der Alt­städ­ter mit­ver­ant­wor­tet. „Wir haben in den ver­gan­ge­nen Mona­ten und Jah­ren hart dar­an gear­bei­tet, um sowohl in der Mann­schaft als auch im Umfeld pro­fes­sio­nel­le Struk­tu­ren zu schaf­fen. Und wir kön­nen mit Stolz sagen, dass wir die­se Chan­ce wahr­neh­men kön­nen, soll­te sie sich uns bie­ten“, so Gru­ber weiter.

Wohl drei Lizenz­an­trä­ge aus der Regio­nal­li­ga Bayern

Wel­cher Ver­ein die Regio­nal­li­ga Bay­ern in der Auf­stiegs­re­le­ga­ti­on gegen ein Team aus der Regio­nal­li­ga Nord ver­tre­ten wird, wird nach Abschluss der regu­lä­ren Sai­son über ein noch zu bestim­men­des Play­off-For­mat ermit­telt. Für die Play­offs kön­nen sich nur sol­che Teams qua­li­fi­zie­ren, die die Sai­son auf einem der ersten vier Plät­ze abschlie­ßen und den Antrag für die 3. Liga gestellt haben. Neben der Alt­stadt sind das nach aktu­el­lem Stand die bei­den unter­frän­ki­schen Ver­tre­ter aus Aschaf­fen­burg und Schwein­furt, der 1. FC Nürn­berg hat für sei­ne Zweit­ver­tre­tung kei­ne Lizenz beantragt.

Aktu­ell hat die Mann­schaft von Trai­ner Timo Rost ange­sichts der zehn Punk­te Vor­sprung auf Rang 5 sehr gute Chan­cen auf die Teil­nah­me an den Play­offs – doch wann die Sai­son 2019/21 nach der zwei­ten coro­nabe­ding­ten Pau­se wie­der star­tet, ist noch unklar. „Ziel ist jetzt natür­lich, die Posi­ti­on unter den ersten vier Plät­zen zu hal­ten, um dann nach der Sai­son hof­fent­lich wie­der vor Zuschau­ern span­nen­de Ent­schei­dungs­spie­le zu haben“, sagt Gruber.