MdB Anette Kramme: „Pegnitz erhält Fördermittel aus dem Bundesförderprogramm“

Anette Kramme © Susie Knol
Anette Kramme © Susie Knol

1,2 Millionen Euro aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ zur Sanierung der Christian-Sammet-Halle

1,2 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ fließen nach Pegnitz. Dies erfuhr die Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme (SPD) aus dem Haushaltsausschuss. Kramme hatte sich für die dringend nötige Förderung zur Sanierung der in die Jahre gekommenen Christian-Sammet-Halle eingesetzt. „Das sind großartige Nachrichten für Pegnitz“, so Kramme.

„Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss dem Förderantrag der Stadt Pegnitz zugestimmt hat. Gerade in Zeiten, in denen Kommunen mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und anderen Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen haben, war es uns als Große Koalition und als SPD wichtig, die Wirtschaft auch durch öffentliche Investitionen zu unterstützen und vor allem Kommunen bei ihren Sanierungsvorhaben nicht alleine zu lassen. Dass es nun mit dem Zuschuss geklappt hat, ist ein gutes Zeichen sowohl für die Schüler der Sammet-Schule als auch für die zahlreichen Vereine und Kulturveranstalter, die die Halle intensiv nutzen.“

Mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2020 im Zuge des Konjunktur­pakets von Olaf Scholz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat die Große Koalition insgesamt 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist der bundesweit erhebliche Sanierungsbedarf der kommunalen Infrastruktur.

Um die Mittel des Konjunkturpakets möglichst schnell zu veraus­gaben, hatte der Haushaltsausschuss bereits im September 2020 mit einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro deutschlandweit 105 Projekte gefördert. Mit seiner heutigen Entscheidung hat der Haushaltsausschuss mit der zweiten Tranche in Höhe von 400 Millionen Euro weiteren 225 Projekten zur Förderung verholfen und damit Gesamtinvestitionen in Höhe von 879 Millionen Euro ausgelöst, die ganz oft von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen.