HC Erlan­gen emp­fängt HSG Nordhorn-Lingen

Symbolbild Handball

Nach der Punk­te­tei­lung am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag bei der HSG Wetz­lar sind die Hand­bal­ler des HC Erlan­gen am kom­men­den Sonn­tag erneut gefor­dert. Am 28. Febru­ar emp­fängt der HCE in der hei­mi­schen ARE­NA NÜRN­BER­GER Ver­si­che­rung die HSG Nord­horn-Lin­gen. Anwurf der Par­tie ist um 16:00 Uhr. Bereits ab 15 Uhr ver­sorgt Hal­len­spre­cher Axel Fischer alle HC-Fans im Are­na-TV mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zum Spiel gegen Nord­horn LIVE auf Facebook.

„Wir neh­men die guten Din­ge aus der Par­tie gegen Wetz­lar mit ins näch­ste Heim­spiel. Nord­horn befin­det sich mit­ten im Abstiegs­kampf und sie rech­nen sich mit Sicher­heit auch Chan­cen bei uns aus. Ich glau­be, wir fah­ren gut damit, wenn wir auf uns schau­en. Wie wir in den letz­ten drei Spie­len gese­hen haben, sind wir die Mann­schaft, die in den mei­sten Fäl­len bestimmt, was auf dem Feld pas­siert. Sowohl im posi­ti­ven als auch im nega­ti­ven Sin­ne. Es ist unser Heim­spiel und wir haben den Anspruch an uns Nord­horn zu schla­gen“, sag­te Micha­el Haaß 15 Stun­den nach dem Abpfiff in der Rit­tal Are­na auf der Pressekonferenz.

Die Gäste aus dem 435 Kilo­me­ter ent­fern­ten Nord­horn bele­gen der­zeit mit 9:25 Punk­ten den 17. Tabel­len­platz. Im Nie­der­sach­sen-Duell gegen den TSV Han­no­ver-Burg­dorf ver­lor die HSG ihr letz­tes Spiel mit 31:22. Zuvor konn­te das Team unter Lei­tung von Dani­el Kubes mit einem Unent­schie­den (27:27) einen Punkt gegen den TSV GWD Min­den ein­fah­ren. Trotz der 12 Nie­der­la­gen und vier Sie­gen im Gepäck war­tet ein har­tes Stück Arbeit auf den HCE. Beson­ders auf­pas­sen müs­sen die Fran­ken auf den Rechts­au­ßen­spie­ler Robert Weber. Er steht aktu­ell mit 117 Toren auf Platz zwei der Sai­son­sta­ti­stik. Tor­hü­ter Mar­tin Zie­mer jagt die­se Tat­sa­che jedoch kei­nen Schrecken ein: „Die Lei­stun­gen, die Robert Weber seit Jahr­zehn­ten in der Bun­des­li­ga bringt, sind unbe­strit­ten. Letzt­end­lich ist er aber auch nur ein Spie­ler von einer Nord­hor­ner Mann­schaft, die sich mei­ner Mei­nung nach in den letz­ten Jah­ren gut ent­wickelt hat. Inso­fern berei­ten wir uns akri­bisch auf die HSG vor, aber nicht ins­be­son­de­re nur auf Robert Weber, weil er im Zwei­fel dann immer auch abhän­gig von sei­ner Mann­schaft ist und allei­ne kein Spiel ent­schei­den kann“.

Gäste-Trai­ner Dani­el Kubes schätzt den HC Erlan­gen stark ein: „Erlan­gen ist phy­sisch sehr stark und eine sehr prä­sen­te Mann­schaft. Die Rück­raum­be­set­zung hat unheim­lich viel Qualität.“

Micha­el Haaß weiß trotz der kur­zen Vor­be­rei­tungs­zeit genau, was ihn und sei­ne Mann­schaft am Sonn­tag erwar­tet: „Nord­horn hat eine gut ein­ge­spiel­te Mann­schaft und sehr gute Spie­ler in ihren Rei­hen. Es war­tet ein gefähr­li­cher Geg­ner auf uns, aber ich bin davon über­zeugt, dass wir, wenn wir auf uns schau­en, selbst ent­schei­den was am Sonn­tag pas­siert“, sagt der HCE-Coach auf der Pres­se­kon­fe­renz vor dem Spiel.

In der „stärk­sten Liga der Welt“ traf der HC Erlan­gen bis­her nur ein­mal auf die HSG Nord­horn-Lin­gen. In der Sai­son 2019/2020 konn­ten die Erlan­ger die Par­tie mit 26:25 knapp für sich ent­schei­den. Das Rück­spiel konn­te auf­grund des Liga-Abbruchs nicht mehr aus­ge­tra­gen werden.

Ob die Mit­tel­fran­ken ihren Fans vor den Fern­se­hern den fünf­ten Heim­sieg der Sai­son schen­ken wer­den, wird sich am Sonn­tag zei­gen. Die bei­den Unpar­tei­ischen Juli­an Fedt­ke und Niels Wien­rich wer­den das Spiel um 16 Uhr anpfei­fen. SKY SPORT 7 HD über­trägt die Par­tie live aus Nürnberg.