MdL Gabi Schmidt: „Stei­ger­wald­zen­trum: Schein­feld ist der idea­le Standort”

MdL Gabi Schmidt
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Bei einem Arbeits­tref­fen mit dem Schein­fel­der Bür­ger­mei­ster Claus Sei­fert hat sich die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gabi Schmidt (Freie Wäh­ler, Uehl­feld) in Sachen Stei­ger­wald­zen­trum klar für den Stand­ort Schein­feld aus­ge­spro­chen. Gleich­zei­tig warn­te Schmidt davor, sich in der Dis­kus­si­on um das geplan­te Stei­ger­wald­zen­trum zu sehr in eine Gebäu­de-Debat­te zu ver­tie­fen: „Wir müs­sen mehr über die Inhal­te reden, die den Men­schen in die­sem Natur­park­zen­trum ver­mit­telt wer­den sol­len, und weni­ger über die Räu­me, in denen das statt­fin­den soll.“

Gabi Schmidt und Bürgermeister Claus Seifert. Foto: Abgeordnetenbüro Gabi Schmidt

Gabi Schmidt und Bür­ger­mei­ster Claus Sei­fert. Foto: Abge­ord­ne­ten­bü­ro Gabi Schmidt

Schmidt hält den Stand­ort Schein­feld für ide­al, weil sich an kei­nem ande­ren Ort im Stei­ger­wald die ver­schie­de­nen Wald­be­wirt­schaf­tungs­for­men so gut ver­an­schau­li­chen lie­ßen. So gebe es hier zum Bei­spiel Nie­der­wäl­der, wo das Licht stär­ker als anders­wo bis in die Kraut­schicht vor­drin­gen kön­ne. „Die­se Beson­der­heit der unter­schied­li­chen Wirt­schafts­for­men hat auch Aus­wir­kun­gen auf die Tier­welt: So sind um Schein­feld sie­ben ver­schie­de­ne Specht­ar­ten hei­misch, die die­se man­nig­fal­ti­gen Lebens­räu­me schät­zen“, sagt die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te. Auch dass der Land­kreis Neu­stadt­/A­isch-Bad Winds­heim ein über­aus bedeu­ten­des Schmet­ter­lings­vor­kom­men habe, sei weit­hin unbe­kannt, füg­te Schein­felds Bür­ger­mei­ster Claus Sei­fert hinzu.

„Wir müs­sen den Men­schen den Wald wie­der näher brin­gen, hier bei uns im Land­kreis wird das auf her­vor­ra­gen­de Wei­se gelin­gen“, so Schmidt. Wis­sen, dass die Groß­el­tern-Genera­ti­on noch ganz selbst­ver­ständ­lich gehabt habe, sei ver­lo­ren gegan­gen – und müs­se nun neu erwor­ben wer­den. Gera­de für Schul­klas­sen wer­de das Stei­ger­wald­zen­trum ein idea­ler Lern­ort. „Wich­tig ist dann aber, dass die Besu­cher des Zen­trums im Rah­men ihres Auf­ent­halts auch wirk­lich hin­aus in die Natur gehen und den Stei­ger­wald mit allen Sin­nen erle­ben und sehen, dass Wald eben nicht gleich Wald ist.“

Um die Stand­ort­dis­kus­si­on nun end­lich vor­an- und zu einem Abschluss zu brin­gen, for­dert die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, dass die Stei­ger­wald-Land­rä­te das Gespräch mit­ein­an­der suchen. „Denn wir brau­chen drin­gend ein Natur­park­zen­trum, um gera­de den Kin­dern und Jugend­li­chen zei­gen zu kön­nen, wie toll und viel­fäl­tig unser Wald ist. Wir brau­chen die­sen Lern­ort für Jung und Alt.“