Land­kreis Bam­berg: Erneut Waf­fen- und Rausch­gift­händ­ler gefasst – Meh­re­re Tat­ver­däch­ti­ge in Haft

Symbolbild Polizei

LAND­KREIS BAM­BERG. Drei Tat­ver­däch­ti­ge müs­sen sich nach fort­ge­führ­ten erfolg­rei­chen Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg, in enger Zusam­men­ar­beit mit der Staats­an­walt­schaft Bam­berg, wegen meh­re­rer Ver­bre­chen und Ver­ge­hen nach dem Betäu­bungs­mit­tel- und Waf­fen­ge­setz ver­ant­wor­ten. Die Poli­zi­sten stell­ten in einer groß­an­ge­leg­ten Durch­su­chungs- und Fest­nah­me­ak­ti­on Mit­te Febru­ar zahl­rei­che Waf­fen und meh­re­re hun­dert Gramm Rausch­gift sicher.

Bereits im Dezem­ber 2020 konn­ten die Beam­ten des Fach­kom­mis­sa­ri­ats der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen, zusam­men mit Unter­stüt­zungs­kräf­ten, vier Per­so­nen fest­neh­men, die im drin­gen­den Ver­dacht ste­hen, Betäu­bungs­mit­tel und Waf­fen nach Deutsch­land ein­ge­führt und damit Han­del getrie­ben zu haben. Damals stell­ten die Poli­zi­sten bereits meh­re­re hun­dert Gramm Metham­phet­amin, Bar­geld im fünf­stel­li­gen Eurobe­reich und meh­re­re schar­fe Schuss­waf­fen sicher.

Inten­si­ve Ermitt­lun­gen füh­ren wie­der zum Erfolg

Die Kri­mi­nal­be­am­ten durch­leuch­te­ten in der Fol­ge­zeit wei­ter inten­siv die kri­mi­nel­len und per­so­nel­len Struk­tu­ren und es gelang ihnen, wei­te­re Straf­tä­ter zu ermitteln.

In einer kon­zer­tier­ten Akti­on am 18. Febru­ar 2021 schlu­gen die Ein­satz­kräf­te von Kri­mi­nal­po­li­zei, Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­do, Unter­stüt­zungs­kom­man­do und Dienst­hun­de­füh­rern bei meh­re­ren Per­so­nen und Objek­ten im Land­kreis Bam­berg in Abstim­mung mit der Staats­an­walt­schaft Bam­berg zu.

Zahl­rei­che Waf­fen und Dro­gen sichergestellt

In den frü­hen Mor­gen­stun­den dran­gen die Ein­satz­kräf­te in ins­ge­samt sechs Wohn­an­we­sen ein und voll­zo­gen bei zwei Män­nern im Alter von 38 und 48 Jah­ren die bereits bestehen­den Haft­be­feh­le. Der 48-Jäh­ri­ge trat den Ein­satz­kräf­ten mit einem Mes­ser gegen­über, konn­te aber von den Poli­zi­sten schnell über­wäl­tigt werden.

In den fol­gen­den Stun­den durch­such­ten die Ein­satz­kräf­te die Wohn­häu­ser sowie Fahr­zeu­ge und son­sti­ge Gebäu­de der sechs Tat­ver­däch­ti­gen. Dabei fan­den sie zahl­rei­che schar­fe Schuss­waf­fen, dar­un­ter eine Art „Pump­gun”, grö­ße­re Men­gen dazu­ge­hö­ri­ger Muni­ti­on, meh­re­re Hieb- und Stoß­waf­fen sowie eini­ge ver­bo­te­ne Gegenstände.

Dar­über hin­aus beschlag­nahm­ten die Poli­zi­sten über 800 Gramm Amphet­amin, 100 Gramm Haschisch und klei­ne­re Men­gen wei­te­rer Betäu­bungs­mit­tel sowie ent­spre­chen­de Uten­si­li­en für den Han­del. Auch Bar­geld im fünf­stel­li­gen Eurobe­reich, das aus den kri­mi­nel­len Geschäf­ten stammt, stell­ten die Beam­ten sicher.

Haft­be­feh­le gegen drei Tatverdächtige

Auf­grund der Fest­stel­lun­gen in der Woh­nung eines 49-jäh­ri­gen Tat­ver­däch­ti­gen, erging am Fol­ge­tag auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg auch gegen ihn Haft­be­fehl. Nach­dem den bei­den ande­ren Beschul­dig­ten aus dem Bam­ber­ger Land­kreis die zuvor bereits von der Staats­an­walt­schaft Bam­berg bean­trag­ten Haft­be­feh­le eröff­net wor­den waren, brach­ten die Ein­satz­kräf­te alle drei Män­ner in ver­schie­de­ne Justizvollzugsanstalten.

Die umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen von Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft Bam­berg dau­ern an.