Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 19. Febru­ar 2021

Grund­schu­len und Kitas öff­nen mit Beschränkungen

Die Stadt Erlan­gen hat öffent­lich bekannt gemacht, dass der Inzi­denz­wert von 100 Neu­in­fek­tio­nen mit dem Coro­na­vi­rus je 100.000 Ein­woh­ner inner­halb von sie­ben Tagen in Erlan­gen am Frei­tag, 19. Febru­ar, nicht über­schrit­ten wor­den ist. Gemäß der 11. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung darf somit ab Mon­tag, 22. Febru­ar, in Grund­schu­len und För­der­zen­tren der Jahr­gangs­stu­fen eins bis vier sowie Abschluss­klas­sen der übri­gen Schu­len unter Auf­la­gen wie­der Unter­richt in Prä­senz­form statt­fin­den. Eben­falls ist der Betrieb von Kin­desta­ges­stät­ten unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen zuläs­sig. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen sind einer Son­der-Aus­ga­be des Amts­blat­tes „Die amt­li­chen Sei­ten“ vom 19. Febru­ar zu ent­neh­men (Info: www​.erlan​gen​.de/​das).

Geflü­gel­pest-Fall bei Wild­vo­gel im Land­kreis – Auf­stal­lungs­pflicht für Geflü­gel­hal­ter auch im Stadt­ge­biet angeordnet

Im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt ist ein aktu­el­ler Fall von Geflü­gel­pest (HPAI) – auch Vogel­grip­pe genannt – am Frei­tag amt­lich bestä­tigt: Bei dem Wild­vo­gel, einer Kana­da­gans, wur­de das Geflü­gel­pest-Virus vom Typ H5N8 durch das natio­na­le Refe­renz­la­bor am Fried­rich-Loeff­ler-Insti­tut nach­ge­wie­sen. Zum Schutz vor einer wei­te­ren Aus­brei­tung der Geflü­gel­pest und ins­be­son­de­re zum Schutz von Haus- und Nutz­ge­flü­gel wer­den des­halb, wie im gesam­ten Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt, wegen der räum­li­chen Nähe auch im Erlan­ger Stadt­ge­biet Schutz­maß­nah­men ange­ord­net. Eine Ansteckung des Men­schen über Wild­vö­gel oder deren Aus­schei­dun­gen ist nach dem bis­he­ri­gen Kennt­nis­stand nicht bekannt geworden.

Das Land­rats­amt Erlan­gen-Höchstadt und die Stadt Erlan­gen haben jeweils eine All­ge­mein­ver­fü­gung erlas­sen. Sie tritt am Sams­tag, 20. Febru­ar, in Kraft. Die dar­in fest­ge­leg­ten Schutz­maß­nah­men gel­ten für gewerbs­mä­ßi­ge Geflü­gel­hal­ter sowie für Züch­ter und Pri­vat­per­so­nen, die Geflü­gel hal­ten. Die Stall­pflicht gilt im gesam­ten Stadt­ge­biet. Aus­stel­lun­gen, Märk­te und Schau­en sowie Ver­an­stal­tun­gen ähn­li­cher Art, bei denen Geflü­gel und gehal­te­ne Vögel ande­rer Arten als Geflü­gel ver­kauft, gehan­delt oder zur Schau gestellt wer­den, sind ver­bo­ten. Und es gilt ein all­ge­mei­nes Füt­te­rungs­ver­bot von Wild­ge­flü­gel im Stadt­ge­biet. Die Betrie­be sind ver­pflich­tet, die all­ge­mei­nen Hygie­ne- und Bio­si­cher­heits­maß­nah­men kon­se­quent einzuhalten.

Land­rats­amt und Stadt­ver­wal­tung bit­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, ver­en­de­te auf­ge­fun­de­ne Vögel dem jewei­li­gen Vete­ri­när­amt, der jewei­li­gen Gemein­de oder der Poli­zei unter Anga­be des Fund­or­tes zu mel­den. Die toten Vögel sol­len nicht berührt oder bewegt werden.

Die All­ge­mein­ver­fü­gung für das Stadt­ge­biet ist in einer Son­der-Aus­ga­be des Amts­blat­tes „Die amt­li­chen Sei­ten“ vom 19. Febru­ar abge­druckt und kann im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​das her­un­ter­ge­la­den wer­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es außer­dem unter www.erlangen.de/veterinäramt. Das Lan­des­amt für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit hält im Inter­net unter www​.lgl​.bay​ern​.de (Stich­wort Geflü­gel­pest) ein Merk­blatt für Geflü­gel­hal­ter bereit.

UNESCO-Tag der Mut­ter­spra­che Sonn­tag – Geschich­ten in ver­schie­de­nen Sprachen 

Um die Viel­fäl­tig­keit der Kul­tu­ren in Erlan­gen zu zei­gen, ver­an­stal­tet der Aus­län­der- und Inte­gra­ti­ons­bei­rat der Stadt am Sonn­tag, 21. Febru­ar, dem Tag der Mut­ter­spra­che, ein Vor­le­se-Event. Es wer­den Geschich­ten in unter­schied­li­chen Mut­ter­spra­chen vor­ge­le­sen. Kin­der und Erwach­se­ne kön­nen den Klän­gen ande­rer Spra­chen lau­schen und sich anschlie­ßend die Geschich­te auf Deutsch erzäh­len lassen.

In Erlan­gen leben Men­schen aus 146 Län­dern. Die­se Viel­fäl­tig­keit berei­chert die Stadt. Im Zen­trum, im Park, über­all kann man immer wie­der ande­re Spra­chen hören. Aber vor allem in den Kin­der­zim­mern am Kin­der­bett wer­den Geschich­ten in der Mut­ter­spra­che vor­ge­le­sen. Spra­che ist ein wich­ti­ger Trä­ger einer jeden Kul­tur und soll daher am Tag der Mut­ter­spra­che beson­de­re Auf­merk­sam­keit bekom­men. Koope­ra­ti­ons­part­ner die­ser vir­tu­el­len Ver­an­stal­tung ist der Ver­ein Grü­nes S.O.f.A. e. V. und die Gru­po Lite­ra­rio de Franken.

Zugangs­da­ten: Zoom-Mee­ting, Sonn­tag, 21. Febru­ar, 11:00 bis 13:00 Uhr, https://​us02​web​.zoom​.us/​j​/​8​6​3​4​7​4​9​7​7​3​3​?​p​w​d​=​N​3​N​E​Q​T​N​6​O​G​p​P​Z​E​Z​O​W​T​I​0​Y​W​N​C​R​z​l​2​Q​T09, Mee­ting-ID: 863 4749 7733, Kenn­code: 936063.

Orts­um­fah­rung Nie­dern­dorf-Neu­ses The­ma im UVPA

Die Durch­füh­rung eines Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens für eine Orts­um­fah­rung von Nie­dern­dorf (Her­zo­gen­au­rach) und dem Erlan­ger Stadt­teil Neu­ses ist ein The­ma der näch­sten öffent­li­chen Sit­zung des Umwelt‑, Ver­kehrs- und Pla­nungs­aus­schus­ses (UVPA) am Diens­tag, 23. Febru­ar, um 16:30 Uhr im Gro­ßen Saal der Hein­rich-Lades-Hal­le. Außer­dem ste­hen ein Vor­trag von Umwelt­re­fe­ren­tin Sabi­ne Bock zum Nach­hal­tig­keits­be­richt, der Zukunfts­plan Fahr­rad­stadt Erlan­gen, Berich­te zu Akti­vi­tä­ten im Bereich Kli­ma­schutz, der Antrag des Stadt­teil­bei­rats Anger/​Bruck zur Umge­stal­tung des Brucker Markt­plat­zes, eine bar­rie­re­freie Que­rungs­hil­fe in der Brücken­stra­ße (Frau­en­au­rach), die Wei­ter­füh­rung und der Aus­bau Stadt­teil-Werk­statt 56nord im Rah­men des ISEK-Pro­zes­ses „Sozia­ler Zusam­men­halt” (vor­mals „Sozia­le Stadt“) Büchen­bach-Nord 2030/35 und ande­res mehr auf der Tagesordnung.

vhs bie­tet 40 online-Gesund­heits­kur­se an

Ob Yoga, Kraft und Beweg­lich­keit, Becken­bo­den­trai­ning oder Ori­en­ta­li­scher Bauch­tanz: Trotz des ver­scho­be­nen Seme­ster­starts der Volks­hoch­schu­le (vhs) Erlan­gen auf den 12. April beginnt ein Teil der Gesund­heits­kur­se bereits ab 1. März im Online-For­mat. Ins­ge­samt bie­tet die vhs Inter­es­sier­ten allei­ne im Gesund­heits­sek­tor fast 40 Ange­bo­te an. Seit Beginn der Pan­de­mie haben sich mehr als 20 Kurs­lei­te­rin­nen und ‑lei­ter aus dem Gesund­heits­be­reich digi­tal und didak­tisch wei­ter­ge­bil­det, um ihre Kur­se online anbie­ten zu kön­nen. „Unser Ziel war und ist es, auch wei­ter­hin das Ange­bot mög­lichst viel­sei­tig zu hal­ten, denn als Volks­hoch­schu­le wol­len wir ent­schei­dend zur Gesund­heit der Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger bei­tra­gen“, so Anja Gril­len­ber­ger, Lei­te­rin des Fach­be­reichs Gesund­heit und Ernäh­rung an der vhs. Um die Zeit zu über­brücken, bis ein gemein­sa­mes Trai­ning in Prä­senz wie­der mög­lich ist, wur­de für die vier Wochen bis zu den Oster­fe­ri­en ein zusätz­li­ches Online-Pro­gramm für März geplant. Infor­ma­tio­nen hier­zu im Inter­net unter www​.vhs​-erlan​gen​.de.