Bam­berg: “Hanau – ein Jahr spä­ter” – Nicht ver­ges­sen bedeu­tet Ras­sis­mus nach­hal­tig zu bekämpfen

Pres­se­mel­dung des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­ra­tes der Stadt Bamberg

Ein Jahr ist nach dem furcht­ba­ren Ter­ror­an­schlag in Hanau ver­gan­gen: Fer­hat Unvar, Mer­ce­des Kier­pacz, Sedat Gür­büz, Gök­han Gül­te­kin, Ham­za Kur­to­vić, Kaloy­an Vel­kov, Vili Vio­rel Păun, Fatih Sara­çoğlu und Said Nesar Hashe­mi wur­den am 19. Febru­ar 2020 aus ras­si­sti­schen Moti­ven ermordet.

„Erin­nern, um nicht zu ver­ges­sen: Ras­sis­mus ist kein Pro­blem der ande­ren, wir müs­sen ihn ernst neh­men. Nie­mand darf sich abwen­den und so tun, als gin­ge uns die­se Tra­gö­die gar nichts an. Alle demo­kra­ti­schen Kräf­te müs­sen sich ver­ei­nen, um Ras­sis­mus zu bekämp­fen. Denn nur gemein­sam kön­nen wir der zukünf­ti­gen Genera­tio­nen eine viel­fäl­ti­ge und plu­ra­li­sti­sche Gesell­schaft bie­ten, in der jede*r sich ver­wirk­li­chen kann“ beto­nen die bei­den kom­mis­sa­ri­schen Vor­sit­zen­den des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­ra­tes der Stadt Bam­berg, Mitra Shari­fi und Mar­co Depietri.

Der MIB möch­te die Gedenk­kund­ge­bun­gen der Initia­ti­ve 19. Febru­ar Hanau unter­stüt­zen und weist dar­auf hin, dass auch in Bam­berg (am Gabel­mann, 17:00–18:00 Uhr) eine Initia­ti­ve zum Andenken an die Opfer stattfindet.