Mit­tel­fran­ken: Lock­down Lot­to soll Künst­lern helfen

Seit März 2020 befin­det sich die Kul­tur­sze­ne – wie wir sie ken­nen – effek­tiv im Lock­down. Auch wenn die Absa­ge von Ver­an­stal­tun­gen nötig ist, zehrt es nach knapp einem Jahr merk­lich an den Ner­ven und beson­ders an der finan­zi­el­len Lage unse­rer Künstler*innen und Bands in Mittelfranken.

Mit der Akti­on LOCK­DOWN LOT­TO möch­ten wir gemein­sam mit unse­ren Partner*innen und den Künstler*innen aus der Regi­on zei­gen, wie wich­tig unse­rer Gesell­schaft Pop­kul­tur und Unter­hal­tung ist.

Ab Ascher­mitt­woch kön­nen sich Kul­tur­be­gei­ster­te, Fans von Live­mu­sik und soli­da­ri­sche Mit­men­schen auf www​.lock​down​lot​to​.de ihre Lose für eine kul­tur­rei­che Zukunft kau­fen. Ein Los für 30 Euro bringt den eige­nen Namen in eine ganz beson­de­re Los­trom­mel. Denn der Jack­pot ist prall gefüllt: Mit 30 regio­na­len Bands und Künstler*innen wie Ele­na Ste­ri, Gym­mick, Fer­ge x Fisher­man, Bernd Regenau­er, Liz­zy Aumei­er und vie­len wei­te­ren. Sie alle las­sen sich ver­lo­sen für jeweils ein Pri­vat­kon­zert im hei­mi­schen Gar­ten, im Innen­hof, auf der Dach­ter­ras­se oder in einer aus­ge­wähl­ten Loca­ti­on bei einem*r der 30 glück­li­chen Gewinner*innen. Sobald es die Pan­de­mie wie­der erlaubt, kön­nen die pri­va­ten Events in klei­nem Kreis durch­ge­führt wer­den. Und viel­leicht kom­men ja noch ein, zwei Überraschungskünstler*innen mit dazu.

Egal ob Gewinner*in oder ledig­lich Unterstützer*in, am Ende bekom­men alle das extra erstell­te Qua­ran­tä­ne Quar­tett. Ein Kar­ten­spiel mit den Künstler*innen aus dem LOCK­DOWN LOTTO.

Der gesam­te Erlös der Kam­pa­gne kommt den teil­neh­men­den Acts zugu­te. Je mehr Lose ver­kauft wer­den, umso mehr kön­nen wir der regio­na­len Musik­sze­ne also unter die Arme greifen.

Initiator*innen der Idee sind Mag­da­le­na Kick und Dani­el Wickel von hof­mann info­com, die schon im ver­gan­ge­nen Jahr mit dem Frisch­ling­fe­sti­val und dem Christ­kistlas­markt die Musik- und Kul­tur­sze­ne, sowie Obdach- und Woh­nungs­lo­se unter­stützt haben. Die Popu­lar­mu­sik­be­ra­tung des Bezirks Mit­tel­fran­ken kann so eine soli­da­ri­sche Akti­on mit hie­si­gen Künstler*innen nur wohl­wol­lend unter­stüt­zen. Medi­en­part­ner der Soli­da­ri­täts­ak­ti­on ist das Aus­bil­dungs­ra­dio max neo, wäh­rend das crea­tiv­stu­dio riess wun­der­ba­re Art­works für die Social Media Kam­pa­gne lie­fert und das Qua­ran­tä­ne Quar­tett designt. Die Spar­kas­se Nürn­berg konn­te als Haupt­spon­so­rin gewon­nen werden.

„Der anhal­ten­de Lock­down bedroht Künstler*innen exi­sten­zi­ell. Wir för­dern vie­le Initia­ti­ven zur Unter­stüt­zung von Künstler*innen, wie das „Bünd­nis für Kul­tur“ mit Spen­den. Aber es ist wich­tig an vie­len Stel­len aktiv zu sein und daher möch­ten wir als Part­ne­rin die­ser Akti­on auch regio­na­len Bands und Künstler*innen unter die Arme grei­fen“, freut sich Bea­te Treff­korn, Lei­te­rin Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on der Spar­kas­se Nürn­berg über die krea­ti­ve Idee des LOCK­DOWN LOTTO.

„Als nicht-kom­mer­zi­el­ler Radio­sen­der ist die För­de­rung von Bands aus der Regi­on schon immer eine wich­ti­ge Auf­ga­be für uns gewe­sen. Des­halb sind wir froh als Medi­en­part­ner das LOCK­DOWN LOT­TO zu unter­stüt­zen. In die­ser har­ten Zeit lei­det die Kul­tur­sze­ne in der Regi­on sehr und wir alle ver­mis­sen tol­le Kon­zer­te. Die Akti­on ver­bin­det finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Bands und Künstler*innen und weckt die Vor­freu­de auf eine Zeit, in der Live-Musik wie­der mög­lich sein wird.“ sagt Kon­ni Wink­ler, Pro­gramm­chef bei max neo.

„Wir als Popu­lar­mu­sik­be­ra­tung des Bezirks Mit­tel­fran­ken waren sofort begei­stert von der Idee des LOCK­DOWN LOT­TO. Die Kul­tur­sze­ne steckt aktu­ell in einer Kri­se, die selbst bei leich­ten Locke­run­gen noch lan­ge dar­an zu knab­bern haben wird. Umso schö­ner fin­den wir die­se Akti­on, in der Kul­tur­be­gei­ster­te durch Los­käu­fe Spen­den kön­nen und noch dazu die Chan­ce auf einen Pri­vat­auf­tritt von aus­ge­zeich­ne­ten Künstler*innen aus der Regi­on haben.“ Meint Juli­an Menz von POP! ROT WEISS, der Popu­lar­mu­sik­be­ra­tung des Bezirks Mittelfranken.