ERH: Trotz Coro­na-Beschrän­kun­gen – Ein­rei­se für system­re­le­van­te Berufs­pend­ler in den Grenz­re­gio­nen möglich

Land­rats­amt Erlan­gen-Höchstadt stellt Betrof­fe­nen im Land­kreis Beschei­ni­gung aus: Bis Diens­tag, 16.02.2021, 9 Uhr, beim Land­rats­amt melden

Das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um des Innern hat vor­über­ge­hen­de Grenz­kon­trol­len zu Tsche­chi­en und Öster­reich durch­ge­führt. Hin­ter­grund ist die Ein­stu­fung von Tsche­chi­en und dem öster­rei­chi­schem Bun­des­land Tirol als Virus­va­ri­an­ten-Gebie­te. Ab sofort gel­ten an der deutsch-öster­rei­chi­schen und an der deutsch-tsche­chi­schen Gren­ze ver­schärf­te Ein­rei­se­re­geln nach Deutsch­land. Die­se betref­fen den kom­mer­zi­el­len und indi­vi­du­el­len Rei­se­ver­kehr. Zudem gel­ten an die­sen Gren­zen auch Beför­de­rungs­ver­bo­te. Ein­rei­sen nach Deutsch­land aus den betrof­fe­nen Gebie­ten ist nur noch in weni­gen Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. Ab 17.02.2021 (0:00 Uhr) müs­sen Grenz­gän­ger (aus Tschechien/​Tirol) neben dem vor­ge­schrie­be­nen nega­ti­ven Coro­na­test eine amt­li­che „Beschei­ni­gung für system­re­le­van­te Beschäf­tig­te“ gegen­über der Grenzpolizei/​Bundespolizei vor­wei­sen kön­nen. Die­se wird von der Kreis­ver­wal­tungs­be­hör­de am Betriebs- bzw. Dienst­sitz des Arbeit­ge­bers aus­ge­stellt. Für Arbeit­ge­ber im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt ist dem­zu­fol­ge das Land­rats­amt Erlan­gen-Höchstadt zuständig.

Wer trotz­dem ein­rei­sen darf

Aus­nah­men gel­ten für system­re­le­van­te Beru­fe, unter ande­rem im Gesund­heits­we­sen, der Arz­nei­mit­tel- und Medi­zin­pro­dukt­in­du­strie, aka­de­mi­sche und ver­gleich­ba­re Fach­kräf­te in der Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie, Beru­fe im Bereich des Inge­nieur­we­sens, Per­so­nen, die an system­re­le­van­ten oder ander­wei­tig wesent­li­chen Infra­struk­tu­ren arbei­ten sowie Schutz­kräf­te und Sicher­heits­be­dien­ste­te. Einen Anhalts­punkt für mög­li­che system­re­le­van­te Beru­fe kann aus den Leit­li­ni­en der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on zur Aus­übung der Frei­zü­gig­keit der Arbeits­kräf­te wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie unter https://​ec​.euro​pa​.eu/​s​o​c​i​a​l​/​m​a​i​n​.​j​s​p​?​c​a​t​I​d​=​8​9​&​f​u​r​t​h​e​r​N​e​w​s​=​y​e​s​&​l​a​n​g​I​d​=​d​e​&​n​e​w​s​I​d​=​9​630 ent­nom­men werden.

Bis Diens­tag, 16.02.2021, 9 Uhr, beim Land­rats­amt melden

Das Land­rats­amt Erlan­gen-Höchstadt ruft nun betrof­fe­ne Betrie­be, die sol­che Grenz­gän­ger beschäf­ti­gen und eine Beschei­ni­gung benö­ti­gen, dazu auf, sich ent­we­der tele­fo­nisch an die Durch­wahl 09131 803 2200, Menü­punkt 0 oder per E‑Mail an grenzgaenger@​erlangen-​hoechstadt.​de bis spä­te­stens Diens­tag, 16.02.2021, 09.00 Uhr, zu wen­den. Benö­tigt wer­den Name, Anschrift, Anga­ben zur Beschäf­ti­gung, KfZ-Kenn­zei­chen sowie Tele­fon­num­mer. Außer­dem wird sich das LRA auch per Mail an system­re­le­van­te Fir­men im LK wen­den, die sol­che Grenz­gän­ger beschäf­ti­gen könn­ten. Berech­tig­te erhal­ten nach ent­spre­chen­der Prü­fung eine Beschei­ni­gung. Das Land­rats­amt bit­tet system­re­le­van­te Betrie­be und Unter­neh­men, die jedoch kei­ne Grenz­gän­ger aus Tschechien/​Tirol beschäf­ti­gen, nicht zu melden.