Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 12.02.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Kenn­zei­chen­dieb­stahl

BAM­BERG. Im Lau­fe des Don­ners­tags zwi­schen 08.00 Uhr und 16.45 Uhr wur­de ent­we­der in der Kapel­len­stra­ße oder in der Schild­stra­ße das amt­li­che Kenn­zei­chen KG – AG 370 von einem schwar­zen Peu­geot gestoh­len. Der unbe­kann­te Täter beschä­dig­te beim Dieb­stahl auch noch die Kenn­zei­chen­hal­te­rung, wes­halb Sach­scha­den von etwa 20 Euro ent­stan­den ist.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

Betrun­ke­ner lan­det in Ausnüchterungszelle

BAM­BERG. Frei­tag­früh kurz vor 01.00 Uhr wur­de die Poli­zei zu einem Wohn­an­we­sen im Sand­ge­biet geru­fen, weil dort zwei Män­ner anein­an­der gera­ten waren. Wie sich her­aus­stell­te, tran­ken die bei­den Per­so­nen zusam­men Alko­hol und gerie­ten im Anschluss dar­an der­ma­ßen in Streit, dass sie sich gegen­sei­tig schlu­gen. Als der Mie­ter auf der Stra­ße auf die Poli­zei war­te­te, schlug sein Gast noch Gegen­stän­de im Wohn­zim­mer kaputt. Weil die­ser wohn­sitz­los und betrun­ken (1,76 Pro­mil­le) war, wur­de er in eine Aus­nüch­te­rungs­zel­le der Poli­zei ein­ge­lie­fert. Die bei­den Streit­häh­ne müs­sen sich wegen Kör­per­ver­let­zung verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Sach­be­schä­di­gun­gen

BREI­TEN­GÜß­BACH. Im Gemein­de­be­reich Brei­ten­güß­bach wur­den seit 15. Dezem­ber wie­der­holt Auf­kle­ber in Form von Fly­ern an diver­sen gemeind­li­chen Ein­rich­tun­gen von einer oder meh­re­ren unbe­kann­ten Per­so­nen ange­bracht. Die unko­or­di­niert und wahl­los ange­brach­ten Auf­kle­ber konn­ten an Later­nen­ma­sten, Hun­de­kot­beu­tel­stän­der und letzt­lich im Bereich der Muna an meh­re­ren Anzei­ge­ta­feln und Ver­kehrs­zei­chen fest­ge­stellt wer­den. Die Auf­kle­ber stel­len inhalt­lich die Exi­stenz der vor­herr­schen­den Coro­na-Pan­de­mie in Fra­ge. Bis­lang ist der Gemein­de Brei­ten­güß­bach durch Säu­be­rungs- und Rei­ni­gungs­maß­nah­men ein Scha­den von 1.500 Euro entstanden.

Wer wur­de noch geschä­digt oder wer hat etwas beob­ach­tet? Geschä­dig­te und Zeu­gen kön­nen sich bei der Land­kreis­po­li­zei unter 0951/9129–310 melden.

Ver­kehrs­un­fall­flucht

BAU­NACH. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer stieß mit sei­nem Fahr­zeug am Don­ners­tag­nach­mit­tag in der Burg­stra­ße beim Aus­par­ken gegen die Stoß­stan­ge eines schwar­zen Seat Ibi­za. Obwohl sich der Fah­rer noch kurz umge­se­hen hat­te, ent­fern­te er sich, ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den zu küm­mern. Am Fahr­zeug der 26-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 500 Euro. Ein Zeu­ge beob­ach­te­te den Vor­fall und konn­te Hin­wei­se auf den Ver­ur­sa­cher geben. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort aufgenommen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

SCHEß­LITZ. Zwei beschä­dig­te Fahr­zeu­ge und ein Scha­den in Höhe von 6.000 Euro sind das Ergeb­nis eines Auf­fahr­un­falls vom Don­ners­tag­nach­mit­tag auf der Stra­ße bei Lud­wag. Eine 61-jäh­ri­ge Audi­fah­re­rin befuhr die Staatstra­ße bei Lud­wag in Rich­tung Neu­dorf, als ihr im Kur­ven­ver­lauf ein gro­ßer Trak­tor mit Anhän­ger ent­ge­gen­kam. Die Frau brem­ste auf der schma­len Stra­ße ab, um dem Trak­tor­fah­rer das Vor­bei­fah­ren zu erleich­tern. Ein nach­fol­gen­der 84-jäh­ri­ger Daim­ler­fah­rer erkann­te die Situa­ti­on zu spät und fuhr mit sei­nem Fahr­zeug auf den Audi auf. Der Daim­ler­fah­rer erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Sein Fahr­zeug, bei dem der Air­bag aus­ge­löst hat­te, muss­te abge­schleppt werden.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Mit Wucht aufgefahren

Strul­len­dorf. Offen­sicht­lich unge­bremst und mit vol­ler Wucht ist am Don­ners­tag­abend der 54jährige Fah­rer eines VW Cad­dy auf der A 73, Rich­tung Süden, in das Heck eines vor ihm fah­ren­den Trans­por­ters gefah­ren. Durch den Auf­prall wur­de die völ­lig unge­si­cher­te Ladung im Cad­dy nach vor­ne in den Fah­rer- und Bei­fah­rer­be­reich geschleu­dert. Nicht zuletzt des­we­gen ver­lor der Fah­rer des Cad­dy nach dem Anstoß die Gewalt über sein Fahr­zeug und prall­te in die Außen­schutz­plan­ke. Er wur­de im Fahr­zeug ein­ge­klemmt und muss­te durch die Feu­er­wehr befreit wer­den. Er wur­de schwer ver­letzt und eben­so wie der leicht ver­letz­te 39jährige Fah­rer des Trans­por­ters ins Kran­ken­haus gebracht. Bei­de Fahr­zeu­ge muss­ten durch einen Abschlepp­dienst gebor­gen und abtrans­por­tiert wer­den. Der Sach­scha­den an den Fahr­zeu­gen und der Leit­plan­ke sum­miert sich auf rund 18000 Euro.

Füh­rer­schein­sper­re lag vor

Eggols­heim. Bei der Kon­trol­le eines VW am Don­ners­tag­nach­mit­tag auf der A 73, am Park­platz Reg­nitz­tal-Ost, durch Schlei­er­fahn­der der Auto­bahn­po­li­zei stell­te sich her­aus, dass gegen den 44jährigen Fah­rer im Inland eine Sperr­fist für sei­nen Füh­rer­schein vor­lag. Die Wei­ter­fahrt wur­de daher unter­sagt und Anzei­ge wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis erstattet.

Ope­ra­ti­ve Ergän­zungs­dien­ste Bayreuth

Zwei Auto­fah­re­rin­nen und Drogeneinfluss

BAY­REUTH. Zwei unter Dro­gen­ein­fluss ste­hen­de Auto­fah­re­rin­nen zogen Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth am Don­ners­tag aus dem Ver­kehr. Bei­de Damen

Kurz vor 17 Uhr geriet eine 45-Jäh­ri­ge mit ihrem Fahr­zeug in einen Kon­trol­le. Die Beam­ten stell­ten bei der Frau deut­li­che Anzei­chen von Dro­gen­kon­sum fest. Ein durch­ge­führ­ter Dro­gen­test ver­lief posi­tiv. Gegen 20.50 Uhr stell­ten die Strei­fen­be­sat­zung bei einer 24-Jäh­ri­gen dro­gen­ty­pi­sche Merk­ma­le fest. Auch bei ihr bestä­tig­te ein Dro­gen­test den ersten Ver­dacht der Beamten.

In bei­den Fäl­len muss­te eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und durch­ge­führt wer­den. Gegen die bei­den Ver­kehrs­sün­der ist jeweils ein Buß­geld­ver­fah­ren mit einem emp­find­li­chen Buß­geld, einem Fahr­ver­bot und einem Ein­trag im Fahr­eig­nungs­re­gi­ster eingeleitet.

Rausch­gift im Mund ver­steckt – Anzeige

BAY­REUTH. Eine gerin­ge Men­ge Cry­s­tal hat­te am Don­ners­tag­abend ein 46-Jäh­ri­ger bei einer Kon­trol­le bei sich. Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste beschlag­nahm­ten das Rausch­gift und lei­te­ten ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein.

Kurz vor 18 Uhr woll­ten die Beam­ten den Mann im Stadt­teil Alt­stadt einer Kon­trol­le unter­zie­hen. Noch bevor die­se erfol­gen konn­te steck­te er einen Gegen­stand in den Mund. Die Beam­ten konn­ten das Rausch­gift zu sichern und es in der Fol­ge beschlag­nah­men. Der poli­zei­lich bereits mehr­fach in Erschei­nung getre­te­ne Mann muss sich jetzt erneut straf­recht­lich verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Streit wegen Schlit­ten geschlichtet

KIR­CHEH­REN­BACH. Weil ein Land­wirt mit sei­nem Trak­tor ver­se­hent­lich einen abge­stell­ten Schlit­ten beschä­dig­te, muss­te die Poli­zei Eber­mann­stadt einen Streit am Don­ners­tag­nach­mit­tag schlichten.

Gegen 15.15 Uhr fuhr der Land­wirt mit sei­nem Trak­tor auf nicht öffent­li­chem Ver­kehrs­grund nahe der Stra­ße „Hut­wei­de“. Hier­bei beschä­dig­te er den Schlit­ten einer 45-jäh­ri­gen Frau, die die­sen dort für kur­ze Zeit abge­stellt hat­te. Da sich die bei­den Per­so­nen nicht eini­gen konn­ten und ein Streit ent­fach­te, muss­te eine Poli­zei­strei­fe anrücken und ver­mit­teln. Nach­dem die Per­so­na­li­en der bei­den Betei­lig­ten aus­ge­tauscht wur­den und ihnen der wei­te­re zivil­recht­li­che Ver­fah­rens­weg erklärt wur­de, zeig­ten sich bei­de einsichtig.

Mit Auto überschlagen

B2 / OBER­TRU­BACH. Am Don­ners­tag­abend über­schlug sich ein 31-Jäh­ri­ger mit sei­nem Auto auf der Bun­des­stra­ße B2. Ver­letzt wur­de zum Glück niemand.

Gegen 18.15 Uhr fuhr der Mann mit sei­nem Mitsu­bi­shi von Bay­reuth in Rich­tung Nürn­berg. Höhe der Ort­schaft Ober­tru­bach kam der Fah­rer mit sei­nem Wagen zunächst rechts in das Ban­kett. Beim Gegen­steu­ern ver­lor er die Kon­trol­le über sein Auto, kam nach links von der Fahr­bahn ab und über­schlug sich im dor­ti­gen Stra­ßen­gra­ben. Ret­tungs­kräf­te ver­sorg­ten den Ver­un­fall­ten vor Ort, glück­li­cher­wei­se blieb er unver­letzt. Das Auto muss­te durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen wer­den. An dem Wagen ent­stand ein Sach­scha­den von etwa 5.000 Euro. Die Poli­zei Eber­mann­stadt nahm die Ermitt­lun­gen zur Unfall­ur­sa­che auf und lei­te­te gegen den Unfall­fah­rer ein Buß­geld­ver­fah­ren wegen nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit ein.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfall­fluch­ten

FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­vor­mit­tag zwi­schen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr stell­te eine 72-Jäh­ri­ge ihren blau­en Hon­da auf einem Super­markt­park­platz in der Bam­ber­ger Stra­ße ab. Als sie nach dem Ein­kauf dort­hin zurück­kehr­te, muss­te sie fest­stel­len, dass ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer den Pkw der rech­ten hin­te­ren Tür beschä­dig­te. Es ent­stand ein Scha­den von ca. 2.000,– Euro. Hin­wei­se wer­den von der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim unter der Ruf­num­mer 09191/7090–0 entgegengenommen.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Bereits am Mitt­woch, den 03.02.2021, gegen 18:00 Uhr kam es zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung am Para­de­platz im dor­ti­gen Fuß­gän­ger­gäss­chen. Dort wur­de ein 18-Jäh­ri­ger von fünf bis sechs bis­lang unbe­kann­ten jun­gen Män­nern mit Fäu­sten und Füßen geschla­gen. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim nimmt Hin­wei­se zu den Tätern unter der Tele­fon-Nr. 09191/7090–0 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Band­sä­ge, Werk­bank und Antriebs­sy­ste­me entwendet

LICH­TEN­FELS. In den zurück­lie­gen­den Wochen ent­wen­de­ten unbe­kann­te Täter eine Band­sä­ge, eine Werk­bank und vier Antriebs­sy­ste­me für Roll­to­re von einer zeit­wei­se ruhen­den Bau­stel­le in der Reun­dor­fer Stra­ße. Ins­ge­samt ent­stand ein Ent­wen­dungs­scha­den von etwa 6.000 Euro. Zum Abtrans­port dürf­te ein grö­ße­res Fahr­zeug ver­wen­det wor­den sein. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels bit­tet unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 um Hin­wei­se zu Tätern oder Tat­fahr­zeu­gen, die sich in der Zeit, als die Bau­stel­le still­stand, dort auf­ge­hal­ten haben.

Cry­s­tal aufgefunden

LICH­TEN­FELS. Auf­grund eines Hin­wei­ses zu einem Ver­stoß nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz kon­trol­lier­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels am Don­ners­tag­nach­mit­tag die Woh­nung eines 34-Jäh­ri­gen in der Hans-Diroll-Stra­ße. Neben dem Woh­nungs­in­ha­ber waren noch zwei wei­te­re Besu­che­rin­nen aus ver­schie­de­nen Haus­hal­ten vor Ort. Dies­be­züg­lich erhal­ten alle drei eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten-Anzei­ge wegen eines Ver­ge­hens nach dem Infektionsschutzgesetz.

Wei­ter­hin sahen die Beam­ten, dass offen auf dem Küchen­tisch eine Druck­ver­schluss­tü­te mit einer gerin­gen Men­ge Cry­s­tal lag. Das Betäu­bungs­mit­tel wur­de sicher­ge­stellt, der 34-jäh­ri­ge Woh­nungs­in­ha­ber erhält noch eine Anzei­ge wegen eines Ver­ge­hens nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Laden­die­bin erwischt

LICH­TEN­FELS. Anhand der Kame­ra­auf­zeich­nun­gen konn­ten Mit­ar­bei­ter eines Lebens­mit­tel­dis­coun­ters in der Bam­ber­ger Stra­ße fest­stel­len, wie eine 25-Jäh­ri­ge Waren im Wert von rund 4 Euro in ihre Tasche steck­te und anschlie­ßend das Geschäft ohne Bezah­lung ver­ließ. Die jun­ge Dame war dem Per­so­nal bereits bekannt und es besteht ein Haus­ver­bot. Am Don­ners­tag betrat die 25-Jäh­ri­ge erneut das Geschäft. Nun wur­de sie auf­ge­hal­ten und der hin­zu­ge­ru­fe­nen Poli­zei­strei­fe über­ge­ben. Die Lich­ten­fel­se­rin erwar­ten nun Anzei­gen wegen Laden­dieb­stahl und Hausfriedensbruch.