MdL Jan Schif­fers: „Ret­tet die See­len der Kin­der – Kin­der­gär­ten und Schu­len sofort öffnen!“

Symbolbild Bildung

Fast jedes drit­te Kind lei­det seit Beginn der Coro­na-Kri­se vor einem knap­pen Jahr unter psy­chi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten. Sor­gen und Äng­ste haben zuge­nom­men, auch depres­si­ve Sym­pto­me und psy­cho­so­ma­ti­sche Beschwer­den sind ver­stärkt zu beob­ach­ten. Zu die­sem Ergeb­nis kommt die COPSY-Stu­die (Coro­na und Psy­che) des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Ham­burg-Eppen­dorf. Es han­delt sich um die bun­des­weit erste Unter­su­chung und inter­na­tio­nal um eine der weni­gen Längs­schnitt­stu­di­en ihrer Art.

Dazu sagt der kin­der- und jugend­po­li­ti­sche Spre­cher der AfD-Frak­ti­on im Baye­ri­schen Land­tag, Jan Schif­fers (Bam­berg): „Die Schul- und Kita­schlie­ßun­gen in der Coro­na-Kri­se, ver­bun­den mit sozia­ler Distan­zie­rung, haben jetzt schon weit­rei­chen­de Fol­gen, und es besteht die rea­le Gefahr, dass unse­re Kin­der zu einer ver­lo­re­nen Genera­ti­on wer­den. Einer­seits fehlt ihnen der sozia­le Umgang mit Freun­den sowie päd­ago­gi­sche För­de­rung, und ande­rer­seits wird ihnen das Recht auf Bil­dung genom­men. Dar­über hin­aus haben die­se knall­har­ten Maß­nah­men gegen­über Kin­dern auch Aus­wir­kun­gen auf die see­li­sche Gesund­heit der Kin­der. Man kann nur hof­fen, dass die Schä­di­gun­gen unse­rer Kin­der nicht irrepa­ra­bel sind, und dass sie nach die­sem coro­ni­sier­ten Wahn­sinns-Jahr bald wie­der ein nor­ma­les Leben füh­ren kön­nen! Dazu gehört unbe­dingt die sofor­ti­ge voll­stän­di­ge Öff­nung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen sowie der Schu­len – und das unter nor­ma­len Bedin­gun­gen, wie vor der Coro­na-Kri­se. Kin­der sind kei­ne Infek­ti­ons­trei­ber. Das soll­te end­lich auch vom Möch­te­gern-Son­nen­kö­nig Söder zur Kennt­nis genom­men werden.“

Der sozi­al­po­li­ti­sche Spre­cher der AfD-Frak­ti­on im Baye­ri­schen Land­tag, Ulrich Sin­ger, ergänzt: „Aus sozi­al­päd­ago­gi­scher Sicht ist die Situa­ti­on für vie­le Kin­der kata­stro­phal. Vor allem Kin­der aus sozi­al schwä­che­ren Fami­li­en haben es schwer. Und dann gibt es auch noch Fami­li­en, die in nor­ma­len Zei­ten Hil­fe bei der Erzie­hung bekom­men. Dies geschieht der­zeit jedoch nur in sehr ein­ge­schränk­tem Maße, was schlimm­sten­falls zu aku­ten Gefähr­dun­gen des Kin­des­wohls führt. Die mei­sten Ver­dachts­fäl­le sol­cher Gefähr­dun­gen wer­den durch Päd­ago­gen in Schu­len oder Kin­der­gär­ten gemel­det, die aber mitt­ler­wei­le seit sie­ben Wochen wie­der geschlos­sen sind. Wenn Mini­ster­prä­si­dent Söder wei­ter mit die­ser Radi­ka­li­tät die Sor­gen und Äng­ste der Kin­der bei­sei­te wischt, wird das ver­hee­ren­de Fol­gen haben! Kin­der sind kei­ne Infek­ti­ons­trei­ber und haben ein Recht auf Frei­heit, Bil­dung und Unver­sehrt­heit. Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar, und Kin­der sind unser köst­lich­stes Gut, wie es in der Baye­ri­schen Ver­fas­sung steht. Daher for­dern wir, den Schul- und Kita­lock­down sofort zu been­den. Die teil­wei­sen Öff­nun­gen ab dem 22. Febru­ar sind kei­nes­falls aus­rei­chend. Die Kin­der und Jugend­li­chen wol­len kei­ne ’neue Nor­ma­li­tät‘, son­dern sie wol­len ihr nor­ma­les Leben wie in der Zeit vor Coro­na zurück.“