Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 06.02.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Zwei Ran­da­lie­rer festgenommen

Zu einer Fest­nah­me zwei­er Ran­da­lie­rer kam es in der Nacht vom Frei­tag auf den Sams­tag, kurz vor 3 Uhr mor­gens, in der Loe­we­nich­stra­ße in Erlangen.

Wie Zeu­gen mit­teil­ten, zogen zwei jun­ge Män­ner mit nack­tem Ober­kör­per lär­mend durch die Schil­ler­stra­ße und beschä­dig­ten dort u.a. Fahr­rä­der indem sie die­se umher­war­fen. Durch die Erlan­ger Poli­zei konn­ten die bei­den jun­gen Män­ner tat­säch­lich in der Schil­ler­stra­ße fest­ge­stellt wer­den. Nach einer kur­zen Flucht konn­ten der 21-jäh­ri­ge Bam­ber­ger und der 22-jäh­ri­ge Erlan­ger letzt­lich in der Loe­we­nich­stra­ße fest­ge­nom­men werden.

Bei einer ersten Inaugen­schein­nah­me konn­te die Poli­zei in der Schil­ler­stra­ße tat­säch­lich eini­ge am Boden lie­gen­de Fahr­rä­der fest­stel­len, die zum Teil leicht beschä­digt waren. Ersten Schät­zun­gen zur Fol­ge beträgt der Sach­scha­den hier meh­re­re hun­dert Euro.

Aller­dings war der Scha­den, auch auf­grund der Licht­ver­hält­nis­se, noch nicht abschlie­ßend bezif­fer­bar und die Eigen­tü­mer der betrof­fe­nen Fahr­rä­der konn­ten auf­grund der Uhr­zeit noch nicht ermit­telt werden.

Die Erlan­ger Poli­zei bit­tet des­halb um Mit­hil­fe. Wer hat in der besag­ten Nacht etwas beob­ach­tet? Und wer ist mög­li­cher­wei­se auch ein Geschä­dig­ter aus dem Vor­fall? Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass neben Fahr­rä­dern noch ande­re Objek­te (Autos, Müll­ton­nen, etc.) ange­gan­gen wurden.

Mög­li­che Zeu­gen oder Geschä­dig­te wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen- Stadt (09131/760–0) in Ver­bin­dung zu setzen.

Die bei­den jun­gen Män­ner wur­den in Gewahr­sam genom­men und nach kur­zer Zeit auf der Dienst­stel­le wie­der ent­las­sen. Sie erwar­tet nun zumin­dest eine Anzei­ge wegen Sach­be­schä­di­gung, zudem müs­sen sie sich wegen dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz verantworten.

Scha­dens­träch­ti­ger Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ter 15-jäh­ri­ger Radfahrerin

Zu einem Ver­kehrs­un­fall mit grö­ße­rem Sach­scha­den und sogar einer leicht ver­letz­ten Jugend­li­chen Rad­fah­re­rin kam es am frü­hen Frei­tag­nach­mit­tag gegen 17:15 Uhr.

Ersten poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen zur Fol­ge, befuhr ein 52-jäh­ri­ger aus dem Land­kreis mit sei­nem Pkw die Paul-Gos­sen-Stra­ße in Rich­tung Nürn­berg. An der Kreu­zung zur Gün­ther- Scha­row­sky-Stra­ße über­sah er das Rot­licht der Ampel und über­fuhr die Kreuzung.

Zeit­gleich woll­te eine 66-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin die Gün­ter-Scha­row­sky-Stra­ße in stadt­ein­wär­ti­ger Rich­tung bei Grün­licht überqueren.

Auf der Kreu­zung kam es schließ­lich zum Zusam­men­stoß, wobei die 66-jäh­ri­ge den Pkw des 52-jäh­ri­gen im hin­te­ren Bereich ramm­te und die­ser hier­durch ins Schleu­dern kam. Das Fahr­zeug des 52-jäh­ri­gen dreh­te sich auf der Kreu­zung und wur­de in einen Fuß­gän­ger- /​Radfahrerbereich geschleu­dert, wo eine 15-jäh­ri­ge Jugend­li­che aus Erlan­gen mit ihrem Fahr­rad unter­wegs war. Der Pkw erfass­te das Mäd­chen und sie wur­de auf die Motor­hau­be geschleu­dert und lan­de­te mit ihrem Kopf in der Windschutzscheibe.

Das Mäd­chen wur­de hier­bei glück­li­cher­wei­se nur leicht ver­letzt, sie klag­te über Kopf­schmer­zen und Schmer­zen in den Knien, wes­halb sie in die Uni-Kli­nik Erlan­gen ver­bracht wurde.

Lebens­ge­fahr bestand zu kei­nem Zeitpunkt.

Die bei­den Fah­rer der Pkws blie­ben unver­letzt. An allen betei­lig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand ein nicht uner­heb­li­cher Sach­scha­den von min­de­stens 10.000,- Euro, der Pkw des Unfall­ver­ur­sa­chers muss­te abge­schleppt werden.

Im Bereich die­ser Kreu­zung kam es bis nach 19:00 Uhr zum Teil zu erheb­li­chen Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen. Die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Her­an­wach­sen­der raucht Mari­hua­na auf Spielplatz

Am frü­hen Frei­tag­abend fiel der Poli­zei ein 21-jäh­ri­ger Erlan­ger auf, der auf einem Spiel­platz in der Mön­au­stra­ße auf einer Bank saß. Da der jun­ge Mann dort so nicht hin­pas­sen woll­te und sich beim Anblick der Beam­ten auch noch auf­fäl­lig ver­hielt, wur­de er einer Kon­trol­le unterzogen.

Hier­bei konn­ten die Beam­ten fest­stel­len, dass der 21-jäh­ri­ge dort einen Joint rauch­te und die­sen bei ihrem Anblick wegwarf.

Das Rausch­mit­tel wur­de sicher­ge­stellt und ihn erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen – Land

Erfolg bei Fahr­zeug­kon­trol­le – Poli­zei klärt Fahr­rad­dieb­stahl auf

Utten­reuth – Zwei Fahr­rad­die­be kamen am Mon­tag, den 01.02.21, nicht weit. Bei einer Fahr­zeug­kon­trol­le stell­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land im Kof­fer­raum ein hoch­wer­ti­ges Moun­tain­bike fest. Selt­sa­mer­wei­se war es mit einem frem­den Schloss ver­sperrt und die Anga­ben der Insas­sen pass­ten nicht zum Wert des Fahr­ra­des. Wie bereits berich­tet, wur­de das Rad nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft sicher­ge­stellt. Über die Sozia­len Medi­en des Poli­zei­prä­si­di­ums Mit­tel­fran­ken mel­de­te sich der Eigen­tü­mer des Moun­tain­bikes bei der Dienst­stel­le. Erst als er das Bild des Fahr­ra­des in den Medi­en sah, stell­te er fest, dass das Rad sei­nes Soh­nes weg war. Das Moun­tain­bike der Mar­ke Ber­ga­mont im Wert von ca. 2.400,- Euro wur­de wohl kurz zuvor von der Ter­ras­se ent­wen­det. Kei­ne 200 Meter wei­ter stopp­te die Poli­zei das Fahr­zeug mit dem Die­bes­gut. Der 15-Jäh­ri­ge war glück­lich, sein Fahr­rad wie­der in Emp­fang neh­men zu können.

Ver­stö­ße gegen gel­ten­de Corona-Regelungen

Möh­ren­dorf / Utten­reuth – Von Frei­tag auf Sams­tag muss­te die PI Erlan­gen-Land mehr als 15 Anzei­gen wegen Ver­stö­ßen gegen die gel­ten­den Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men bearbeiten.

Den Anfang mach­te am spä­ten Nach­mit­tag eine grö­ße­re Grup­pe von Jugend­li­chen in Möh­ren­dorf, die gemein­sam durch den Ort zogen, um an der Reg­nitz zu ver­wei­len. Auf­grund der Grup­pen­grö­ße von zehn Per­so­nen unter­stüt­zen wei­te­re Kräf­te aus Erlan­gen bei der Suche nach die­sen. Unab­hän­gig von ein­an­der konn­ten so zwei Grup­pen an ver­schie­de­nen Plät­zen kon­trol­liert wer­den, die alle gegen die all­ge­mei­nen Aus­gangs­be­schrän­kun­gen verstießen.

Gegen Mit­ter­nacht stell­te eine Strei­fe der Dienst­stel­le dann einen Pkw fest, der auf der Staats­stra­ße 2243 bei Utten­reuth in Rich­tung Dormitz fuhr. Bei der Kon­trol­le mach­ten der 19-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer und sei­ne 17-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin faden­schei­ni­ge Anga­ben, die leicht zu ent­kräf­ten waren. Somit hat­ten die bei­den kei­ner­lei trif­ti­gen Grün­de mit dem Pkw unter­wegs zu sein und ver­stie­ßen gegen die nächt­li­che Ausgangssperre.

Der durch­aus amü­san­te Abschluss folg­te dann kur­ze Zeit spä­ter, als sich Anwoh­ner aus Utten­reuth, über Lärm aus einer Woh­nung beschwer­ten. Die Poli­zei traf dort auf einen sicht­lich ner­vö­sen 22-Jäh­ri­gen, der angab, dass ledig­lich ein Freund zu Besuch sei. Auf Nach­fra­gen hin räum­te der jun­ge Woh­nungs­in­ha­ber schließ­lich ein, dass ins­ge­samt drei Per­so­nen aus drei ver­schie­de­nen Haus­stän­den anwe­send wären. Mehr schlecht, als recht ver­steckt, konn­ten die zwei feh­len­den Anwe­sen­den in einer Ecke des Bal­kons gefun­den wer­den, wo sie halb ver­steckt hin­ter einem Son­nen­schirm über­ein­an­der lagen.

Alle genann­ten Per­so­nen erwar­tet auf­grund der Ver­stö­ße ein nicht uner­heb­li­ches Bußgeld.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Nächt­li­cher Aus­flug mit Folgen

In der Nacht von Frei­tag, 05.02.2021, auf Sams­tag, 06.02.2021, wur­de die PI Höchstadt gegen Mit­ter­nacht durch einen Zeu­gen ver­stän­digt. Die­ser teil­te zwei Per­so­nen in Grems­dorf mit, wel­che an einer Bus­hal­te­stel­le ran­da­lie­ren soll­ten. Im Rah­men der fol­gen­den Fahn­dung konn­ten zwei jun­ge Män­ner ange­trof­fen wer­den. Die­se hat­ten sich die War­te­zeit an der Bus­hal­te­stel­le damit ver­trie­ben, ver­schie­de­ne Gegen­stän­de zu beschädigen.

Da bei­de Män­ner zudem ohne trif­ti­gen Grund gegen die gel­ten­de Aus­gangs­sper­re ver­stie­ßen, wur­den sie wegen Sach­be­schä­di­gung und nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz angezeigt.

Das Ver­hal­ten hat­te zudem auch Kon­se­quen­zen für einen unbe­tei­lig­ten 37-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer, wel­cher im Rah­men der ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung einer Kon­trol­le unter­zo­gen wur­de. Auch der Fahr­rad­fah­rer konn­te kei­nen trif­ti­gen Grund für sei­ne nächt­li­che Rad­tour vor­wei­sen und wur­de eben­falls nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz angezeigt.

Da er zudem vor Ort kei­nen Eigen­tums­nach­weis für sein Fahr­rad erbrin­gen konn­te, wur­de die­ses vor­sorg­lich sichergestellt.