Erlan­gen spielt fair und weist damit auf teil­wei­se men­schen­un­wür­di­ge und gesund­heits­ge­fäh­ren­de Arbeits­be­din­gun­gen hin

Erlan­gen spielt fair: Obwohl auch noch im 21. Jahr­hun­dert teil­wei­se men­schen­un­wür­di­ge und gesund­heits­ge­fähr­den­de Arbeits­be­din­gun­gen an den Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten bestehen, steht die Art und Wei­se der Sport­ar­ti­kel­her­stel­lung für vie­le Sportler/​innen bis­her kaum im Fokus der Aufmerksamkeit.

Daher hat der Erlan­ger Stadt­rat im April 2020 beschlos­sen, dass für die kom­mu­na­len Ein­rich­tun­gen der Stadt Erlan­gen zukünf­tig nur noch fair gehan­del­te Sport­bäl­le beschafft wer­den sol­len. Um die­se posi­ti­ve Ent­wick­lung wei­ter vor­an­zu­trei­ben, hat Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth am 01. Febru­ar 2021 an alle betrof­fe­nen Erlan­ger Sport­ver­ei­ne ein Rund­schrei­ben ver­sen­det, in wel­chem er die Ver­ei­ne dazu anhält, ihren Bällebe­stand sorg­fäl­tig zu über­prü­fen und in Zukunft durch fair gehan­del­te Bäl­le aus­zu­tau­schen. Denn ins­be­son­de­re durch unse­re Sport­ver­ei­ne wird den Kin­dern und Jugend­li­chen ver­mit­telt, dass Fair­ness im Wett­kampf eine wich­ti­ge Rol­le spielt. Die­se Wer­te­ver­mitt­lung soll­te daher nicht mehr nur auf, son­dern auch außer­halb des Spiel­fel­des erfol­gen, zumal sich fair gehan­del­te Bäl­le mitt­ler­wei­le in Qua­li­tät und Preis kaum noch von kon­ven­tio­nell her­ge­stell­ten Bäl­len unterscheiden.