Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 04.02.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Unsitt­lich Berührt

Ein 49-jäh­ri­ger Mann aus Erlan­gen belä­stig­te am Mitt­woch­abend eine jun­ge Frau und berühr­te sie unsittlich.

Die Frau saß an einer Bus­hal­te­stel­le in der Innen­stadt, als sich der, ihr unbe­kann­te, Mann neben sie setz­te. Er begann sogleich damit die jun­ge Frau ver­bal zu belä­sti­gen. Die Auf­for­de­rung sie in Ruhe zu las­sen igno­rier­te der 49-Jäh­ri­ge und fass­te sie an den Oberschenkel.

Die Geschä­dig­te ver­ließ dar­auf­hin die Bus­hal­te­stel­le und infor­mier­te die Poli­zei. Die hin­zu­ge­ru­fe­ne Poli­zei­strei­fe konn­te den Mann unweit der Hal­te­stel­le antref­fen. Er war den Beam­ten kein unbe­kann­ter. Bereits am Nach­mit­tag fiel die­ser mehr­fach auf, u. a. wie er ohne die erfor­der­li­che Mund- Nase­be­deckung in der Fuß­gän­ger­zo­ne unter­wegs war.

Zur Ver­hü­tung wei­te­rer Stö­run­gen muss­te der alko­ho­li­sier­te (1,82 Pro­mil­le) 49-Jäh­ri­ge die Nacht in der Poli­zei­zel­le ver­brin­gen. Wegen des Über­grif­fes auf die Frau, lei­te­ten die Beam­ten ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen sexu­el­ler Belä­sti­gung gegen ihn ein.

„Graf­fit-Künst­ler“ ermittelt

Anfang Sep­tem­ber 2020 brach­te ein zunächst unbe­kann­ter Täter am Audi­max der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät ein groß­flä­chi­ges Graf­fi­ti an. Dabei wur­de auch eine Art Bitu­men­an­strich auf­ge­tra­gen, sodass ein Sach­scha­den von 1.500,– € entstand.

Auf­grund der Signa­tur konn­ten dem Tat­ver­däch­ti­gen wei­te­re Sach­be­schä­di­gun­gen im Bereich der nörd­li­chen Innen­stadt zuge­ord­net wer­den. In die­sen Fäl­len kleb­te der „Künst­ler“ Flie­sen an Gebäu­de­fas­sa­den und bemal­te die­se. Eines die­ser „Wer­ke“ stell­te eine por­no­gra­phi­sche Abbil­dung dar.

Ins­ge­samt beläuft sich der ange­rich­te­te Sach­scha­den auf meh­re­re Tau­send Euro.

Umfang­rei­che Ermitt­lun­gen führ­te die Erlan­ger Poli­zei zu einem 20-jäh­ri­gen Mann, der im Stadt­ge­biet wohn­haft ist. Am Mitt­woch­mor­gen durch­such­ten Beam­ten die Woh­nung des Tat­ver­däch­ti­gen und konn­ten Beweis­ma­te­ria­li­en sicher­stel­len. Zudem fan­den die Beam­ten bei dem jun­gen Mann auch noch gerin­ge Men­gen Betäubungsmittel.

Gegen den 20-Jäh­ri­gen wird u. a. wegen Sach­be­schä­di­gung, Ver­brei­tung por­no­gra­phi­scher Schrif­ten sowie eines Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ermittelt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Alko­ho­li­sier­ter Auto­fah­rer ohne Fahr­erlaub­nis angehalten.

Aurach­tal. Am Mitt­woch­mor­gen, vor acht Uhr im Berufs­ver­kehr, kon­trol­lier­ten Beam­te der PI Her­zo­gen­au­rach einen 50jährigen Pkw-Fah­rer in Mün­chau­rach und stell­ten fest, dass der Mann unter Alko­hol­ein­fluss stand auch kei­ne Fahr­erlaub­nis mehr besitzt. Ein Wei­ter­fah­ren wur­de unter­bun­den und ein Straf­ver­fah­ren eigeleitet.

Nach Ein­tritt der Aus­gangs­sper­re unterwegs

Her­zo­gen­au­rach. Anläss­lich einer Geschwin­dig­keits­kon­trol­le am Mitt­woch­abend nach 22.00 Uhr im Bereich der Her­zo Base hiel­ten die Beam­ten einen Auto­fah­rer an der nach Ein­tritt der Aus­gangs­sper­re unter­wegs war. Sei­ne Begrün­dung für die nächt­li­che Fahrt war sehr zwei­fel­haft. Er wur­de aus­nahms­wei­se ein­dring­lich über die Rechts­la­ge und die Fol­gen einer wei­te­ren Über­tre­tung belehrt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Ver­stö­ße gegen die Aus­gangs­sper­re und Beschä­di­gung einer Straßenlaterne

Adels­dorf – Am spä­ten Mitt­woch­abend fie­len in Adels­dorf drei jun­ge, alko­ho­li­sier­te Män­ner wäh­rend der aktu­el­len coro­nabe­ding­ten nächt­li­chen Aus­gangs­sper­re auf. Einer der Män­ner war offen­sicht­lich so ent­hemmt, dass er zudem eine Stra­ßen­la­ter­ne der Gemein­de beschä­dig­te und dabei Sach­scha­den von meh­re­ren hun­dert Euro ver­ur­sach­te. Die Poli­zei Höchstadt a.d. Aisch konn­te die jun­gen Män­ner im Rah­men einer Fahn­dung fest­stel­len und einer Kon­trol­le unter­zie­hen. Nun erwar­tet die jun­gen Män­ner ein Buß­geld­ver­fah­ren auf­grund der Ver­stö­ße gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz. Gegen einen der Män­ner wur­de außer­dem ein Straf­ver­fah­ren wegen Sach­be­schä­di­gung eingeleitet.