Der Hall­stad­ter Fasching 2021: Live­stream und Videokonferenzen

Zum 11.11. hat­te man in Hall­stadt noch gehofft, klei­ne Ele­men­te der noch so jun­gen Faschings­kul­tur statt­fin­den las­sen zu kön­nen. Doch immer stren­ger wer­den­de Ver­ord­nun­gen aus Ber­lin und Mün­chen zogen den Jecken dann end­gül­tig den Zahn.

Die Idee, bestehen­de Ver­an­stal­tun­gen wie die Faschings­par­ty im Jugend­heim oder den Gau­di­wurm in einen Live­stream umzu­wan­deln, ver­warf der 9‑jährige Ver­ein schnell. Die Ver­an­stal­tun­gen in die­sem For­mat leben schlicht vom rea­len Erle­ben vor Ort. Zudem sei auch für die Pro­duk­ti­on die­ser For­ma­te ein grö­ße­res Team not­wen­dig, wel­che nur nach strengs­ten Hygie­ne­be­din­gun­gen arbei­ten dürf­ten. Viel­mehr prä­sen­tiert der Ver­ein nun am 12.02.2021 einen Musik-Live­stream mit Mar­kus Schu­bert (Schubi). Der aus der Band „Jave­lin“ bekann­te Front­sän­ger pro­du­ziert extra für den Faschings­ver­ein einen Video­stream mit Live­ge­sang. „Wir laden alle Faschings­freun­de ein, mit uns ein paar unter­halt­sa­me Stun­den im eige­nen Wohn­zim­mer zu ver­brin­gen“, so der Vor­sit­zen­de Manu­el Reit­ber­ger. Infor­ma­tio­nen zum Musik­abend im kos­ten­frei­en Live­stream am 12.02.2021 um 20 Uhr sind auf der Ver­eins­web­site www​.faschings​ver​ein​-hall​stadt​.de abrufbar.

Trotz Pan­de­mie gilt es, das Tages­ge­schäft der Ver­eins­ar­beit auf­recht zu erhal­ten. So trifft sich die Vor­stand­schaft regel­mä­ßig zu Video­kon­fe­ren­zen, um die jetzt ruhi­ge­re Zeit voll und ganz für das Durch­star­ten nach der Pan­de­mie zu nut­zen. Aber auch hier gilt es viel zu beach­ten, dar­auf weist der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de And­re Gun­re­ben hin. So darf nur ein pro­fes­sio­nel­les Kon­fe­renz­sys­tem mit Ver­schlüs­se­lung und Authen­ti­fi­zie­rung ein­ge­setzt wer­den, um den Anfor­de­run­gen an den Daten­schutz wah­ren und die Beschluss­fä­hig­keit einer sol­chen Sit­zung zu garantieren.

2021 wird der Fasching also in auch in Hall­stadt etwas anders sein, jedoch freu­en sich die Nar­ren bereits auf „die Zeit nach Corona“.