Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 03.02.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Jun­ge Män­ner flüch­ten vor Corona-Kontrolle

COBURG. Vor einer Poli­zei­kon­trol­le woll­ten am Diens­tag­abend ein 17-Jäh­ri­ger und ein 23-Jäh­ri­ger im Cobur­ger Stadt­ge­biet flüch­ten. Die Flucht miss­lang allerdings.

Wäh­rend der Strei­fen­fahrt erblick­ten die Cobur­ger Poli­zi­sten um 22 Uhr am Bahn­hof Coburg-Nord die bei­den Män­ner. Die­se ver­such­ten sich durch Flucht der Kon­trol­le zu ent­zie­hen. Die spurtstar­ken Beam­ten hol­ten die bei­den jedoch ein und stell­ten sie in der Querstraße.

Gegen bei­de Män­ner wird nun ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz geführt, da sich bei­de nach 21 Uhr ohne trif­ti­gen Grund wäh­rend der nächt­li­chen Aus­gangs­sper­re außer­halb ihrer Woh­nung im öffent­li­chen Raum aufhielten.

Streif­vor­gang im Begegnungsverkehr

COBURG. Ein Sach­scha­den von min­de­stens 10.000 Euro und zwei demo­lier­te Fahr­zeu­ge ist die Bilanz eines Ver­kehrs­un­fal­les vom Diens­tag um 18.40 Uhr auf der Orts­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Cor­ten­dorf und Rögen.

Eine 56-Jäh­ri­ge war in Rich­tung Cor­ten­dorf fah­rend mit ihrem Seat unter­wegs. In dem Wald­stück kam ihr ein 68-Jäh­ri­ger mit sei­nem VW ent­ge­gen. Die bei­den Fahr­zeu­ge streif­ten sich im Begeg­nungs­ver­kehr, da die 56-Jäh­ri­ge mit ihrem Seat über die Fahr­bahn­mit­te fuhr.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln nun gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wegen einem Ver­stoß nach der Straßenverkehrsordnung.

Unbe­kann­te ent­wen­den hoch­wer­ti­ge Arbeits­ge­rä­te von Baustelle

GRUB AM FORST, ZEICK­HORN, LKR. COBURG. Im Lau­fe der ver­gan­ge­nen Woche hebel­ten Unbe­kann­te das Vor­hän­ge­schloss eines Bau­con­tai­ners auf einer Bau­stel­le in der Gru­ber Stra­ße auf und ent­wen­de­ten dort meh­re­re Arbeitsgeräte.

Die elf Bau­ge­rä­te haben noch einen geschätz­ten Zeit­wert von 7.000 Euro. Die Ein­bruchs­er­mitt­ler der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on ermit­teln wegen Einbruchdiebstahls.

Zeu­gen­hin­wei­se zu den Unbe­kann­ten Werk­zeug­die­ben nimmt die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 entgegen.

Ver­kehrs­po­li­zei Coburg

Beim Über­ho­len ande­res Fahr­zeug abge­drängt und geflüchtet

Coburg/​Niederfüllbach – B4: 8000 Euro Sach­scha­den ver­ur­sach­te ein BMW-Fah­rer und flüch­te­te anschlie­ßend von der Unfallstelle.

Gestern Nach­mit­tag, gegen 13:45 Uhr, kam es auf der B 4 in Rich­tung Bam­berg im Bereich der Anschluss­stel­le Nie­der­füll­bach zu einem Ver­kehrs­un­fall. Dort befuhr die Fah­re­rin eines grau­en Mer­ce­des den rech­ten Fahr­strei­fen. Dabei wur­de sie von einem bis­lang unbe­kann­ten Pkw, BMW, schwarz, Limou­si­ne mit Bam­ber­ger Zulas­sung über­holt. Beim Wie­der­ein­sche­ren nach rechts, schnitt der BMW den Mer­ce­des. Um einen Zusam­men­stoß zu ver­hin­dern wich die Mer­ce­des­fah­re­rin nach rechts aus und geriet dadurch die rech­te Außenschutzplanke.

Dadurch wur­de ihr Mer­ce­des an der gesam­ten rech­ten Fahr­zeug­sei­te beschä­digt. Zum Glück wur­de nie­mand ver­letzt. Es ent­stand am Mer­ce­des ein Sach­scha­den von mind. 8000 €. Der schwar­ze BMW der 5er oder 7er Bau­rei­he flüch­te­te anschlie­ßend von der Unfallstelle.

Zeu­gen, wel­che den Unfall beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich bei der Ver­kehrs­po­li­zei Coburg, Neu­stadter Str. 1, 96450 Coburg, Tel. 09561/645–211 zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Auto zer­kratzt

HOF. Sach­scha­den in Höhe von 3.000 Euro ver­ur­sach­te ein Unbe­kann­ter Ende Janu­ar an einem gepark­ten Seat im Stadt­ge­biet. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Der Besit­zer eines grau­en Seat park­te sein Fahr­zeug am Mon­tag, 25.01.2021, um 17.15 Uhr, auf einem Park­platz in der Chri­stoph-Klauß-Stra­ße. Ein paar Tage spä­ter ent­deck­te der Mann aus dem Land­kreis Hof dann den Scha­den an sei­nem Fahr­zeug. Ein Unbe­kann­ter zer­krat­ze die gesam­te Bei­fah­rer­sei­te des Fahrzeuges.

Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704–0 entgegen.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof

Ohne Ver­si­che­rung unterwegs

A9/​Gefrees.- Aus dem flie­ßen­den Ver­kehr zogen Beam­te der Hofer Auto­bahn­po­li­zei am 02.02.2021 einen VW-Trans­por­ter und leg­ten ihn still.

Das Fahr­zeug war den Beam­ten um 18.06 Uhr auf­ge­fal­len, eine Fahn­dungs­ab­fra­ge ergab einen Tref­fer. Denn es stell­te sich hier­bei her­aus, dass die Behör­de aus Nürn­berg seit 13.11.2020 den Klein­trans­por­ter zur Still­legung wegen feh­len­der Haft­pflicht­ver­si­che­rung aus­ge­schrie­ben hatte.

Die 48-jäh­ri­ge Fah­re­rin konn­te sich bei der Anhal­tung im Park­platz „Strei­tau“ der BAB A9 die Hin­ter­grün­de der Aus­schrei­bung nicht erklä­ren. Die Beam­ten leg­ten indes das Fahr­zeug wei­sungs­ge­mäß an Ort und Stel­le still und zeig­ten die Frau nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz an.

Drei Mal Anzeigen

A9/​Berg.- Im gepark­ten VW sit­zend wur­de ein Trio jun­ger Män­ner am 02.02.2021 von einer Zivil­strei­fe ange­trof­fen und um 14.35 Uhr einer Kon­trol­le im Sin­ne der „Schlei­er­fahn­dung“ unterzogen.

Die drei Freun­de im Alter von 23,24 und 32 Jah­ren gaben an, von Forch­heim aus in Rich­tung Mag­de­burg unter­wegs zu sein und waren den Fahn­dern eine Kon­trol­le wert.

Wie sich schnell her­aus­stell­te, hat­te die Beam­ten der Spür­sinn nicht getäuscht. Denn bei einer Durch­su­chung wur­den die Beam­ten sofort fün­dig. Der 32-Jäh­ri­ge aus Forch­heim hat­te näm­lich rund vier Gramm Mari­hua­na dabei. Auch der 24-jäh­ri­ge Kum­pel aus Erlan­gen führ­te Betäu­bungs­mit­tel mit sich. Bei ihm beschlag­nahm­ten die Poli­zi­sten vier soge­nann­te „LSD-Trips“ und einen „Joint“. Den Drit­ten im Bun­de, einen 23-Jäh­ri­gen aus Forch­heim, zeig­ten die Beam­ten wegen eines ande­ren Delikts an. Er war, wie sich her­aus­stell­te, ohne Aus­weis und hät­te sich des­halb schon seit Mai 2020 bei der Behör­de mel­den müssen.

Da die drei Män­ner unter­schied­li­chen Haus­stän­den ange­hör­ten, prüf­ten die Beam­ten den Sach­ver­halt natür­lich auch im Licht der aktu­el­len Coro­na-Vor­schrif­ten, was den drei Män­nern aus Fran­ken jeweils eine wei­te­re Anzei­ge einbrachte.

Ver­däch­ti­ge Ladung beschlagnahmt

A72/​Feilizsch.- Bun­des­po­li­zei­be­am­te kon­trol­lier­ten am 02.02.2021 in den frü­hen Mor­gen­stun­den einen pol­ni­schen Mer­ce­des-Klein­trans­por­ter an der A72 bei Töpen/​LKr. Hof.

Nach­dem die Poli­zi­sten einen Haft­be­fehl und Füh­rer­schein­lo­sig­keit bei dem 30-jäh­ri­gen Fah­rer fest­ge­stellt hat­ten, war­fen die Beam­ten einen Blick auf die Lade­flä­che und fan­den eine grö­ße­re Men­ge gebrauch­ter Alu­fel­gen und ande­rer Fahr­zeug­tei­le vor, für die der 30-Jäh­ri­ge und sein 43-jäh­ri­ger Beglei­ter kei­nen Eigen­tums­nach­weis erbrin­gen konnten.

Die Bun­des­be­am­ten ver­stän­dig­ten die zustän­di­gen Kol­le­gen der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei zur wei­te­ren Bearbeitung.

Was den Haft­be­fehl des 30-Jäh­ri­gen betrifft, konn­te indes nach weni­gen Stun­den Abhil­fe geschaf­fen wer­den. Für ihn rei­ste die Ehe­frau aus Polen an und zahl­te den befrei­en­den Betrag von 1200 Euro ein. Was sei­nen Füh­rer­schein betrifft, fan­den die Beam­ten ein Schrift­stück der pol­ni­schen Poli­zei bei ihm. Ein zuge­zo­ge­ner Dol­met­scher erkann­te das Schrift­stück als eine „Beschei­ni­gung der Ein­zie­hung der Fahr­erlaub­nis“, was erklär­te, war­um der 30-jäh­ri­ge Fah­rer kei­nen Füh­rer­schein vor­zei­gen konnte.

Die suspek­te Ladung der zwei Män­ner wur­de auf Anwei­sung der Hofer Staats­an­walt­schaft sicher­ge­stellt. Nun liegt es an den Ermitt­lern der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei die Gegen­stän­de einem Tat­ort zuzu­ord­nen, was wohl eini­ge Zeit in Anspruch neh­men dürfte…

Die bei­den Män­ner hin­ter­leg­ten schließ­lich eine Sicher­heits­lei­stung und konn­ten nach poli­zei­li­cher Anzei­gen­auf­nah­me anschlie­ßend die Heim­rei­se antreten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Scha­dens­ver­ur­sa­cher sucht das Weite

Kro­nach: In der Zeit von Sams­tag bis Mon­tag wur­de in der Kreuz­berg­stra­ße ein wei­ßer Pkw Hyun­dai von einem unbe­kann­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer beschä­digt. Das Fahr­zeug des Geschä­dig­ten stand am Fahr­bahn­rand vor Haus­num­mer 35 und wur­de auf der Fah­rer­sei­te ange­fah­ren. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf etwa 2000,- Euro. Even­tu­el­le Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

„Schmie­re­rei­en“ an der Gara­ge festgestellt

KULM­BACH. Im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Wochen­en­des stell­te eine Kulm­ba­che­rin fest, dass ihre Gara­ge in der Stra­ße Änger­lein von einem bis­lang unbe­kann­ten Täter mit schwar­zer Far­be „ver­schö­nert“ wur­de. Da der Eigen­tü­mer mit der Anbrin­gung des Schrift­zugs nicht ein­ver­stan­den war, erstat­te­te die­ser schließ­lich Straf­an­zei­ge wegen Sach­be­schä­di­gung. Es ent­stand ein Scha­den in Höhe von meh­re­ren hun­dert Euro.

Die Poli­zei Kulm­bach hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet in die­sem Zusam­men­hang um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung. Zeu­gen wel­che sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten sich unter der Tele­fon­num­mer 09221/6090 mit der Poli­zei Kulm­bach in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Pla­stik­fall­rohr beschädigt

Selb – Am Diens­tag, 02.02.2021 gegen 18:15 Uhr kam es an einem Anwe­sen in der Wun­sied­ler Stra­ße augen­schein­lich zu einer Sach­be­schä­di­gung eines Pla­stik­fall­roh­res. Ein bis­lang unbe­kann­ter Tat­ver­däch­tig­ter habe ver­mut­lich mit der Faust gegen das Fall­rohr geschla­gen, wel­ches dadurch zer­brach. Der dadurch ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 15,- Euro. Bis dato ermit­telt die Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz in die­sem Fall noch gegen Unbe­kannt wegen Sach­be­schä­di­gung. Zeu­gen, die Anga­ben machen kön­nen, die zur Klä­rung des Sach­ver­hal­tes bei­tra­gen, wer­den daher drin­gend gebe­ten, sich bei der Poli­zei Markt­red­witz, unter der Tele­fon­num­mer 09231/9676–0, zu melden.

Gefälsch­ter Füh­rer­schein und unter Dro­gen am Steuer

Schirn­ding – Am Diens­tag gegen 15:00 Uhr wur­de ein 43-Jäh­ri­ger und des­sen wei­ßer Alfa, Romeo, einer Poli­zei­kon­trol­le unter­zo­gen. Die­se Kon­trol­le fand an der B303, im Bereich von Schirn­ding statt. Hier­bei stell­ten die Beam­ten Unre­gel­mä­ßig­kei­ten beim Füh­rer­schein und des Per­so­nal­aus­wei­ses des 43-Jäh­ri­gen fest. Bei der Über­prü­fung der Doku­men­te, bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz, stell­ten die Beam­ten Fäl­schungs­merk­ma­le fest. Bei genau­er Begut­ach­tung des Man­nes stell­ten die Beam­ten auch noch dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten fest. Ein anschlie­ßend durch­ge­führ­ter Dro­gen­vor­test ver­lief posi­tiv auf Can­na­bis. Die Poli­zi­sten ver­brach­ten den 43-Jäh­ri­gen dar­auf­hin zur Blut­ent­nah­me ins Kli­ni­kum Markt­red­witz. Der PKW wur­de ver­kehrs­si­cher abge­stellt. Die Wei­ter­fahrt damit wur­de dem 43-Jäh­ri­gen unter­sagt. Der 43-Jäh­ri­ge muss sich nun wegen meh­re­ren Delik­ten wie Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis, Urkun­den­fäl­schung u.a. verantworten.

Betrun­ken unterwegs

Markt­red­witz – Am Diens­tag­nach­mit­tag gegen 14:20 Uhr wur­de eine 40-jäh­ri­ge Frau aus Wal­ders­hof auf der Wal­ders­ho­fer Stra­ße einer Ver­kehrs­kon­trol­le durch uni­for­mier­te Beam­te der Poli­zei Markt­red­witz unter­zo­gen. Hier­bei stell­ten die Beam­ten bei der Dame, die in ihrem wei­ßen VW, UP, unter­wegs war, deut­li­chen Alko­hol­ge­ruch fest. Ein anschlie­ßend durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,76 Pro­mil­le. Der PKW wur­de dar­auf­hin ver­kehrs­si­cher abge­stellt und der Fahr­zeug­schlüs­sel sicher­ge­stellt. Eben­so stell­ten die Poli­zi­sten den Füh­rer­schein der 40-Jäh­ri­gen sicher. Die 40-Jäh­ri­ge muss­te sich im Anschluss dann noch einer Blut­ent­nah­me in einem regio­na­len Kli­ni­kum unter­zie­hen. Eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr wird in Kür­ze der Staats­an­walt­schaft vorgelegt.

Gift­kö­der?

Selb – Am Diens­tag, 02.02.2021 gegen 08:30 Uhr sei es in der Jean-Paul-Stra­ße, Ecke Plöß­ber­ger Weg zu einem Vor­fall in Sachen Gift­kö­der gekom­men. Laut Anga­ben einer 17-jäh­ri­gen Hun­de­be­sit­ze­rin aus Selb habe die­se im Rah­men eines Spa­zier­gangs mit ihrem Hund im vor­ge­nann­ten Bereich einen Speck­strei­fen gefun­den. In den Speck­strei­fen soll eine Tablet­te ein­ge­wickelt gewe­sen sein. Sie habe daher ver­mu­tet, dass es sich bei dem Speck­strei­fen um einen Gift­kö­der han­deln könn­te. Die 17-Jäh­ri­ge habe ihrem Hund besag­ten Speck­strei­fen noch aus dem Maul neh­men kön­nen, bevor er die­sen fres­sen konn­te. Eine hin­zu­ge­ru­fe­ne Strei­fe der Poli­zei Markt­red­witz konn­te vor Ort ledig­lich noch einen klei­nen Speck­strei­fen vor­fin­den, von einer Tablet­te oder der­glei­chen war jedoch nichts mehr zu sehen. Die Poli­zei Markt­red­witz bit­tet daher die Bevöl­ke­rung von Selb in die­sem Bereich beson­ders acht­sam zu sein. Ins­be­son­de­re wenn mit Haus­tie­ren dort spa­zie­ren gegan­gen wird, soll­ten „Herr­chen“ und „Frau­chen“ ganz beson­ders dar­auf ach­ten, was ihre Vier­bei­ner dort auf­fin­den und even­tu­ell ins Maul nehmen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

Rück­wärts­ge­fah­ren und Unfall verursacht

Münch­berg – Eine 20jährige Mer­ce­des­fah­re­rin stieß am Diens­tag­nach­mit­tag beim Rück­wärts­fah­ren in der Gar­ten­stra­ße mit dem her­an­na­hen­den Mer­ce­des einer 58jährigen Frau aus Münch­berg zusam­men. Bei dem Zusam­men­stoß ent­stand ein Scha­den von ca. 3000,– Euro.

Die jun­ge Unfall­ver­ur­sa­che­rin erhält einen Bußgeldbescheid.

Poli­zei­in­spek­ti­on Naila

Peda­le verwechselt

Schwar­zen­bach am Wald. Ver­mut­lich eine Ver­wech­se­lung von Gas- und Brems­pe­dal war Diens­tag­abend gegen 18:15 Uhr die Ursa­che eines Ver­kehrs­un­falls im Orts­teil Schwar­zen­stein. Dadurch kam ein Renault-Fah­rer von der Stra­ße ab und beschä­dig­te dabei einen Zaun, eine Later­ne sowie sein Fahr­zeug. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf ca. 13.500,– Euro. Ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se niemand.

Laden­die­bin erneut geschnappt

Nai­la. Diens­tag­nach­mit­tag wur­de in einem Ver­brau­cher­markt in der Dr.-Hans-Künzel-Straße eine Frau dabei beob­ach­tet, wie sie sowohl Sala­mi als auch ver­schie­de­ne Süßig­kei­ten mit einem Gesamt­wert von rd. 8,– Euro aus den Rega­len nahm, aus­pack­te und ein­steck­te. Die 32jährige ist bereits zum wie­der­hol­ten Male als Laden­die­bin auf­ge­fal­len und muss­te sich neben der Anzei­gen­auf­nah­me auch einer erken­nungs­dienst­li­chen Behand­lung unter­zie­hen. Zusätz­lich sprach der Ein­kaufs­markt ein Haus­ver­bot gegen die Täte­rin aus.

Poli­zei­in­spek­ti­on Wunsiedel

91-Jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin begeht Unfallflucht

Markt­leu­then – Am Diens­tag um 11.10 Uhr stell­te die 48-jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin eines Pfle­ge­dien­stes ihren Fir­men-Pkw in der Mar­tin-Luther-Stra­ße ab. Noch wäh­rend sie im Fahr­zeug saß, fuhr eine 91-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin an dem gepark­ten Pkw vor­bei und streif­te mit dem rech­ten Außen­spie­gel das Pfleg­dienst-Fahr­zeug, wobei die hin­te­re lin­ke Tür ver­kratzt sowie der lin­ke Außen­spie­gel beschä­digt wur­de. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin fuhr jedoch wei­ter, ohne anzu­hal­ten und sich um den ange­rich­te­ten Scha­den in Höhe von etwa 700 Euro zu küm­mern. Die Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­te­rin konn­te sich aber das Kenn­zei­chen des Autos mer­ken und auch eine Beschrei­bung zur Per­son der Fah­re­rin abge­ben, sodass die hin­zu­ge­ru­fe­ne Poli­zei die Ver­ur­sa­che­rin schnell ermit­teln konn­te. Bei deren Befra­gung räum­te sie ein, zur Unfall­zeit in Markt­leu­then unter­wegs gewe­sen zu sein, den Anstoß woll­te sie jedoch nicht bemerkt haben. Bei der Inaugen­schein­nah­me ihres Pkws stell­ten die Poli­zei­be­am­ten aller­dings fest, dass der rech­te Außen­spie­gel eine Beschä­di­gung auf­wies. Gegen die Senio­rin wird folg­lich wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort ermittelt.

Unbe­kann­ter löst Radmuttern

Rös­lau – Die­se Sache hät­te ein böses Ende neh­men kön­nen. Ein 55-jäh­ri­ger Mann hat­te sei­nen Mul­tivan über das Wochen­en­de in sei­nem Car­port im Nel­ken­weg abge­stellt. Als er ihn dann am Mon­tag wie­der benutz­te, dach­te er zunächst, dass etwas mit den Brem­sen nicht in Ord­nung sei. Nach­dem das Flat­ter­ge­räusch aber immer lau­ter wur­de, such­te er eine Werk­statt auf. Dort wur­de fest­ge­stellt, dass am rech­ten vor­de­ren Rei­fen drei Rad­mut­tern locker waren. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Wun­sie­del hat die Ermitt­lun­gen wegen eines gefähr­li­chen Ein­griffs in den Stra­ßen­ver­kehr auf­ge­nom­men und bit­tet unter der Tele­fon­num­mer 09232/99470 um Hin­wei­se auf einen mög­li­chen Täter.

Vor­sicht vor Fake-SMS mit Schadsoftware

Markt­leu­then – Am Sams­tag­nach­mit­tag erhielt eine 24-jäh­ri­ge Frau eine SMS mit der Nach­richt: „Ihr Paket wur­de ver­schickt. Bit­te über­prü­fen und akzep­tie­ren Sie es!“ Die 24-Jäh­ri­ge klick­te zwar auf den mit­ver­sand­ten Link, konn­te den Vor­gang jedoch sofort wie­der abbre­chen, sodass sich die auf­ge­ru­fe­ne Inter­net­sei­te nicht öff­ne­te. Außer­dem instal­lier­te sie gleich dar­auf eine Dritt­an­bie­ter-Sper­re auf ihrem Smart­pho­ne, wes­halb ihr bis­lang kein Scha­den ent­stand. Die­se beschrie­be­ne Fake-SMS ist der­zeit bun­des­weit im Umlauf und bewirkt, dass sich beim Anklicken des Links eine Schad­soft­ware auf das Smart­pho­ne lädt, die dann wei­te­re SMS an alle auf dem Han­dy gespei­cher­ten Kon­tak­te ver­schickt. Außer­dem kön­nen die Daten auf dem Gerät dann aus­ge­späht und ver­än­dert wer­den. Von die­sem Phä­no­men sind haupt­säch­lich Smart­pho­nes mit einem Android-Betriebs­sy­stem betrof­fen. Beim LKA in Mün­chen ist für Fra­gen zu der­ar­ti­gen Fäl­len eine Hot­line unter der Tele­fon­num­mer 089/1212–4400 eingerichtet.