Geflü­gel­pest im Land­kreis Forchheim

Geflü­gel­pest: Sperr­be­zirk, Beob­ach­tungs­ge­biet und Stall­pflicht für Geflü­gel im Land­kreis Forchheim

In einem klei­nen Geflü­gel­be­trieb im Land­kreis Bay­reuth wur­de ein Aus­bruch von Geflü­gel­pest (HPAI), auch Vogel­grip­pe genannt, fest­ge­stellt. Um eine Aus­brei­tung der Geflü­gel­pest auf wei­te­re Nutz- und Haus­tier­be­stän­de zu ver­hin­dern, wur­den um den Aus­bruchs­be­trieb ein Sperr­be­zirk mit Radi­us 3 km und ein Beob­ach­tungs­ge­biet mit Radi­us 10 km ein­ge­rich­tet. Tei­le die­ser Restrik­ti­ons­zo­nen rei­chen auch in den Land­kreis Forchheim.

Ins­be­son­de­re für leben­des Geflü­gel, Eier und Geflü­gel­fleisch­pro­duk­te gel­ten in und aus die­sen Gebie­ten Verbringungsverbote.

Vom Sperr­be­zirk sind die Orte Sach­sen­dorf, Sach­sen­dorf-Straß­hüll und Hüh­ner­loh des Mark­tes Göß­wei­stein betroffen.

Das Beob­ach­tungs­ge­biet umfasst die Orte in den Gemeinden:

Markt Göß­wein­stein:

  • Alten­thal
  • Beh­rin­gers­müh­le
  • Bösen­bir­kig
  • Etz­dorf
  • Gei­sel­hö­he
  • Allers­dorf
  • Hun­gen­berg
  • Lie­benau
  • Moritz
  • Moschen­dorf
  • Sta­del­ho­fen
  • Ühleinshof
  • Mor­schreuth
  • Wich­sen­stein
  • Hei­de­kreuz
  • Har­ten­reuth
  • Leutz­dorf
  • Wölm
  • Sach­sen­müh­le
  • Lei­mers­berg
  • Tür­kel­stein
  • Schwei­gel­berg
  • Stemp­fer­müh­le
  • Klein­ge­see
  • Göß­wein­stein
  • Unte­rails­feld
  • Kohl­stein
  • Prü­gel­dorf

Markt Egloff­stein:

  • Bie­ber­bach
  • Rothen­hof

Stadt Eber­mann­stadt:

  • Burg­gail­len­reuth
  • Win­disch­gail­len­reuth

Gemein­de Obertrubach:

  • Bärn­fels
  • Geschwand
  • Gal­gen­berg
  • Hunds­dorf
  • Lin­den
  • Her­zog­wind
  • Ober­tru­bach
  • Neu­dorf
  • Gemein­de Wiesenttal:
  • Engel­hards­berg
  • Schot­ters­müh­le

Wegen die­ses Aus­bruchs und auch ver­mehr­ter Fun­de von erkrank­ten Wild­vö­geln in Bay­ern, hat das Land­rats­amt Forch­heim für das gesam­te Land­kreis­ge­biet eine Stall­pflicht für Geflü­gel, sowie erhöh­te Bio­si­cher­heits­maß­nah­men angeordnet.

Zum Geflü­gel zäh­len Hüh­ner, Trut­hüh­ner, Perl­hüh­ner, Reb­hüh­ner, Fasa­ne, Lauf­vö­gel, Wach­teln, Enten und Gän­se, die in Gefan­gen­schaft auf­ge­zo­gen oder gehal­ten werden.

Das Land­rats­amt Forch­heim weist in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass alle Geflü­gel­hal­tun­gen, auch Hob­by­hal­tun­gen, beim zustän­di­gen Vete­ri­när­amt gemel­det wer­den müssen.

Die Bio­si­cher­heits­maß­nah­men sol­len vor allem sicher­stel­len, dass kei­ne Erre­ger von außen in den Stall ein­ge­tra­gen wer­den. Das Betre­ten des Stalls darf daher nur mit sau­be­rer betriebs­ei­ge­ner Schutz­klei­dung oder Ein­mal­klei­dung erfol­gen. Ins­be­son­de­re müs­sen die Schu­he direkt vor Betre­ten des Stalls gewech­selt oder des­in­fi­ziert werden.

Alle Rege­lun­gen wie die ange­ord­ne­ten Schutz­maß­nah­men und eine Kar­te der Restrik­ti­ons­ge­bie­te sind in der All­ge­mein­ver­fü­gung des Land­krei­ses Forch­heim vom 29.01.2021 auf der Home­page des Land­rats­am­tes nachzulesen.