Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 27.01.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Ver­kehrs­kon­trol­le führt zum Auf­fin­den von Rauschgift

COBURG. Unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln fuhr am Diens­tag­abend ein Cobur­ger durch das Stadt­ge­biet. Bei einer Woh­nungs­durch­su­chung fan­den die Poli­zi­sten eine nicht uner­heb­li­che Men­ge Betäubungsmittel.

Dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten zeig­te ein 28-jäh­ri­ger VW-Fah­rer am Diens­tag um 20.10 Uhr bei einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le in der Los­sau­stra­ße. Ein posi­ti­ver Dro­gen­schnell­test bestä­tig­te die Ver­mu­tung der Poli­zi­sten. Der Mann muss­te eine Blut­ent­nah­me über sich erge­hen las­sen. Bei der sich anschlie­ßen­den Woh­nungs­durch­su­chung unter Zuhil­fe­nah­me eines Rausch­gift-Spür­hun­des stell­ten die Beam­ten Mari­hua­na im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Gramm-Bereich sicher. Neben einer Buß­geld­an­zei­ge wegen des Fah­rens unter Dro­gen­ein­fluss erwar­tet den 28-Jäh­ri­gen eine Straf­an­zei­ge wegen des Besit­zes von Betäubungsmitteln.

Hoher Sach­scha­den und drei leicht Ver­letz­te nach Verkehrsunfall

GRUB AM FORST, LKR. COBURG. Min­de­stens 30.000 Euro Sach­scha­den und drei ver­letz­te Fahr­zeug­insas­sen ist die Bilanz eines Ver­kehrs­un­fal­les vom Diens­tag um 9.40 Uhr auf der Stra­ße zwi­schen Grub am Forst und Zeickhorn.

Eine 20-Jäh­ri­ge aus Grub am Forst war mit ihrem Seat in Rich­tung Zeick­horn unter­wegs. Im Kur­ven­be­reich brem­ste die Frau und kam in der Kur­ve auf­grund von Glät­te in den geg­ne­ri­schen Fahr­strei­fen. Hier kol­li­dier­te der Seat mit einem Seat einer 24-Jäh­ri­gen, die von Zeick­horn in Rich­tung Grub am Forst unter­wegs war. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin sowie die bei­den Fahr­zeug­insas­sen im gegen­kom­men­den Auto ver­letz­ten sich durch den Zusam­men­stoß leicht. Alle Unfall­be­tei­lig­ten wur­den vom Ret­tungs­dienst in die umlie­gen­den Kran­ken­häu­ser gebracht. Bei­de Fahr­zeu­ge hat­ten nur noch Schrott­wert und muss­ten abge­schleppt werden.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg ermit­telt gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung sowie einem Ver­stoß nach der Straßenverkehrsordnung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Bau­wa­gen des Wald­kin­der­gar­tens beschädigt

Hof. Unbe­kann­te Täter beschä­dig­ten in der Zeit von Mi., 20.01.21 bis Di., 26.01.21 den Bau­wa­gen des Wald­kin­der­gar­tens in der Hofer Haidt­hö­he. Das Fen­ster der Ein­gangs­tür wur­de durch den oder die Täter mög­li­cher­wei­se mit­tels eines Stei­nes beschä­digt. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich unter Tele­fon 09281/704–0 bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Hof zu melden.

Streit zwi­schen Nachbarn

Hof. Zu einem Streit zwi­schen Nach­barn wel­cher in einer wech­sel­sei­ti­gen Kör­per­ver­let­zung gip­fel­te, kam es am frü­hen Diens­tag­abend. Die bei­den Män­ner im Alter von 57 und 54 Jah­ren hat­ten bereits eini­ges an Alko­hol intus und gerie­ten in Streit. Wäh­rend einer der bei­den Män­ner leicht ver­letzt wur­de, blieb der Ande­re unverletzt.

Zeu­gen nach Ver­kehrs­un­fall­flucht gesucht.

Hof. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Hof sucht Zeu­gen bezüg­lich eines Ver­kehrs­un­falls in der Kulm­ba­cher Stra­ße. Die 29jährige Geschä­dig­te aus Hof park­te ihr Fahr­zeug, einen Pkw Hyun­dai, am Mon­tag­abend auf Höhe der Haus­num­mer 45 gegen­über einer Bäcke­rei. Als sie am Diens­tag gegen 07.15 Uhr zu ihrem Pkw kam, stell­te sie fest, dass die­ser vorn rechts beschä­digt war. Unter Tele­fon­num­mer 09281/704–0 wer­den sach­dien­li­che Hin­wei­se erbeten.

Unfall zwi­schen Lkw und Pkw

Hof. Am Mitt­woch kurz nach 07.00 Uhr befuhr der Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges die Ernst-Reu­ter-Stra­ße in Rich­tung Kli­ni­kum. An der Kreu­zung zur Äuße­ren Bay­reu­ther Stra­ße woll­te er wen­den. Dabei über­sah er den ent­ge­gen­kom­men­den Pkw Audi eines 61jährigen. Es kam zum Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge. Der Audi-Fah­rer wur­de durch den Zusam­men­stoß leicht ver­letzt. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof

Schwie­ri­ge Ber­gung nach Rutschpartie

A72/​Köditz.- Hohen Eigen­scha­den und eine auf­wän­di­ge Ber­gungs­ak­ti­on ver­ur­sach­te am 26.01.2021, um 13.50 Uhr, ein mit zwei nagel­neu­en Wohn­mo­bi­len bela­de­nes LKW-Gespann aus Litauen.

Der Fah­rer, ein 37-jäh­ri­ger Weiß­rus­se, war mit der wert­vol­len Fracht im Orts­be­reich von Köditz/​LKr. Hof in west­li­cher Rich­tung unter­wegs gewe­sen und auf der win­ter­li­chen Fahr­bahn ins Schlin­gern gera­ten. Die Rutsch­par­tie ende­te in den Leit­plan­ken, wobei der Anhän­ger abge­ris­sen wur­de. LKW und Anhän­ger stan­den schließ­lich quer zur Fahrt­rich­tung und blockier­ten die gesam­te Fahr­bahn. Ein auf­ge­la­de­nes Wohn­mo­bil wur­de aus der Trans­port­si­che­rung geris­sen und lan­de­te auf der Leit­plan­ke, bei dem zwei­ten Wohn­mo­bil kam es zu Beschä­di­gun­gen am Aufbau.

Von der Ein­satz­zen­tra­le wur­den meh­re­re Poli­zei­fahr­zeu­ge, das Tech­ni­sche Hilfs­werk aus Hof mit 14 Hel­fern und drei Fahr­zeu­gen sowie Mit­ar­bei­ter der Auto­bahn­mei­ste­rei aus Rehau zur Ein­satz­stel­le beordert.

Die Ber­gungs­maß­nah­men gestal­te­ten sich schwierig.

Nach­dem es dem THW gelun­gen war, einen Fahr­strei­fen für den Ver­kehr frei zu machen, rück­te ein Abschlepp­dienst mit schwe­ren Gerät an. Trotz­dem muss­te die Fahr­bahn immer wie­der kurz­zei­tig kom­plett gesperrt wer­den, was zu Stau­un­gen führ­te. Außer­dem muss­te aus­ge­lau­fe­nes Öl, das sich über die gesam­te Fahr­bahn ver­teilt hat­te, von einer Spe­zi­al­fir­ma gebun­den werden.

Um 19.20 Uhr konn­ten die Beam­ten der Hofer Auto­bahn­po­li­zei wie­der „Freie Fahrt“ mel­den und bezif­fern den Sach­scha­den in einer ersten Schät­zung auf über hun­dert Tau­send Euro.

Gegen den unver­letz­ten 37-jäh­ri­gen Unglücks­fah­rer lei­te­ten die Beam­ten ein Buß­geld­ver­fah­ren ein.

Poli­zei sucht Unfallzeugen

A93/​Gattendorf.- Ein Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem PKW und einem Sat­tel­zug, der sich in der Orts­la­ge von Gattendorf/​LKr Hof am 26.01.2021, um 15.26 Uhr in süd­li­cher Fahrt­rich­tung ereig­ne­te, berei­tet den Beam­ten der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei Kopf­zer­bre­chen. Denn als die alar­mier­te Strei­fe zur Unfall­auf­nah­me ein­ge­trof­fen war, prä­sen­tier­ten die bei­den Unfall­be­tei­lig­ten den Beam­ten unstim­mi­ge Angaben.

Nach Fest­stel­lun­gen der Poli­zi­sten hat­te ein 30-jäh­ri­ger Mann aus Hof mit sei­nem Mer­ce­des einen Sat­tel­zug, der von einem 48-jäh­ri­gen Kraft­fah­rer aus Nord­rhein-West­fa­len gesteu­ert wur­de, bei win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen über­holt. Im Ver­lauf des Über­hol­ma­nö­vers geriet der PKW des Hofers auf Schnee­matsch aus wider­sprüch­li­chen Ursa­chen außer Kon­trol­le und stieß gegen die Leit­plan­ken und den rechts dane­ben fah­ren­den Sattelzug.

Die Beam­ten atte­stier­ten dem Mer­ce­des des Hofers einen Total­scha­den und bezif­fern den Sach­scha­den auf rund 35000 Euro.

Nach­dem aus­sa­ge­kräf­ti­ge Spu­ren nicht vor­han­den waren, sind die Beam­ten nun auf Hin­wei­se von mög­li­chen Zeu­gen, die den Unfall­her­gang beob­ach­tet haben, angewiesen.

Die Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof ist rund um die Uhr unter Tel.: 09281/704–803 erreichbar.

Raser geblitzt

A93/​Selb.- Bei einer Geschwin­dig­keits­mes­sung der Ver­kehrs­po­li­zei aus Hof am 26.01.2021 wur­den im Zeit­raum von 11–14 Uhr 721 Fahr­zeu­ge inner­halb eines auf 100 km/​h begrenz­ten Strecken­ab­schnitts von den Strah­len der Mess­ge­rä­te erfasst.

28 Fahr­zeug­füh­rer waren dabei zu bean­stan­den, wovon 17 eine Buß­geld­an­zei­ge zuge­schickt bekom­men wer­den. Die rest­li­chen 11 Tem­po­sün­der wer­den mit einer Ver­war­nung davon kommen.

Einen 30-jäh­ri­gen Raser aus Bay­reuth wird das Gesetz beson­ders hart tref­fen. Denn bei ihm zeig­te die Tacho­na­del 176 km/​h an, als die Kame­ra aus­lö­ste und das wohl teu­er­ste Foto des Tages schoss. Den Ober­fran­ken erwar­tet nun gemäß dem gel­ten­den Buß­geld­ka­ta­log ein Buß­geld von min­de­stens 600 Euro, zwei Punk­te in Flens­burg sowie ein Fahr­ver­bot von immer­hin drei Monaten.

Haschisch und fal­schen Füh­rer­schein in der Tasche

A9/​Leupoldsgrün.- Zivil­fahn­der der Ver­kehrs­po­li­zei aus Hof kon­trol­lier­ten im Rah­men der soge­nann­ten „Schlei­er­fahn­dung“ am 26.01.2021, um 12.05 Uhr, einen Opel mit Augs­bur­ger Kennzeichen.

Der mit zwei Män­nern besetz­te PKW war den Fahn­dern im flie­ßen­den Ver­kehr auf­ge­fal­len und eine Kon­trol­le wert. Im Park­platz „Lip­perts“ soll­te sich her­aus­stel­len, dass sich die Beam­ten nicht getäuscht hat­ten. Denn bei der Durch­su­chung des 36-jäh­ri­gen Bei­fah­rers aus Augs­burg stie­ßen die Poli­zi­sten auf rund drei Gramm Haschisch, die der Mann in der Geld­bör­se mitführte.

Ein außer­dem im Geld­beu­tel befind­li­cher Füh­rer­schein, angeb­lich aus New York stell­te sich als Phan­ta­sie­do­ku­ment heraus.

Die Beam­ten beschlag­nahm­ten Dro­ge und „Füh­rer­schein“ und lei­te­ten ein Straf­ver­fah­ren gegen den Augs­bur­ger ein.

Win­ter­li­che Autobahn

A9/A93.- Die im Tages­ver­lauf der 26.01.2021 ein­set­zen­den star­ken Schnee­fäl­le im Bereich der Hoch­frän­ki­schen Auto­bah­nen hiel­ten sowohl die Win­ter­dien­ste als auch Beam­ten der Hofer Auto­bahn­po­li­zei in Atem.

So muss­ten die Beam­ten immer wie­der zu Absi­che­run­gen von hän­gen geblie­be­nen Brum­mis oder zur Auf­nah­me von Unfäl­len anfahren.

Gegen 13.30 Uhr ver­lor ein 24-jäh­ri­ger Mann aus Nie­der­sach­sen mit sei­nem Audi auf der schnee­be­deck­ten Fahr­bahn bei Selbitz/​LKr. Hof die Kon­trol­le über sei­nen Audi und kol­li­dier­te mit der Schutzplanke.

Anschlie­ßend ging es wei­ter auf der A9 in den Land­kreis Bay­reuth wo um 14.50 Uhr ein 48-jäh­ri­ger Mann aus Gefrees bei Schnee­matsch mit sei­nem Daim­ler­Chrys­ler ins Rut­schen geriet und eben­falls mit der Leit­plan­ke Bekannt­schaft machen musste.

Wenig spä­ter, um 15.15 Uhr, fuhr sich ein Sat­tel­zug aus Rumä­ni­en im Bereich einer Schnee­ver­we­hung bei der Anschluss­stel­le Selb/​West der A93 fest. Für den 51-jäh­ri­gen Brum­mi­fah­rer muss­ten die Beam­ten einen Abschlepp­dienst ver­stän­di­gen, der den Sat­tel­schlep­per wie­der „flott­ma­chen“ konnte.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Lang­fin­ger zeigt sich geständig

Stock­heim: Am Diens­tag­vor­mit­tag kam es in einem Dro­ge­rie­markt in Stock­heim zu einem Laden­dieb­stahl. Ein 39-jäh­ri­ger Mann wur­de von Zeu­gen dabei beob­ach­tet, wie er zwei ver­pack­te und gegen Dieb­stahl gesi­cher­te USB-Sticks ein­steck­te und mit der unbe­zahl­ten Ware im Wert von 19,90 Euro den Kas­sen­be­reich pas­sier­te. Der Mann hän­dig­te auf Anspra­che der Zeu­gen das Die­bes­gut aus. Die Ver­packung wur­de vom Beschul­dig­ten zuvor im Markt ent­sorgt. Der Laden­dieb zeigt sich gestän­dig. Ihm wur­de ein Haus­ver­bot ausgesprochen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Mit 0,72 Pro­mil­le am Steuer

WON­SEES. Am Diens­tag­abend gg. 21:00 Uhr wur­de ein 44-jäh­ri­ger aus dem süd­li­chen Land­kreis in Won­sees mit sei­nem Opel aus dem Ver­kehr gezo­gen. Bei der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le konn­te von den Beam­ten Alko­hol­ge­ruch wahr­ge­nom­men wer­den. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 0,72 Pro­mil­le. Den Fah­rer erwar­tet nun ein Buß­geld­ver­fah­ren in Höhe von 500 € sowie ein 1‑monatiges Fahrverbot.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Vor­fahrt missachtet

Markt­red­witz – Am Diens­tag­nach­mit­tag gegen 15:30 Uhr kam es in der Meu­ßels­dor­fer Stra­ße / Ecke Wie­land­stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein 80-Jäh­ri­ger aus Markt­red­witz sei mit sei­nem PKW, Renault, Typ Mega­ne, von der Wie­land­stra­ße gekom­men und habe in die Meu­ßels­dor­fer Stra­ße abbie­gen wol­len. Dabei habe er eine 35-Jäh­ri­ge vor­fahrts­be­rech­tig­te in ihrem PKW, Mer­ce­des E280CDI, über­se­hen. Im Kreu­zungs­be­reich kam es daher zum Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge. Augen­schein­lich blieb die 35-Jäh­ri­ge unver­letzt. Da sie jedoch hoch­schwan­ger ist, wur­de sie trotz­dem vor­sorg­lich ins Kli­ni­kum Markt­red­witz zur wei­te­ren Abklä­rung gebracht. Der 80-Jäh­ri­ge blieb, ersten Erkennt­nis­sen zufol­ge, bei dem Unfall eben­falls unver­letzt. Am Renault ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 25.000,- Euro und am Mer­ce­des ein Sach­scha­den in Höhe von 4.000,- Euro. Augen­schein­lich erlit­ten bei­de Fahr­zeu­ge durch den Unfall wirt­schaft­li­chen Total­scha­den. Sie waren nach dem Unfall nicht mehr fahr­be­reit und wur­den daher abge­schleppt. Gegen den 80-Jah­re alten Herrn ermit­telt die Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz nun wegen einer Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­keit nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung, wel­che ein Buß­geld nach sich zie­hen wird.

Schnee­glät­te führt zu Unfall

Selb – Am Diens­tag, 26.01.2021 gegen 15:00 Uhr sei es in der Geschwi­ster-Scholl-Stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall auf Grund Glät­te gekom­men. Ein 21-Jäh­ri­ger sei mit sei­nem Ford, Focus auf schnee­glat­ter Fahr­bahn ins Rut­schen gekom­men. Hier­bei geriet die­ser in den Gegen­ver­kehr und tou­chier­te eine ent­ge­gen­kom­men­de 57-Jäh­ri­ge in ihrem Pkw, Nis­san, Typ Qas­h­qai. Die bei­den Fah­rer blie­ben zum Glück unver­letzt. An dem Ford ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 1000,- Euro. Der Sach­scha­den am Nis­san wird auf etwa 4.000,- Euro geschätzt. Gegen den 21-Jäh­ri­gen ermit­telt die Poli­zei Markt­red­witz wegen einer Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­keit nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung. Er muss dies­be­züg­lich mit einem Buß­geld in Höhe von 145,- Euro und einem Punkt auf dem Kon­to in Flens­burg rechnen.

Gefass­ter Laden­dieb lan­det im Bezirkskrankenhaus

Selb – Am Diens­tag­mit­tag gegen 11:30 Uhr sei es im Albert-Pausch-Ring in einem Ver­brau­cher­markt zu einem Laden­dieb­stahl gekom­men. Ein 20-Jäh­ri­ger habe, ersten Erkennt­nis­sen zufol­ge, ledig­lich eine Dose Bier auf das Kas­sen­band gelegt. Diver­se ande­re Gegen­stän­de in sei­ner Ein­kaufs­ta­sche habe er nicht auf das Kas­sen­band legen wol­len. Die Kas­sie­re­rin for­der­te ihn auf dies zu tun. Er zog es jedoch vor die Flucht zu ergrei­fen. Von einem wei­te­ren Mit­ar­bei­ter des Ver­brau­cher­mark­tes und einem zufäl­lig anwe­sen­den Pas­san­ten konn­te der 20-Jäh­ri­ge ein­ge­holt und fest­ge­hal­ten wer­den. Dage­gen wehr­te sich die­ser vehe­ment und schlug sogar in Rich­tung der bei­den Män­ner. Wes­halb die­se ihn gemein­sam zu Boden drück­ten und im Anschluss die Poli­zei ver­stän­dig­ten. Eine hin­zu­ge­ru­fe­ne Poli­zei­strei­fe fes­sel­te dann den immer noch am Boden lie­gen­den 20-Jäh­ri­gen. Dabei habe er mehr­fach mit den Füßen in Rich­tung der Beam­ten getre­ten und ver­setz­te einem Beam­ten sogar einen geziel­ten Kopf­stoß. Beglei­tet wur­de dies durch wie­der­hol­te Belei­di­gun­gen in Rich­tung der ein­ge­setz­ten Beam­ten. Es fie­len Kraft­aus­drücke wie „Bitch“, „Schlam­pe“, „Ich ficke dei­ne Fami­lie, dei­ne Mut­ter, dei­ne Schwe­ster“. Durch wei­te­re hin­zu­kom­men­de Kräf­te der Poli­zei Markt­red­witz konn­te die Situa­ti­on vor Ort befrie­det wer­den. Der 20-Jäh­ri­ge wur­de dar­auf­hin vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Da der 20-Jäh­ri­ge einen stark alko­ho­li­sier­ten Ein­druck mach­te, wur­de eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum Markt­red­witz anord­net. Gegen die­se wehr­te sich der 20-Jäh­ri­ge eben­falls vehe­ment, wes­halb die­se nur unter Anwen­dung unmit­tel­ba­ren Zwangs durch­ge­führt wer­den konn­te. Meh­re­re Beam­te muss­ten den jun­gen Mann fest­hal­ten, um die Blut­ent­nah­me schluss­end­lich durch­füh­ren zu kön­nen. Im Zuge des­sen ver­letz­te sich der 20-Jäh­ri­ge leicht. Er erlitt eine Platz­wun­de an der Lip­pe und eine Prel­lung sei­ner Hand. Die­se Ver­let­zun­gen wur­de im Kran­ken­haus Markt­red­witz jedoch umge­hend ambu­lant behan­delt. Im Anschluss wur­de der 20-Jäh­ri­ge zur Wache der Poli­zei Markt­red­witz ver­bracht. Dort ran­da­lier­te er laut­stark in der Zel­le. Auf Grund sei­ner mas­si­ven Fremd­ge­fähr­dung wur­de der 20-Jäh­ri­ge dann in einem loka­len Bezirks­kran­ken­haus unter­ge­bracht. Gegen 19:00 Uhr wur­de dort bei dem 20-Jäh­ri­gen immer noch ein Atem­al­ko­hol­ge­halt von 1,68 Pro­mil­le fest­ge­stellt. Gegen den jun­gen Mann ermit­telt die Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz nun wegen diver­ser Delik­te u. a. tät­li­cher Angriff auf Voll­streckungs­be­am­te, Körperverletzung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

Mari­hua­na aufgefunden

Münch­berg – Am ver­gan­ge­nen Diens­tag­mit­tag kon­trol­lier­ten Beam­te der Poli­zei Münch­berg einen bul­ga­ri­schen Klein­trans­por­ter am Auto­hof. Hier­bei konn­ten die Beam­ten unter dem Fah­rer­sitz des Trans­por­ters eine gerin­ge Mari­hua­na, sowie diver­se Rausch­gif­tu­ten­si­li­en auf­fin­den und sicher­stel­len. Der Fah­rer, eine 31 Jah­re alter Bul­ga­re, wur­de ent­spre­chend wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz bean­zeigt und durf­te die Fahrt nach Abschluss aller straf­pro­zes­sua­len Maß­nah­men fortsetzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Naila

Aus­weich­ma­nö­ver endet im Straßengraben

Selbitz/​Sellanger. Zu einem Unfall mit einem Gesamt­scha­den von ca. 3.000,‑‑ Euro kam es Diens­tag­nach­mit­tag, als ein nie­der­län­di­scher LKW bei glat­ter, mit Schnee­matsch bedeck­ter Stra­ße nach links in den Auto­hof ein­bie­gen woll­te. Er kam beim Abbrem­sen ins Rut­schen und der Auf­lie­ger des Gespanns rutsch­te auf die Gegen­fahr­bahn. Zwei ent­ge­gen­kom­men­de PKW-Fah­rer im Alter von 48 und 52 Jah­ren konn­ten einen Zusam­men­stoß nur durch ein Aus­weich­ma­nö­ver ver­hin­dern, lan­de­ten aber im Stra­ßen­gra­ben. Ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se niemand.

Poli­zei­sta­ti­on Rehau

Fahr­rad­dieb wie­der unterwegs

Döhlau-Tau­per­litz.- In der Zeit von Mon­tag letz­ter Woche bis Diens­tag die­ser Woche ent­wen­de­te ein unbe­kann­ter Täter aus einer Gara­ge im Astern­weg ein Moun­tain­bike der Mar­ke Cube. Das blau-rote Fahr­rad hat einen Wert von ca. 300 Euro.

Zeu­gen, denen bei den sehr win­ter­li­chen Ver­hält­nis­se in die­ser Zeit eine Per­son zu Fuß oder mit dem Moun­tain­bike in der Umge­bung des Feri­en­dor­fes auf­ge­fal­len ist, möch­ten sich bit­te bei der Poli­zei Rehau melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Wunsiedel

Fahr­zeug beim Ein­fah­ren in den flie­ßen­den Ver­kehr übersehen

Markt­leu­then – Am Diens­tag gegen 12.25 Uhr fuhr ein 54-jäh­ri­ger Markt­red­wit­zer vom Fahr­bahn­rand in der Mar­tin-Luther-Stra­ße in den flie­ßen­den Ver­kehr ein und über­sah einen von hin­ten kom­men­den Lkw, der von einem 49-Jäh­ri­gen aus Krum­men­naab gesteu­ert wur­de. Es kam zum Zusam­men­stoß zwi­schen den bei­den Fahr­zeu­gen. Der Scha­den beträgt ca. 8000 Euro. Ver­letzt wur­de niemand.

Ohne Coro­na­test – kei­ne Unterkunft

Wun­sie­del – Gestern erschien ein 26-jäh­ri­ger Nige­ria­ner, nach­dem er drei Wochen aus der Asyl­un­ter­kunft in der Von-Kotzau-Stra­ße abgän­gig war, wie­der in Wun­sie­del und woll­te hier näch­ti­gen. Für die­ses Vor­ha­ben ist aller­dings der Nach­weis eines nega­ti­ven Coro­na­tests not­wen­dig, weil er für län­ge­re Zeit die Unter­kunft mit unbe­kann­tem Auf­ent­halt ver­las­sen hat­te. Der Bewoh­ner woll­te sein Zim­mer nicht ver­las­sen, wor­auf­hin er von der Haus­ver­wal­tung ein Haus­ver­bot erteilt bekam und zum Anker­zen­trum nach Bam­berg ver­wie­sen wur­de. Anschlie­ßend ver­ließ er nach einem poli­zei­li­chen Platz­ver­weis pro­blem­los die Unter­kunft, beschwer­te sich jedoch ver­bal über die­se Vor­ge­hens­wei­se. Die­se Maß­nah­me wird jedoch in jedem gleich gela­ger­ten Fall aus Infek­ti­ons­schutz­grün­den so ange­ord­net und durchgeführt.

Mit Lkw zu schnell auf schnee­glat­ter Fahrbahn

Kir­chen­lami­tz – Auf­grund von star­ken Schnee­ver­we­hun­gen auf der Staats­stra­ße 2177 zwi­schen Kir­chen­lami­tz und Markt­leu­then, kam gestern gegen 13.30 Uhr ein 50-Jäh­ri­ger Lkw-Fah­rer aus Ober­kotzau auf­grund nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit mit sei­nem Fahr­zeug nach links von der Stra­ße ab und rutsch­te in den Stra­ßen­gra­ben. Hier­bei ent­stand ein mini­ma­ler Sach­scha­den am Lkw in Höhe von ca. 100 Euro.

Glät­te­un­fall durch nicht ange­pass­te Geschwindigkeit

Tröstau/​Leupoldsdorf – Ein 20-Jäh­ri­ger aus Tröstau befuhr mit einem Klein­trans­por­ter die Tröstau­er Stra­ße. Hier­bei kam er auf­grund von Schnee­glät­te ins Rut­schen und stieß gegen das gepark­te Fahr­zeug einer 53-Jäh­ri­gen, wel­ches mit Hand­brem­se und ein­ge­leg­tem Gang ord­nungs­ge­mäß gesi­chert war. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Gesamt­scha­den von ca. 3000 Euro. Ver­letzt wur­de niemand.