Kli­ni­kum Bay­reuth hat bei Coro­na-Imp­fun­gen ober­ste Priorität

Symbolbild Corona Mundschutz

Ab sofort hat die Kli­ni­kum Bay­reuth GmbH bei der Zutei­lung der Coro­na-Impf­do­sen ober­ste Prio­ri­tät. Auf­grund des aktu­el­len Aus­bruchs­ge­sche­hens sieht es Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann als unab­ding­bar an, neben den sta­tio­nä­ren Alten- und Senio­ren­hei­men die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Kli­ni­kum Bay­reuth GmbH zu imp­fen. Mit der Stadt Bay­reuth ist die­ses Vor­ge­hen abgestimmt.

„Wir haben nach Bekannt­wer­den der bri­ti­schen Muta­ti­on har­te Maß­nah­men ergrif­fen, wel­che die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter stark ein­schrän­ken. Da ist es das Gebot der Stun­de, mit den Imp­fun­gen zumin­dest etwas Hoff­nung und Sicher­heit zurück­zu­ge­ben“, sagt Wie­de­mann. Zudem sei es für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Regi­on unheim­lich wich­tig, dass die Kli­ni­kum Bay­reuth GmbH lei­stungs­fä­hig bleibt.

Daher sind hier auch schon 750 Erst­imp­fun­gen erfolgt und mor­gen star­ten bereits Zweitimpfungen.

Weil an den Land­kreis Bay­reuth nach wie vor sehr viel weni­ger Impf­stoff ange­lie­fert wird als in Stadt und Land­kreis an Impf­ka­pa­zi­tä­ten zur Ver­fü­gung ste­hen, ver­zö­gert sich die Ter­min­ver­ga­be für Coro­na-Erst­imp­fun­gen wei­ter­hin. Mit den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­do­sen wer­den die bereits anste­hen­den Zweit­imp­fun­gen vor­ge­nom­men, damit die­se Imp­fun­gen abge­schlos­sen wer­den kön­nen und damit voll­stän­dig wirk­sam sind. Dar­über hin­aus wer­den ab sofort bis auf Wei­te­res nur noch Erst­imp­fun­gen in sta­tio­nä­ren Alten- und Pfle­ge­hei­men sowie im Kli­ni­kum durchgeführt.

Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann bit­tet daher all die­je­ni­gen, die der­zeit auf ihre Imp­fung war­ten, um Ver­ständ­nis dafür, dass Impf­ter­mi­ne der­zeit lei­der nicht zeit­nah ver­ge­ben wer­den kön­nen. „Wir müs­sen uns jetzt mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Kli­ni­kum Bay­reuth GmbH soli­da­risch zei­gen. Ich bin über­zeugt davon, dass das die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Regi­on ver­ste­hen“, glaubt Wiedemann.