Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 25.01.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Stra­ßen­glät­te wird Auto­fah­rern zum Verhängnis

STADT UND LAND­KREIS COBURG. Drei wit­te­rungs­be­ding­te Glät­te­un­fäl­le ver­zeich­ne­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg am Sonn­tag in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Um 11.05 Uhr geriet ein 25-Jäh­ri­ger aus Unter­fran­ken auf der Bun­des­stra­ße B303 bei Tam­bach auf­grund von Schnee­glät­te in einer Links­kur­ve mit sei­nem VW nach rechts von der Stra­ße ab. Das Fahr­zeug lan­de­te im Gra­ben und muss­te abge­schleppt wer­den. Der Mann ver­letz­te sich bei dem Ver­kehrs­un­fall leicht.

Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 29-Jäh­ri­ge aus Wei­trams­dorf mit ihrem VW die Staats­stra­ße St2202 von Coburg in Rich­tung Wei­dach. Auf Höhe der Ernst­farm geriet ihr Fahr­zeug auf der ver­ei­sten Fahr­bahn ins Rut­schen und blieb letzt­end­lich mit ein­ge­drück­ter Front­stoß­stan­ge im Stra­ßen­gra­ben lie­gen. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin sowie deren vier­jäh­ri­ge Toch­ter blie­ben unverletzt.

Fast zeit­gleich ver­un­fall­te ein 21-jäh­ri­ger Cobur­ger um 21.17 Uhr beim Abbie­gen von der Roda­cher Stra­ße in den Kalen­der­weg. Auf­grund über­frie­ren­der Näs­se rutsch­te der Seat des Man­nes beim Rechts­ab­bie­gen nach links auf die Gegen­fahr­spur und kol­li­dier­te dort mit dem Bord­stein. Durch den Anstoß wur­den der lin­ke vor­de­re Rei­fen und die Fel­ge beschä­digt. Auch hier blieb der Fah­rer unverletzt.

Den Gesamt­scha­den, der bei den Ver­kehrs­un­fäl­len ver­ur­sacht wur­de, bezif­fert die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on auf min­de­stens 10.000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Dro­gen­be­sit­zer ver­su­chen zu flüchten

HOF. Unab­hän­gig von­ein­an­der ver­su­chen am Sonn­tag­abend zwei Män­ner sich den Kon­trol­len durch Poli­zei­strei­fen zu ent­zie­hen. Bei­de kamen jedoch nicht weit.

Zunächst woll­ten die Beam­ten gegen 20.30 Uhr einen Rad­fah­rer in der Jahn­stra­ße kon­trol­lie­ren. Trotz Auf­for­de­rung blieb er nicht ste­hen, son­dern trat in die Peda­le. Nach einer kur­zen Ver­fol­gung stopp­ten die Poli­zei­be­am­ten den Mann. Dabei rutsch­te ein Poli­zist zusam­men mit dem Ver­folg­ten aus und bei­de fie­len zu Boden. Die Beam­ten fes­sel­ten und durch­such­ten den 38-Jäh­ri­gen. Dabei ent­deck­ten sie in sei­ner Jacken­ta­sche den Grund für sei­ne Flucht. Dort trug der Mann eini­ge Gramm Mari­hua­na in Frisch­hal­te­fo­lie gewickelt bei sich.

Kurz danach, um 21.20 Uhr, soll­te ein 20-Jäh­ri­ger in der Alsen­ber­ger Stra­ße kon­trol­liert wer­den. Beim Erblicken des Dienst­fahr­zeu­ges lief er schnel­len Schrit­tes in Rich­tung einer Gara­ge. Erst auf nach­drück­li­che Auf­for­de­rung der Beam­ten blieb der Mann ste­hen. Der Grund für sei­nen schnel­len Gang war schnell geklärt. Er hat­te einen Joint bei sich, den er kurz vor der Kon­trol­le auf den Boden warf.

In bei­den Fäl­len stell­ten die Ord­nungs­hü­ter die Dro­gen sicher und lei­te­ten Straf­ver­fah­ren wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ein.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof

Unfäl­le bei Schneeglätte

A9/​Stammbach.- Zu vier Ver­kehrs­un­fäl­len kam es am 24.01.2021 im Ver­lauf des Nach­mit­ta­ges. Jedes Mal muss­ten die Beam­ten der Hofer Auto­bahn­po­li­zei anrücken und fest­stel­len, dass eine nicht ange­pass­te Geschwin­dig­keit die Unfall­ur­sa­che war.

Glück­li­cher Wei­se wur­de nie­mand ver­letzt, den­noch wer­den die vier Unglücks­fah­rer, die jeweils mit der Leit­plan­ke unan­ge­neh­me Bekannt­schaft gemacht hat­ten, nun mit Geld­bu­ßen rech­nen müssen.

Der Gesamt­scha­den der vier Kol­li­sio­nen dürf­te sich laut Fest­stel­lun­gen der Beam­ten auf min­de­stens 25 Tau­send Euro addieren.

Mit Dro­ge am Steuer

A9/​Leupoldsgrün.- Beam­te der Auto­bahn­po­li­zei aus Hof führ­ten am 24.01.2021, um 10.00 Uhr, eine rou­ti­ne­mä­ßi­ge Ver­kehrs­kon­trol­le bei einem Klein­trans­por­ter mit pol­ni­schem Kenn­zei­chen durch.

Die Beam­ten befrag­ten den 24-jäh­ri­gen Fah­rer aus Polen dabei auch nach even­tu­el­len Dro­gen­kon­sum, den der jun­ge Mann auch gele­gent­lich ein­räum­te. Somit war es kein Wun­der, dass auch ein ent­spre­chen­der Test bei dem Pro­ban­den posi­tiv aus­fiel. Anschlie­ßend muss­te er sich einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen und die Beam­ten unter­sag­ten dem Mann die Weiterfahrt.

Gegen den 24-Jäh­ri­gen lei­te­ten die Beam­ten indes ein Ver­fah­ren ein.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Audi-Fah­rer unter Alkoholeinfluss

Wil­helmsthal: Eine Strei­fe der Poli­zei Kro­nach kon­trol­lier­te am Sonn­tag­abend gegen 21:20 Uhr einen Audi Fah­rer, der im Orts­teil Hes­sel­bach unter­wegs war. Der jun­ge Mann zeigt Anzei­chen auf Alko­hol­ein­fluss und wur­de des­halb einem Alko­hol­test unter­zo­gen. Der frei­wil­li­ge Test ergab einen Wert von 1,10 Pro­mil­le. Der Audi-Fah­rer muss­te mit zur Blut­pro­be ins Kran­ken­haus nach Kro­nach. Gegen ihn wird wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr ermittelt.

Lenk­zeit­auf­zeich­nun­gen nicht geführt

Kro­nach: Auf der B173 wur­de am Sonn­tag­abend ein pol­ni­scher Klein­trans­por­ter von einer Strei­fe der Poli­zei Kro­nach ange­hal­ten und des­sen Fah­rer einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei stell­te sich her­aus, dass der 28-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer kei­ner­lei Auf­zeich­nun­gen über Lenk- und Ruhe­zei­ten vor­zei­gen konn­te. Er und sei­ne Arbeit­ge­ber wur­den wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Fahr­per­so­nal­ge­setz angezeigt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Dieb­stahl aus Dachboden

Selb – Wie erst jetzt bei der Poli­zei Markt­red­witz ange­zeigt wur­de, ereig­ne­te sich bereits vor Weih­nach­ten ein Dieb­stahl aus einer Dach­bo­den­kam­mer eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Robert Koch Stra­ße. Eine 74-Jah­re alte Bewoh­ne­rin die­ses Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses hat­te das Ver­schwin­den einer Heiz­decke und diver­ser Deko­ra­ti­ons­ge­gen­stän­de aus ihrer Boden­kam­mer, eige­nen Anga­ben zufol­ge, schon ein paar Tage vor Weih­nach­ten fest­ge­stellt. Sie sei sich zunächst aber nicht sicher gewe­sen, ob sie die­se Din­ge nicht nur ver­legt habe und habe daher mit der Erstat­tung der Anzei­ge bis zum jet­zi­gen Zeit­punkt gewar­tet. Inzwi­schen sei sie sich sicher, dass die besag­ten Gegen­stän­de ent­wen­det wor­den sind. Der Wert der ent­wen­de­ten Sachen wird auf ca. 500,- Euro geschätzt. Die Tat müs­se sich im Zeit­raum vom 07.12.2020 bis zum 10.12.2020 ereig­net haben. Die Poli­zei Markt­red­witz ermit­telt in die­sem Fall aktu­ell noch gegen Unbe­kannt wegen eines Ver­ge­hens des Dieb­stahls. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, die zur Auf­klä­rung des Sach­ver­halts bei­tra­gen, mögen sich bit­te unter der Tele­fon­num­mer 09231/9676–0 an die Poli­zei Markt­red­witz wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

Mit Dro­gen unterwegs

Helm­brechts – Am Sams­tag, 22.10 Uhr, wur­de in der Lau­f­er­stra­ße ein 19jähriger Pkw-Fah­rer einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Bei der Kon­trol­le konn­te aus dem Fahr­zeu­g­inne­ren star­ker Mari­hua­nage­ruch wahr­ge­nom­men wer­den. Bei einer Durch­su­chung des Pkw konn­ten Join­tre­ste auf­ge­fun­den wer­den. Bei der 21jährigen Bei­fah­re­rin konn­ten eine gerin­ge Men­ge Mari­hua­na und Rausch­gif­tu­ten­si­li­en gefun­den werden.

Zudem wur­de bei dem Fahr­zeug­len­ker eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net, weil bei­de ein­räum­ten, kurz vor der Kon­trol­le einen Joint geraucht zu haben. Die Blut­ent­nah­me wur­de in der Kli­nik Münch­berg vor­ge­nom­men. Bei­de Per­so­nen erhal­ten eine Anzei­ge nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz. Zudem wird der Fah­rer wegen einer Dro­gen­fahrt nach dem Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz zur Anzei­ge gebracht und wird wohl dem­nächst einen Monat lang zu Fuß unter­wegs sein.

Poli­zei­in­spek­ti­on Naila

Müll­sün­der ertappt …

Naila/​Marlesreuth. Gleich zwei ille­ga­le Müll­ab­la­ge­run­gen wur­den Frei­tag­mit­tag in der Kro­nacher Stra­ße sowie in der Fran­ken­wald­stra­ße gemel­det. Vor­ge­fun­den wur­den zum einen meh­re­re Müll­säcke mit Win­deln und zum ande­ren wur­den Malervlies, Rest­müll und Papier neben die Con­tai­ner abge­legt. In bei­den Fäl­len führ­te ein eben­falls weg­ge­wor­fe­nes Schrift­stück mit Anschrift zu den Übel­tä­tern. Sie erhal­ten bei­de eine Anzei­ge wegen Ver­stoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Poli­zei­sta­ti­on Rehau

Glas­schei­be beschädigt

Schwar­zen­bach a. d. Saa­le.- In der Nacht vom Don­ners­tag auf Frei­tag beschä­dig­ten unbe­kann­te Täter eine Dop­pel­glas­schei­be einer Kfz-Werk­statt in der Lorenz-Sum­ma-Stra­ße. Ver­mut­lich wur­de dazu ein Stein ver­wen­det. Der Sach­scha­den wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Täter­hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei Rehau, Tele­fon 09283/8600.

Aus­gangs­sper­re missachtet

Döhlau.- Am Sams­tag­abend wur­de die Poli­zei­sta­ti­on Rehau davon ver­stän­digt, dass sich trotz Aus­gangs­sper­re auf der Haupt­stra­ße meh­re­re offen­sicht­lich alko­ho­li­sier­te Per­so­nen befin­den. Die Strei­fe konn­te gegen 22.50 Uhr zwei Män­ner im Alter von 39 und 27 Jah­ren aus­fin­dig machen, die sich hin­ter einer Hecke ver­steck­ten. Bei­de wur­den nach Fest­stel­lung der Per­so­na­li­en umge­hend nach Hau­se geschickt. Sie erhal­ten in Kür­ze einen Buß­geld­be­scheid wegen Ver­stoß gegen die aktu­el­le Infektionsschutzverordnung.

Ange­bra­te­ner Toast führt zu Feuerwehreinsatz

Schwar­zen­bach a. d. Saa­le.- Am Sonn­tag, kurz vor 18.00 Uhr, berei­te­te ein betag­ter Schwar­zen­ba­cher sein Abend­essen. Dabei erwärm­te er ein Toast­brot auf dem Elek­tro­grill der­ma­ßen hef­tig, dass ein Feu­er­mel­der in der Woh­nung Alarm schlug. Nach­barn wur­den auf­merk­sam und ver­such­ten durch Klin­geln und Klop­fen den Woh­nungs­in­ha­ber zu ver­stän­di­gen. Durch sei­ne star­ke Hör­be­hin­de­rung konn­te die­ser jedoch den Alarm­ton und auch die Nach­barn nicht wahr­neh­men. Als auch noch Qualm aus der Woh­nung drang, blieb den Nach­barn nichts anders übrig, als die Feu­er­wehr zu ver­stän­den. Die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Schwar­zen­bach konn­ten die Woh­nungs­tü­re schnell öff­nen, ohne Scha­den anzu­rich­ten. Der unver­letz­te Woh­nungs­in­ha­ber hat­te sein Miss­ge­schick selbst bemerkt und begann gera­de mit dem Lüf­ten der Woh­nung. Sach­scha­den war somit auch nicht zu bekla­gen und die Feu­er­wehr konn­te wie­der abrücken.

Poli­zei­in­spek­ti­on Wunsiedel

Vor­fahrt missachtet

Wun­sie­del – Am 24.01.2021 befuhr ein 21-Jäh­ri­ger aus Brand mit sei­nem Pkw die Eger­stra­ße stadt­ein­wärts. An der Kreu­zung Egerstraße/​Schulstraße befand sich die Ampel zu die­sem Zeit­punkt außer Betrieb. Als er sich vor­fahrts­be­rech­tigt bereits in der Kreu­zung befand, stieß ein 46-Jäh­ri­ger Wun­sied­ler mit sei­nem Pkw in des­sen lin­ke Sei­te. Das Fahr­zeug des 21-Jäh­ri­gen wur­de am hin­te­ren Kot­flü­gel und an der hin­te­ren Stoß­stan­ge links beschä­digt. Der Pkw des Unfall­ver­ur­sa­chers wur­de an der Front beschä­digt. Es ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 5000 Euro. Ver­letzt wur­de bei dem Unfall kei­ner der Beteiligten.