Bam­berg: “Auch für Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke gilt die Unschuldsvermutung”

FW, BuB und FDP kri­ti­sie­ren die For­de­rung von drei Stadt­rä­ten, dass Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke sei­ne Ämter ruhen las­sen soll
In einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung kri­ti­sie­ren die Stadt­rä­te Clau­dia John (FW), Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Danie­la Reinfel­der (BuB) und Mar­tin Pöh­ner (FDP) deut­lich das Ver­hal­ten ihrer Stadt­rats­kol­le­gen Hans-Gün­ter Brün­ker (Volt), Lucas Büch­ner (ÖDP) und Jür­gen Weich­lein (BM), die Ober­bür­ger­mei­ster Star­ke über­ra­schend auf­ge­for­dert haben, sei­ne Ämter ruhen zu lassen.
„Brün­ker, Büch­ner und Weich­lein wer­fen damit jeg­li­ches Rechts­staats­ver­ständ­nis über Bord. Die­se For­de­rung zu stel­len, ohne die Sit­zung des Rech­nungs­prü­fungs­aus­schus­ses am kom­men­den Don­ners­tag abzu­war­ten, in der die Stadt­ver­wal­tung erst­mals zu den Vor­wür­fen Stel­lung neh­men wird, ist eine Vor­ver­ur­tei­lung, die demo­kra­ti­schen Stadt­rä­ten nicht wür­dig ist”, betont Stadt­rat Mar­tin Pöh­ner (FDP).
„Auch für den Ober­bür­ger­mei­ster und poten­ti­el­le wei­te­re Ver­ant­wort­li­che muss die Unschulds­ver­mu­tung gel­ten, solan­ge die Auf­klä­rung nicht abge­schlos­sen ist und sie müs­sen die Mög­lich­keit zur Stel­lung­nah­me bekom­men. Erst dann kann man die Din­ge beur­tei­len”, unter­streicht Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Danie­la Reinfel­der (BuB). Und Stadt­rä­tin Clau­dia John (FW) betont, dass es der rich­ti­ge Weg sei, im Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss ab Don­ners­tag die­ser Woche alle offe­nen Fra­gen zu klä­ren, wie es der Weg nach der Baye­ri­schen Gemein­de­ord­nung ist.
Clau­dia John for­dert Grü­nes Bam­berg und SPD auf, Klar­heit zu schaf­fen, ob sie ange­sichts die­ser Ent­wick­lung wei­ter­hin ihr Bünd­nis mit Volt und ÖDP fort­set­zen wol­len. „Die­se Infra­ge­stel­lung rechts­staat­li­cher Grund­sät­ze kann doch nicht die Grund­la­ge für eine gute Zusam­men­ar­beit zum Woh­le der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sein”, meint John.