Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 23.01.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Coro­na-Par­ty aufgelöst

Coburg. Am 22.01.2021 gegen 19:30 Uhr bekam die Poli­zei Coburg einen Hin­weis über eine ver­meint­li­che „Coro­na-Par­ty“ in einem pri­va­ten Anwe­sen im Innen­stadt­be­reich. Bei einer Über­prü­fung durch die Poli­zei konn­ten in der Woh­nung ins­ge­samt sechs Per­so­nen aus fünf ver­schie­de­nen Haus­hal­ten fest­ge­stellt wer­den. Alle waren deut­lich alko­ho­li­siert. Für ihr Fehl­ver­hal­ten hat jede Per­son ein Buß­geld im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Eurobe­reich zu erwar­ten. Nach der ent­spre­chen­den Beleh­rung konn­ten die haus­halts­frem­den Per­so­nen in ihre Woh­nun­gen zurück.

Pkw zer­kratzt

Coburg. In der Eupen­stra­ße zer­kratz­te ein bis­her unbe­kann­ter Täter im Zeit­raum vom 21.01.2021, 19:00 Uhr bis 22.01.2021, 07:20 Uhr einen grau­er Ford Focus an der lin­ken Hin­ter­tü­re. Der Scha­den beträgt min­de­stens 1000 Euro. Ein Unfall kann aus­ge­schlos­sen wer­den. Zeu­gen, die rele­van­te Wahr­neh­mun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten sich tele­fo­nisch bei der Poli­zei Coburg unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Unter Dro­gen­ein­fluss

Hof.- Eine Strei­fen­be­sat­zung der Poli­zei­in­spek­ti­on Hof kon­trol­lier­te am Sams­tag, um 00.30 Uhr, in der Oels­nit­zer Stra­ße, den Fah­rer eines Audis. Bei der Kon­trol­le nah­men die Beam­ten Alko­hol­ge­ruch war. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 0,48 Pro­mil­le. Wei­ter­hin erga­ben sich Hin­wei­se, dass der Fah­rer unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss stand. Auf Befra­gen gab er zu, am Vor­abend einen Joint geraucht zu haben. Der Mann muss­te sich letzt­end­lich einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen. Die Poli­zei­be­am­ten unter­ban­den die Wei­ter­fahrt und stell­ten die Fahr­zeug­schlüs­sel sicher.

Unter Alko­hol­ein­fluss

Hof.- Einer Poli­zei­strei­fe fiel am frü­hen Frei­tag­abend ein Klein­kraft­rad­fah­rer in der Dr.-Enders-Straße auf. Bei der Ver­kehrs­kon­trol­le kam den Beam­ten sofort ein star­ker Alko­hol­ge­ruch ent­ge­gen. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab 1,24 Pro­mil­le. Der Fah­rer muss­te sich einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen. Zudem stell­ten die Poli­zi­sten sei­nen Füh­rer­schein und die Fahr­zeug­schlüs­sel sicher. Wei­ter­fah­ren durf­te er natür­lich nicht mehr.

Nicht ver­si­chert

Hof.- Am Frei­tag­nach­mit­tag kon­trol­lier­te eine Strei­fen­be­sat­zung in der Wun­sied­ler Stra­ße einen Mer­ce­des­fah­rer. Es stell­te sich her­aus, dass für den Mer­ce­des kein gül­ti­ger Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­ver­trag stand. Die Beam­ten ent­fern­ten die Zulas­sungs­stem­pel der amt­li­chen Kenn­zei­chen und unter­ban­den die Wei­ter­fahrt. Gegen den Fah­rer wird nun wegen einer Straf­tat nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz ermittelt.

Zahn­pro­the­se gefunden

Hof.- Eine Frau fand in der Schüt­zen­stra­ße eine Zahn­pro­the­se und gab die­se bei der Poli­zei ab. Der Ver­lie­rer kann die Pro­the­se bei der Poli­zei in Hof oder beim Fund­amt der Stadt Hof abholen.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof

Sat­tel­zug schleu­dert in die Mittelschutzplanke

BAB A 9, Berg; Der 39jähriger Fah­rer eines bul­ga­ri­schen Sat­tel­zugs kam am Sams­tag­mor­gen, kurz vor 9 Uhr, auf der Auto­bahn A 9 ins Schleu­dern und prall­te gegen die Mit­tel­schutz­plan­ke. Die Fahr­bahn, zwi­schen Nai­la und Berg in Rich­tung Ber­lin, war zu die­sem Zeit­punkt schnee­be­deckt und der mäßi­ge Ver­kehr fuhr haupt­säch­lich auf der rech­ten Fahr­spur. Der Sat­tel­zug war mit ca. 70 km/​h unter­wegs, als er ins Schleu­dern kam. Dabei dreh­te sich die Zug­ma­schi­ne nach links ein, so dass die Front ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung aus­ge­rich­tet war. Der Auf­lie­ger fuhr quer zur Fahr­bahn. Der Sat­tel­zug schleif­te in die­ser Posi­ti­on auf einer Strecke von ca. 40 Metern an der Mit­tel­schutz­plan­ke ent­lang und kam auch so zum Ste­hen. Zudem lie­fen Die­sel­kraft­stoff und Motor­öl aus und ver­teil­ten sich auf einer Flä­che von ca. 100 Qua­drat­me­tern. Die Fahr­bahn muss­te durch eine Spe­zi­al­fir­ma gerei­nigt wer­den. Wei­ter­hin muss­ten die im Tank ver­blie­be­nen 300 Liter Die­sel durch die Feu­er­wehr Sel­bitz abge­pumpt wer­den. Die Fahr­bahn war bis 12:15 Uhr kom­plett gesperrt. Durch die Auto­bahn­mei­ste­rei Münch­berg und das THW erfolg­te bis dahin eine Aus­lei­tung an der Anschluss­stel­le Nai­la. Nach­dem zunächst der lin­ke Fahr­strei­fen frei­ge­ge­ben wer­den konn­te, konn­te gegen 12:40 Uhr eben­falls der mitt­le­re Fahr­strei­fen frei­ge­ge­ben wer­den. Die Ber­gungs- und Rei­ni­gungs­ar­bei­ten dau­ern noch an. Der Fah­rer und sein 49jähriger Bei­fah­rer wur­den nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen leicht ver­letzt und durch den Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus gebracht. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 110.000 EUR.

Unfall beim Überholen

BAB A 9, Münch­berg; Am Frei­tag, gegen 13:15 Uhr, ereig­ne­te sich ein Ver­kehrs­un­fall auf der Auto­bahn A 9 in Rich­tung Ber­lin auf Höhe von Münch­berg. Der 64jährige Fah­rer eines wei­ßen Klein­trans­por­ters war zunächst auf dem mitt­le­ren Fahr­strei­fen unter­wegs und woll­te zum Über­ho­len auf den lin­ken wech­seln. Dabei kam es zum Zusam­men­stoß mit dem schwar­zen Pkw eines 24jährigen Man­nes, der mit erheb­lich höhe­rer Geschwin­dig­keit bereits auf dem lin­ken Fahr­strei­fen unter­wegs war. Bei­de blie­ben unver­letzt und es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 5.000 EUR. Die bei­den Fah­rer mach­ten wider­sprüch­li­che Anga­ben zum Unfall­her­gang. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof, Tel. 09281/704–803, in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Laden­dieb gefasst

Kro­nach. Nur kurz währ­te am Frei­tag­nach­mit­tag die Freu­de eines Laden­diebs über sei­ne Beu­te. Nach­dem eine Ange­stell­te eines Dro­ge­rie­mark­tes im Ham­mer­mühl­weg der Kro­nacher Poli­zei einen Laden­dieb­stahl mit flüch­ti­gem Täter mel­de­te, konn­te nach sofort ein­ge­lei­te­ter Fahn­dung, kur­ze Zeit spä­ter ein 43jähriger Mann über­prüft wer­den, auf den die durch­ge­ge­be­ne Beschrei­bung pass­te. Schließ­lich konn­te das Die­bes­gut bei der anschlie­ßen­den Durch­su­chung des Man­nes auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt wer­den. Die ent­wen­de­ten Zahn­bür­sten­auf­steck­köp­fe, Rasier­klin­gen und Sofort­bild­fil­me im Gesamt­wert von ca. 250 Euro wur­den anschlie­ßend wie­der an den Dro­ge­rie­markt über­ge­ben. Beim fest­ge­nom­me­nen Täter mit Wohn­sitz in Thü­rin­gen konn­ten bei der wei­te­ren Über­prü­fung in der Dienst­stel­le zudem noch aus­län­der­recht­li­che Ver­stö­ße fest­ge­stellt und zur Anzei­ge gebracht wer­den. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft wur­de der Laden­dieb nach Abschluss der Anzei­gen­auf­nah­me wie­der entlassen.

MNS nicht getragen

Kro­nach. Bei Ermitt­lun­gen in einem Ein­kaufs­markt in Kro­nach stell­ten Beam­te der PI Kro­nach bei einem Kun­den fest, dass die­ser ohne MNS durch die Gän­ge lief. Sei­ner Aus­re­de, die­se kurz vor­her zwecks Nase­put­zen abge­nom­men zu haben, wur­de kein Glau­ben geschenkt. Zudem bestä­tig­te eine hin­zu­kom­men­de Ange­stell­te, dass der Mann bereits mehr­fach ohne MNS den Markt betre­ten habe. Da der 36jährige Mann aus dem süd­li­chen Land­kreis auch noch sei­ne Per­so­na­li­en nicht voll­stän­dig ange­ben woll­te, wird er nun nicht nur nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz son­dern auch nach dem Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ge­setz zur Anzei­ge gebracht.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Betrun­ken Unfall ver­ur­sacht und Wider­stand gegen die Poli­zei geleistet

Schney. Zu einem Ver­kehrs­un­fall in Schney wur­de die Poli­zei am 22.01.2021, kurz nach 21:00 Uhr, geru­fen. Zeu­gen gaben an, dass ein mit zwei Per­so­nen besetz­ter Pkw gegen eine Mau­er gefah­ren sei. Bei Ein­tref­fen der Strei­fen­be­sat­zung stan­den die Fahr­zeug­hal­te­rin und ihr Lebens­ge­fähr­te neben dem Fahr­zeug und emp­fin­gen die Poli­zi­sten sofort mit wüsten Beschimpfungen.

Die 22-Jäh­ri­ge Fahr­zeug­hal­te­rin behaup­te­te außer­dem, dass sie mit dem Pkw gefah­ren sei und den Unfall ver­ur­sacht habe. Eine Zeu­gin gab jedoch an, dass in Wirk­lich­keit der 27-jäh­ri­ge Lebens­ge­fähr­te der Hal­te­rin zum Unfall­zeit­punkt gefah­ren sei. Es stell­te sich her­aus, dass der 27-Jäh­ri­ge nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis ist.

Sowohl die 22-Jäh­ri­ge als auch der 27-Jäh­ri­ge waren mit jeweils etwa 1,6 Pro­mil­le deut­lich alko­ho­li­siert. Des­we­gen muss­ten sich bei­de Betei­lig­te einer Blut­ent­nah­me unterziehen.

Im Zuge der poli­zei­li­chen Maß­nah­men kam es zu Wider­stands­hand­lun­gen des Pär­chens gegen die Poli­zei­be­am­ten. Sowohl der Mann als auch die Frau tra­ten nach den Poli­zi­sten. Zusätz­lich ver­setz­te der Mann einem Poli­zi­sten einen Kopf­stoß. Zwei Poli­zi­sten wur­den leicht ver­letzt, konn­ten ihren Dienst aber fortsetzen.

Bei­de Betei­lig­te müs­sen sich nun wegen zahl­rei­cher Delik­te straf­recht­lich verantworten.

Heck­schei­be von Pkw eingeschlagen

Bad Staf­fel­stein. Zwi­schen Don­ners­tag, dem 21.01.2021, 19:00 Uhr, und Frei­tag, 22.01.2021, 08:30 Uhr, wur­de die Heck­schei­be eines in der Anna­ber­ger Stra­ße gepark­ten Pkws beschä­digt. Der Sach­scha­den beläuft sich auf etwa 250 Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0.

Beim Kauf einer Play­sta­ti­on 5 betro­gen worden

Lich­ten­fels. Über Face­book woll­te ein 25-jäh­ri­ger Lich­ten­fel­ser eine Play­sta­ti­on 5 erwer­ben. Den ver­ein­bar­ten Kauf­be­trag in Höhe von 400 Euro über­wies er. Da der Käu­fer die Ware nach meh­re­ren Tage nicht erhal­ten hat und der Ver­käu­fer sich nicht mehr mel­det, ent­schloss er sich zur Anzeigeerstattung.

Auto bezahlt und nicht erhalten

Lich­ten­fels. Auf einem Por­tal für Gebraucht­wa­gen stieß ein 48-jäh­ri­ger Lich­ten­fel­ser Anfang Janu­ar auf einen Mitsu­bi­shi Pick-Up. Mit der inse­rie­ren­den Fir­ma einig­te er sich auf einen Kauf­preis von 8200 Euro. Der Käu­fer über­wies das Geld und der Pkw soll­te zu ihm gelie­fert wer­den. Dies geschah jedoch nicht. Nach­dem nun auch die Inter­net­sei­te der Fir­ma gelöscht wur­de, erstat­te er Anzei­ge wegen Betrugs.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Im Dro­gen­rausch durch Marktredwitz

Markt­red­witz – Am Frei­tag, gegen 08:00 Uhr wur­de eine amts­be­kann­ter, dro­gen­ab­hän­gi­ger 22jähriger Markt­red­wit­zer auf­grund über­höh­tem Dro­gen­kon­sums in das Kli­ni­kum Fich­tel­ge­bir­ge ein­ge­lie­fert. Bereits nach kur­zer Zeit flüch­te­te der Mann aus dem Kran­ken­haus. Er irr­te dann durch die Stadt um dann bei einem 50 jäh­ri­gem Markt­red­wit­zer an der Woh­nungs­tü­re Sturm zu klin­geln. Als die­ser ihn nicht ein­ließ, stieg der Dro­gen­ab­hän­gi­ge kur­zer­hand durch ein Fen­ster in die Woh­nung ein. Der Woh­nungs­in­ha­ber for­der­te den Mann auf, sofort sei­ne Woh­nung zu ver­las­sen und ver­stän­dig­te die Poli­zei. Dar­auf­hin flüch­te­te der Mann in sei­nem Dro­gen­rausch aus der Woh­nung und ver­steck­te sich hin­ter gepark­ten Pkw. Die ein­tref­fen­de Strei­fe fand den Mann auf und nahm ihn in Gewahr­sam. Wegen der schlech­ten kör­perl. Ver­fas­sung wur­de er anfangs erneut in das Kli­ni­kum ein­ge­lie­fert und dort So lan­ge bewacht, bis er wei­ter in das Bezirks­kran­ken­haus ver­legt wer­den konnte.

Gepark­ten Pkw angefahren

Markt­red­witz- Am Frei­tag, in der Zeit zwi­schen 06:30 Uhr und 07:45 Uhr wur­de in Markt­red­witz, in der Damasch­ke­stra­ße, auf Höhe der Haus­num­mer 6 ein roter Pkw Maz­da ange­fah­ren. Der bis­lang unbe­kann­te Ver­kehrs­teil­neh­mer ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, nach­dem er den lin­ken Außen­spie­gel des Maz­da abge­fah­ren hat­te. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 350,- Euro. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Hinweise.

Dieb­stahl mit Waffen

Selb – Ein 17jähriger Sel­ber wur­de dabei erwischt, als er in einem Ein­kaufs­markt in der Unter­wei­ßen­ba­cher Stra­ße eine Schach­tel Ziga­ret­ten im Wert von 7,- Euro aus der Aus­la­ge nahm und unter sei­nem Sweat-Shirt Ver­steck­te. An der Kas­se bezahl­te er ledig­lich zwei Fla­schen Bier und woll­te den Markt ver­las­sen. Dabei wur­de er ange­spro­chen und der Dieb­stahl auf­ge­nom­men. Bei der Durch­su­chung des jun­gen Man­nes wur­de fest­ge­stellt, dass er ein ver­bo­te­nes Ein­hand­mes­ser mit­führ­te. Die qua­li­fi­ziert den Dieb­stahl Nun zu einem Dieb­stahl mit Waf­fen. Das Mes­ser wur­de sicher­ge­stellt und der jun­ge Mann muss sich Für das began­ge­ne Delikt verantworten.

Poli­zei­be­am­te angegriffen

Selb – In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag, um 01:30 Uhr wur­den Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz zu einem Streit nach Selb geru­fen. Dort waren sich eine 52jährige Frau, ihr 20jähriger Sohn und des­sen 18jährige Freun­din in die Haa­re gera­ten. Die Streit­par­tei­en konn­ten getrennt wer­den und die Lage beru­hig­te sich wieder.

Als die Freun­din aber dann wie­der auf die Frau traf, koch­te der Streit erst rich­tig Hoch und sie ließ sich nicht mehr beru­hi­gen. Sie ging sofort auf die 18jährige los. Die Frau muss­te mit Gewalt zurück­ge­hal­ten wer­den. Wor­auf sie direkt auf die Poli­zei­be­am­ten los­ging und ver­such­te ins Gesicht zu schla­gen. Es blieb den Beam­ten nichts ande­res übrig als die Frau zu fes­seln, was sie dann erst rich­tig ansta­chel­te um eine Tria­de von übel­sten Belei­di­gun­gen gegen die Poli­zi­stin und Poli­zi­sten los­zu­las­sen. Erst wur­de die 18jährige der Woh­nung ver­wie­sen und die Toch­ter der aggres­si­ven Frau kam hin­zu und ver­such­te ihre Mut­ter zu beru­hi­gen. Die­se schaff­te es auch nicht und so muss­te die Frau in Gewahr­sam genom­men werden.

Da der der begrün­de­te Ver­dacht vor­lag, dass die Frau dem Alko­hol reich­lich zuge­spro­chen hat­te, wur­de ver­sucht ein Alko-test zu machen, was jedoch nicht mög­lich war. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te dar­auf­hin eine Blut­ent­nah­me an. Die­se wur­de im Kli­ni­kum ent­nom­men. Dabei führ­te sie sich der­ma­ßen auf, dass sie auf der Lie­ge fixiert wer­den muss­te. Zu guter Letzt kün­dig­te die toben­de Frau noch an, dass sie sich selbst etwas antu­en möch­te, dass nichts ande­res übrig blieb als sie ins Bezirks­kran­ken­haus einzuweisen.

Das gan­ze Vor­ge­hen muss nun straf­recht­lich auf­ge­ar­bei­tet wer­den. Ver­ge­hen wie Belei­di­gung, Bedro­hung, Kör­per­ver­let­zung, Wider­stand gegen Voll­streckungs­be­am­te und tät­li­cher Angriff wird der Frau vorgeworfen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Wunsiedel

- Fehl­an­zei­ge -