Eiche aus Kir­cheh­ren­bach teu­er­ster Stamm auf Laubwertholzsubmission

Gemein­de, WBV Frän­ki­sche Schweiz und AELF Bam­berg arbei­ten erfolg­reich zusammen

Wie jedes Jahr wur­den die wert­voll­sten Laub­holz-Stäm­me aus ganz Ober- und Mit­tel­fran­ken nach Strul­len­dorf auf den Lager­platz gefah­ren. Dort konn­ten die Pracht­stücke von den poten­zi­el­len Käu­fern begut­ach­tet wer­den, Gebo­te konn­ten bis zum Stich­tag der Sub­mis­si­on, dem 19.01.2021, schrift­lich ein­ge­reicht werden.

Jörg Ermert, Geschäfts­füh­rer der Forst­wirt­schaft­li­chen Ver­ei­ni­gung Ober­fran­ken und Ver­kaufs­lei­ter führ­te die Pretz­fel­der Wert­holz-Sub­mis­si­on durch. Er erhielt 27 Gebo­te für die knapp 300 auf­ge­leg­ten Werthölzer.

Es gab bemer­kens­wer­te Ergebnisse:

Der Durch­schnitts­preis für die Eiche steigt um über 100 Euro auf 624 € je Fest­me­ter. „Das ist bei wei­tem der höch­ste Durch­schnitts­er­lös für Eiche in der jahr­zehn­te­lan­gen Geschich­te der Pretz­fel­der Sub­mis­si­on!“ beschreibt Ermert den Eichenboom.

Bürgermeisterin Anja Gebhardt (Gemeinde Kirchehrenbach), Revierleiter Jörg Dettloff (AELF Bamberg) und Matthias Kraft (WBV Fränkische Schweiz)  begutachten den teuersten Stamm der Laubwertholzsubmission Pretzfeld

Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt (Gemein­de Kir­cheh­ren­bach), Revier­lei­ter Jörg Dett­loff (AELF Bam­berg) und Mat­thi­as Kraft (WBV Frän­ki­sche Schweiz) begut­ach­ten den teu­er­sten Stamm der Laub­wert­holz­sub­mis­si­on Pretzfeld

Beson­ders freut sich Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt über den teu­er­sten Stamm der Sub­mis­si­on. Der stammt näm­lich aus dem Gemein­de­wald Kir­cheh­ren­bach. Der Eichen-Stamm, der 4,8 m lang und 73 cm dick ist, brach­te stol­ze 1.480 € je Fest­me­ter, ins­ge­samt knapp 3.000€! Den Stamm wähl­te Revier­lei­ter Forst­amts­rat Jörg Dett­loff vom Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und For­sten Bam­berg (AELF) im Rah­men eines Hie­bes im Gemein­de­wald gemein­sam mit dem Wald­aus­schuss aus.

Die Orga­ni­sa­ti­on der Lie­fe­rung der Wert­höl­zer aus der Frän­ki­schen Schweiz über­nahm in bewähr­ter Wei­se die Wald­be­sit­zer­ver­ei­ni­gung Frän­ki­sche Schweiz (WBV). Mat­thi­as Kraft, Geschäfts­füh­rer der WBV, weist stolz dar­auf hin, dass die WBV vie­le her­aus­ra­gen­de Ergeb­nis­se erziel­te. „Die Prei­se für unse­re Eschen, Eichen und Berg­ahor­ne lie­gen deut­lich über dem Durch­schnitt der Sub­mis­si­on.“ Auch der teu­er­ste Berg­ahorn mit 650 € je Fest­me­ter kam aus der Frän­ki­schen Schweiz.

Bemer­kens­wert ist auch eine Robi­nie aus dem Wald des Mark­tes Pretz­feld mit einem Erlös von 370 € je Fest­me­ter. Eine Edel­ka­sta­nie aus dem Land­kreis Forch­heim brach­te es auf beacht­li­che 250 € je Festmeter.

Ähn­lich erfolg­reich ver­lief die Nadel­wert­holz-Sub­mis­si­on Lit­zen­dorf für die Höl­zer der WBV Frän­ki­sche Schweiz. „Auch die teu­er­ste Fich­te mit 412 € je Fest­me­ter kam aus unse­rer WBV.“, stellt Mat­thi­as Kraft fest.

Auch wenn der­zeit der Holz­markt auf­grund der Käfer­si­tua­ti­on gestört ist, stellt Lud­wig Thiem, erster Vor­sit­zen­der der WBV Frän­ki­sche Schweiz fest: „Wert­vol­les Holz erzielt auch in der jet­zi­gen Situa­ti­on her­aus­ra­gen­de Prei­se. Das soll­te die Wald­be­sit­zer anspor­nen, ihre Wäl­der wei­ter nach­hal­tig zu pfle­gen und zu durch­for­sten, um wert­vol­le Ein­zel­stäm­me zu fördern.“