Bam­ber­ger Lich­ter­ak­ti­on zum Jah­res­tag der Befrei­ung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Auschwitz

Am 27. Janu­ar jährt sich die Befrei­ung des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Ausch­witz durch die Rote Armee zum 71. Mal. In Ausch­witz wur­den 1,1 Mil­lio­nen Men­schen, dar­un­ter 1 Mil­li­on Jüdin­nen und Juden, ermor­det. Ausch­witz steht für eine Bar­ba­rei, für einen Angriff auf die gan­ze Mensch­heit und Menschenwürde.

„Ausch­witz erin­nert dar­an, wohin Ras­sis­mus und Faschis­mus füh­ren kön­nen. Wir möch­ten dem Grau­en und der Düster­nis von Ausch­witz Lich­ter ent­ge­gen­set­zen“, so Mitra Shari­fi und Mar­co Depiet­ri, die kom­mis­sa­ri­schen Vor­sit­zen­den des MIBs.

Die Mit­glie­der des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rats der Stadt Bam­berg (MIB) möch­ten sich an die­sem Tag mit einer mit den Coro­na-Maß­nah­men kom­pa­ti­blen Akti­on am Geden­ken und Mah­nen an die­sem Tag betei­li­gen. “Wir laden alle Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund ein, am Mitt­woch, den 27. Janu­ar, um 18.00 Uhr mit einer Ker­ze am Fen­ster an die Opfer von Ausch­witz zu geden­ken. So kann jede und jeder von zu Hau­se aus den Opfern geden­ken und ein Zei­chen gegen jeg­li­che Form von Ras­sis­mus und Aus­gren­zung set­zen und zei­gen, dass Bam­berg wach­sam bleibt, damit Aus­sch­witz sich nie und nir­gends mehr wie­der­ho­len kann.”