Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 22.01.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Brand in Mehrfamilienhaus

COBURG. Der Brand einer Woh­nung sorg­te am Don­ners­tag­abend für einen Groß­ein­satz von Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst im Stadtgebiet.

Um 21:50 Uhr löste ein Rauch­mel­der in einer Woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Ket­schen­dor­fer Stra­ße aus. Ein Woh­nungs­nach­bar bemerk­te vom Flur aus eine Rauch­ent­wick­lung aus der Woh­nung eines 39-Jäh­ri­gen und ver­stän­dig­te die Feu­er­wehr. Da sich nie­mand in der betrof­fe­nen Woh­nung befand, öff­ne­te die Feu­er­wehr die Woh­nungs­tü­re mit Gewalt. Das Feu­er in der Woh­nung hat­ten die Ein­satz­kräf­te schnell unter Kon­trol­le. Durch den Brand und die Lösch­ar­bei­ten ent­stand ein Sach­scha­den von min­de­stens 10.000 Euro. Ein vor­sätz­li­ches Han­deln, das zum Brand­aus­bruch führ­te, konn­ten die Beam­ten aus­schlie­ßen. Brand­ur­säch­lich dürf­te nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand eine nicht ord­nungs­ge­mäß ent­sorg­te Ziga­ret­ten­kip­pe gewe­sen sein.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen den 39-jäh­ri­gen Woh­nungs­in­ha­ber wegen eines Ver­sto­ßes nach der Ver­ord­nung zur Ver­hü­tung von Brän­den. Ver­letzt wur­de auf­grund des Aus­lö­sen des Rauch­mel­ders und der schnel­len Alar­mie­rung der Ret­tungs­kräf­te glück­li­cher­wei­se niemand.

Genau­er Unfall­her­gang ungeklärt

COBURG. Zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen einem Mer­ce­des und einem VW kam es am Don­ners­tag um 10:40 Uhr an der Ein­mün­dung von der Obe­ren Anla­ge in die Steingasse.

Der 54-jäh­ri­ge Fah­rer eines VW bog von der Obe­ren Anla­ge nach rechts in Rich­tung der Seid­manns­dor­fer Stra­ße ab. An der Kreu­zung, an der die Vor­fahrt mit einem Stop­schild gere­gelt ist, prall­te der VW-Fah­rer mit sei­ner Fahr­zeug­front in die rech­te Fahr­zeug­sei­te eines Mer­ce­des eines 33-jäh­ri­gen Röden­ta­lers der in Rich­tung Seid­manns­dorf unter­wegs war. Bei­de Fahr­zeug­füh­rer blie­ben unver­letzt. Der Sach­scha­den wird auf 8000 Euro geschätzt.

Da die bei­den Fahr­zeug­füh­rer gänz­lich unter­schied­li­che Anga­ben zu dem Unfall­her­gang mach­ten, sucht die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on nun nach Unfall­zeu­gen, die am Don­ners­tag um 10:40 Uhr den Zusam­men­stoß in der Obe­ren Anla­ge mit­be­kom­men haben. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Fami­li­en­streit endet in der Zelle

HOF. Nach­dem ein 50-Jäh­ri­ger am Don­ners­tag­abend zuerst sei­ne Freun­din geschla­gen und dann Poli­zi­sten belei­digt hat­te, ende­te die Nacht für den Mann in der Zel­le. Nun erwar­ten ihn meh­re­re Strafanzeigen.

Eine 43-jäh­ri­ge Frau rief gegen 22.30 Uhr den Ret­tungs­dienst in den Sig­munds­gra­ben, da sie gesund­heit­li­che Pro­ble­me hat­te. Beim Ein­tref­fen der Sani­tä­ter kam plötz­lich der 50-jäh­ri­ge Freund der Dame hin­zu und äußer­te sei­nen Unmut über die medi­zi­ni­schen Maß­nah­men. Im Vor­bei­ge­hen schlug der Mann sei­ner Freun­din ins Gesicht. Als er die ein­ge­trof­fe­nen Poli­zi­sten mit diver­sen Kraft­aus­drücken beti­tel­te, zeich­ne­ten die­se den wei­te­ren Ablauf mit einer Body-Cam auf. Die Kame­ra doku­men­tier­te auch die Gegen­wehr des aggres­si­ven Man­nes bei der Gewahrs­am­nah­me. Als er zum Dienst­fahr­zeug ver­bracht wer­den soll­te, hielt er sich im Trep­pen­haus des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses am Gelän­der fest. Die Ord­nungs­hü­ter muss­ten kör­per­li­che Gewalt anwen­den, um den 50-Jäh­ri­gen mit­neh­men zu kön­nen. Nach einer Blut­ent­nah­me ver­brach­te er die Nacht in einer Zelle.

Auto ange­fah­ren und geflüchtet

HOF. Sach­scha­den in Höhe von 3.000 Euro rich­te­te ein unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer von Mitt­woch auf Don­ners­tag an und fuhr anschlie­ßend ein­fach wei­ter. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Eine 53-jäh­ri­ge Frau park­te am Mitt­woch um 16.30 Uhr ihren schwar­zen Opel Astra in der Alsen­ber­ger Stra­ße auf Höhe der Haus­num­mer 100. Als sie am näch­sten Mor­gen um 6.45 Uhr zu ihrem Fahr­zeug zurück­kehr­te, bemerk­te sie den Scha­den an der hin­te­ren lin­ken Fahr­zeug­sei­te. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich vom Unfall­ort ohne sei­nen gesetz­li­chen Pflich­ten nach­zu­kom­men vom Unfallort.

Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704–0 entgegen.

Geld­beu­tel aus Hand­ta­sche gestohlen

HOF. Einen drei­stel­li­gen Euro­be­trag erbeu­te­te ein Unbe­kann­ter, der in einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis einen Geld­beu­tel aus einer Hand­ta­sche entwendete.

Zwi­schen Mitt­woch­abend und Don­ners­tag­nach­mit­tag muss sich der Täter in die Pra­xis in der Alt­stadt ein­ge­schli­chen und aus der Hand­ta­sche einer Ange­stell­ten den Geld­beu­tel gestoh­len haben. Neben diver­sen Kar­ten befand sich auch Bar­geld in der Börse.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Hof hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet unter Tel.-Nr. 09281/7704–0 um Zeugenhinweise.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof

Gefähr­li­che Situa­ti­on auf der Autobahn

BAB A 9, Gemein­de Stamm­bach; Eine sehr gefähr­li­che Situa­ti­on muss­ten am Don­ners­tag, kurz vor 23 Uhr, Beam­te der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei mei­stern. Meh­re­re Ver­kehrs­teil­neh­mer teil­ten per Not­ruf mit, dass auf der A 9, zwi­schen Münchberg/​Süd und Gefrees, ein Pkw ohne Warn­blink­licht auf dem rech­ten Fahr­strei­fen der drei­spu­ri­gen Auto­bahn steht. Gleich zwei Strei­fen der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei eil­ten zur Ein­satz­stel­le und sahen tat­säch­lich einen wei­ßen VW auf der rech­ten Spur ste­hen. Sie sicher­ten das Fahr­zeug zunächst ab und nah­men wahr, dass der Fah­rer offen­bar bewusst­los hin­ter dem Lenk­rad saß. Auch auf Klop­fen und Zuru­fe reagier­te der Mann nicht. Die Beam­ten muss­ten von einem Not­fall aus­ge­hen und schlu­gen mit dem Ein­satz­stock die Bei­fah­rer­sei­te des VW ein. Auch hier reg­te sich der Mann nicht. Die Poli­zi­sten spra­chen den Mann nun an und ver­such­ten ihn wach­zu­rüt­teln, was schließ­lich auch gelang. In die­ser Situa­ti­on bemerk­ten die Beam­ten aber schon den wah­ren Grund, der zu die­ser sehr gefähr­li­chen Situa­ti­on geführt hat­te. Zwi­schen den Bei­nen des 49jährigen Man­nes aus Baden-Würt­tem­berg lagen näm­lich meh­re­re lee­re und ange­trun­ke­ne Wein­fla­schen und es lag ein deut­li­cher Alko­hol­dunst in der Luft. Um die gefähr­li­che Situa­ti­on zu ent­schär­fen, hal­fen die Poli­zi­sten dem Mann aus sei­nem Auto und brach­ten ihn am Stand­strei­fen in Sicher­heit. Den VW konn­te ein Beam­ter eben­falls auf den Sei­ten­strei­fen fah­ren. Klar war nun, dass bei dem 49jährigen im Kran­ken­haus eine Blut­pro­be zu ent­neh­men war. Damit zeig­te er sich jedoch über­haupt nicht ein­ver­stan­den und sperr­te sich gegen die Blut­ent­nah­me, so dass er von vier Poli­zi­sten fest­ge­hal­ten wer­den muss­te. Dabei ver­letz­te sich ein Beam­ter am Fin­ger. Neben des kör­per­li­chen Wider­san­des belei­dig­te der Baden-Würt­tem­ber­ger die Poli­zi­sten mit einer gan­zen Rei­he an unschö­nen Aus­drücken. Bei der spä­te­ren Anzei­gen­auf­nah­me in der Wache in Hof stell­te sich zudem her­aus, dass der 49jährige vom Amts­ge­richt Mann­heim gesucht wird und er außer­dem kei­nen gül­ti­gen Füh­rer­schein besitzt. Nach­dem er die Rest der Nacht in der Haft­zel­le der Poli­zei geschla­fen hat­te, konn­te er heu­te Mor­gen, in etwas nüch­ter­ne­rem Zustand, wie­der ent­las­sen wer­den. Sein VW wur­de von einem Abschlepp­dienst von der Auto­bahn geholt. Den 49jährigen erwar­tet nun eine gan­ze Rei­he an Anzeigen.

Zwei Sat­tel­zü­ge zu schnell

BAB A 9, Gemein­de Berg; Am Don­ners­tag­vor­mit­tag bean­stan­de­ten die Spe­zia­li­sten der Lkw-Kon­troll­grup­pe der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei zwei Sat­tel­zü­ge, die auf der A 9 zu schnell unter­wegs waren. Gegen 9.15 Uhr fiel den Beam­ten ein Last­zug mit bul­ga­ri­schen Kenn­zei­chen auf, weil er an der Gefäll­strecke am Saa­le­ab­stieg offen­bar zu zügig unter­wegs war. Die Kon­trol­leu­re stopp­ten den Brum­mi­fah­rer an der näch­sten Hal­te­stel­le und sahen die Auf­zeich­nun­gen am digi­ta­len Fahrt­schrei­ber ein. Dies bestä­tig­te ihre Wahr­neh­mung. Der 57jährige Berufs­kraft­fah­rer war tat­säch­lich mit 92 km/​h den Berg hin­un­ter­ge­braust, obwohl hier nur 60 km/​h zuläs­sig sind. Er muss­te für den Ver­stoß eine Sicher­heits­lei­stung in Höhe von 120 € einbezahlen.

Kurz vor 10.30 Uhr stopp­ten die Beam­ten, an der Lan­des­gren­ze zu Thü­rin­gen auf der A 9, einen wei­te­ren Sat­tel­zug. Hier zeig­ten die digi­ta­len Auf­zeich­nun­gen, dass der 49jährige Fah­rer bereits am Mitt­woch auf einer deut­schen Auto­bahn mit 116 km/​h unter­wegs war. Auch für den Don­ners­tag waren meh­re­re Geschwin­dig­keits­spit­zen von bis zu 105 km/​h in den Datei­en ver­merkt. Die Ver­stö­ße wur­den mit einem Buß­geld von ins­ge­samt über 300€ belegt.

Gefähr­li­ches Rangieren

BAB A 72, Gemein­de Fei­litzsch; Am Don­ners­tag, um 10.15 Uhr beob­ach­te­ten Zoll­be­am­te einen Sat­tel­zug, der an der Anschluss­stel­le Töpen auf der A 72 rück­wärts ran­gier­te. Offen­bar hat­te sich der 49jährige Brum­mi­fah­rer ver­tan und lan­de­te in der par­al­lel zur Fahr­bahn ver­lau­fen­den Schwer­trans­port­spur. Dar­auf­hin leg­te er den Rück­wärts­gang ein und ran­gier­te mit sei­nem Last­zug in die Aus­fä­del­spur der Anschluss­stel­le zurück. Just in dem Moment fuh­ren Zoll­be­am­te vor­bei und bemerk­ten das gefähr­li­che Fahr­ma­nö­ver. Sie lei­te­ten den Sat­tel­zug zur nächst­ge­le­ge­nen Kon­troll­stel­le und baten die Hofer Ver­kehrs­po­li­zei um Unter­stüt­zung. Nach­dem die Zoll­be­am­ten den Ver­kehrs­po­li­zi­sten ihre Wahr­neh­mun­gen geschil­dert hat­ten, erhielt der 49jährige Lkw-Fah­rer eine Anzei­ge und muss­te dazu ein Buß­geld in Höhe von 100 € bezahlen.

Geschwin­dig­keits­mes­sung in Schönwald

Land­kreis Wun­sie­del, Gemein­de Schön­wald; Am Don­ners­tag, im Zeit­raum von 8:30 bis 14:30 Uhr, führ­te die Hofer Ver­kehrs­po­li­zei in der Rehau­er Stra­ße in Schön­wald eine Geschwin­dig­keits­mes­sung durch. Knapp 360 Autos fuh­ren durch die Mess­stel­le, wovon ledig­lich 11 Fahr­zeug­füh­rer zu schnell waren. Sie alle wer­den dem­nächst eine Zah­lungs­auf­for­de­rung für ein Ver­war­nungs­geld erhal­ten. Posi­tiv anzu­mer­ken ist, dass kein Auto­fah­rer so schnell war, dass eine Buß­geld­an­zei­ge aus­ge­spro­chen wer­den muss.

Ohne Füh­rer­schein an der Tank­stel­le rangiert

BAB A 9, Gemein­de Berg; Am Don­ners­tag, um 16.20 Uhr, beob­ach­te­te eine Zivil­strei­fe der Hofer Grenz­po­li­zei­grup­pe, wie ein blau­er 3er BMW an der Rast­analage Frankenwald/​West, von der Tank­stel­le zu den Pkw-Park­plät­zen fuhr. Die Poli­zi­sten ent­schlos­sen sich, den Fah­rer zu kon­trol­lie­ren. Dabei stell­ten sie fest, dass der 18jährige Mann kei­nen Füh­rer­schein besitzt. Auf die Tat­sa­che ange­spro­chen, erklär­te der jun­ge Mann in fran­zö­si­scher Spra­che, dass er nur kurz die Zapf­säu­le frei­ma­chen woll­te. Der eigent­li­che Fah­rer sei ein Freund, der noch im Kas­sen­raum der Tank­stel­le sei. Tat­säch­lich bewahr­hei­te­ten sich die Anga­ben des 18jährigen, was ihn jedoch nicht vor einer Anzei­ge wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis bewahr­te. Nach Anzei­gen­auf­nah­me konn­te der 20jährige Freund, der einen gül­ti­gen Füh­rer­schein hat­te, die Fahrt in Rich­tung Ber­lin fortsetzen.

Kon­trol­le för­dert meh­re­re Ver­feh­lun­gen zutage

BAB A 93, Gemein­de Markt­red­witz; Eine Strei­fe der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Selb kon­trol­lier­te am Don­ners­tag, um 14.10 Uhr, einen Lkw mit Ber­li­ner Kenn­zei­chen am Park­platz Peunt­bach auf der A 93, zwi­schen Marktredwitz/​Nord und Wun­sie­del. Bei der Prü­fung der Doku­men­te des 51jährigen Lkw-Fah­rers aus Ber­lin bemerk­ten die Bun­des­po­li­zi­sten, dass die Gül­tig­keit des Füh­rer­schei­nes abge­lau­fen war. Zur Bear­bei­tung der Straf­tat kam eine Strei­fe der Hofer Ver­kehrs­po­li­zei hin­zu. Wäh­rend der Anzei­gen­auf­nah­me bemerk­ten die Lan­des­po­li­zi­sten, dass neben der Straf­tat des Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis im Fahn­dungs­com­pu­ter noch zwei Ein­trä­ge zu dem 51jährigen notiert sind. Sein tat­säch­li­cher Auf­ent­halt wur­de wegen zwei unter­schied­li­cher Ver­fah­ren gesucht und konn­te bei der Gele­gen­heit fest­ge­hal­ten und an die bei­den Staats­an­walt­schaf­ten in Ber­lin und in Köln über­mit­telt wer­den. Kaum mehr ins Gewicht fiel dann, dass der Ber­li­ner Schrott­händ­ler kei­ner­lei Auf­zeich­nun­gen über sei­ne Arbeits­zei­ten wäh­rend sei­ner beruf­li­chen Fahr­ten mit dem Last­wa­gen führ­te. Sein Gefährt muss­te der 49jährige am Auto­bahn­park­platz abstel­len und sich um einen Ersatz­fah­rer küm­mern. Nach Anzei­gen­auf­nah­me muss­te er sei­nen Weg mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln fortsetzen.

Auto­fah­rer unter Drogeneinfluss

BAB A 9, Gemein­de Berg; Am Don­ners­tag, um 14.15 Uhr lei­te­ten Zoll­be­am­te zunächst einen roten Hon­da Civic, auf der A 9, an der Rast­analage Frankenwald/​West, aus dem flie­ßen­den Ver­kehr her­aus zur Kon­trol­le aus. Mit dem Wagen war ein 35jähriger Ber­li­ner unter­wegs, der auf dem Weg nach Mün­chen war, um dort als Flie­sen­le­ger zu arbei­ten. Die Zöll­ner fan­den bei dem Ber­li­ner im Rei­se­ge­päck Koka­in und Mari­hua­na. Zudem fiel ein Schnell­test posi­tiv aus, was bedeu­te­te, dass der Mann wäh­rend der Auto­fahrt akut unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Zur Bear­bei­tung die­ses Ver­kehrs­ver­sto­ßes wur­de die Hofer Ver­kehrs­po­li­zei hin­zu­ge­ru­fen. Die Beam­ten ver­an­lass­ten bei dem 35Jährigen eine Blut­ent­nah­me und nah­men die Daten zu sei­ner Per­son und zum Fahr­zeug zu Pro­to­koll. Dabei stell­ten die Poli­zi­sten fest, dass für den Hon­da Civic kein Ver­si­che­rungs­schutz mehr besteht. Die Anzei­ge wur­de um die­sen Ver­stoß erwei­tert, so dass der Ber­li­ner dem­nächst gesam­melt Post von der Hofer Staats­an­walt­schaft erhal­ten wird. Die Fahrt war an der Rast­analage zunächst für den Ber­li­ner beendet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Laden­dieb­stahl

KRO­NACH – LKR. KRO­NACH. Am Don­ners­tag beob­ach­te­ten Zeu­gen einen 27 Jäh­ri­gen, als er in einem Ein­kaufs­markt einen Dop­pel­pack Boxer­shorts in die Umklei­de­ka­bi­ne mit­nahm. Kur­ze Zeit spä­ter leg­te er die Ver­packung wie­der auf einen der Ver­kaufs­ti­sche zurück. Die Zeu­gin bemerk­te, dass eine Hose fehl­te. Sie konn­te nur noch beob­ach­ten, wie der jun­ge Mann in ein Auto ein­stieg und weg­fuhr. Im Rah­men der Fahn­dung konn­te die Strei­fe das Fahr­zeug in Markt­ro­dach anhal­ten. Die Shorts waren im Auto und konn­te sicher­ge­stellt werden.

Unfall beim Ausparken

MIT­WITZ – LKR. KRO­NACH. Am Don­ners­tag stell­te eine 34-Jäh­ri­ge ihren Pkw auf dem Park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes in der Stra­ße Am Rie­gel ab. Als sie nach ihrer Arbeit wie­der zum Pkw kam, muss­te sie fest­stel­len, dass ein Unbe­kann­ter ver­mut­lich beim Ein- oder Aus­par­ken gegen ihren Pkw gefah­ren ist. Am rech­ten hin­te­ren Rad­ka­sten ent­stand ein Scha­den von min­de­stens 1000 Euro. Wer hat den Unfall beob­ach­tet? Hin­wei­se nimmt die Poli­zei in Kro­nach entgegen.

Unfall mit Verletzten

KÜPS – LKR. KRO­NACH. Eine leicht ver­letz­te Frau und Sach­scha­den von etwa 500 Euro sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls am Don­ners­tag gegen 18.10 Uhr. Zum Unfall­zeit­punkt woll­te ein 26-Jäh­ri­ger aus einem Park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes in die Les­sing­stra­ße ein­bie­gen. Hier­bei über­sah er aller­dings eine dun­kel geklei­de­te 46 jäh­ri­ge Frau und es kam zum Zusam­men­stoß. Mit leich­te­ren Ver­let­zun­gen muss­te die Frau vom Ret­tungs­dienst in die Kli­nik Kro­nach ver­bracht werden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Sach­be­schä­di­gung

Markt­red­witz – Am 21.01.2021 kam es erneut zu einer mut­wil­li­gen Beschä­di­gung eines Pkw‚s in einem Park­haus in der Innen­stadt von Marktredwitz.

Eine auf­merk­sa­me Anwoh­ne­rin konn­te dem­nach beob­ach­ten, wie meh­re­re Jugend­li­che im ober­sten Stock­werk auf ein Auto ein­ge­schla­gen hat­ten und anschlie­ßend davonrannten.

Im Rah­men der Fahn­dung konn­ten die drei Tat­ver­däch­ti­gen schnell gefasst wer­den. Dumm nur, dass einer der Betei­lig­ten das Vor­ge­hen auch noch mit sei­nem Han­dy gefilmt hatte.

Alle drei erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen Sachbeschädigung.

Unfall­flucht

Thiersheim – Am 21.01.2021, gegen 14:40 Uhr kam es in Leu­ten­berg, Staats­stra­ße WUN 17, zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht. Laut ersten Erkennt­nis­sen beschä­dig­te ein LKW-Fah­rer ein Verkehrszeichen.

Der Fah­rer setz­te anschlie­ßend sei­ne Fahrt fort, ohne sich um den Scha­den zu küm­mern. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 200 €. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz (09231/96760) zu melden.

Ille­ga­ler Aufenthalt

Markt­red­witz – Im Rah­men einer Ver­kehrs­kon­trol­le konn­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz bei einem Pkw-Insas­sen fest­stel­len, dass die­ser ohne gül­ti­ge Aus­weis­pa­pie­re unter­wegs war.

Bei einer genaue­ren Über­prü­fung war schnell klar, dass der alge­ri­sche Staats­bür­ger ille­gal über Frank­reich ins Bun­des­ge­biet ein­ge­reist war. Nach Rück­spra­che mit dem Land­rats­amt Wun­sie­del wur­de anschlie­ßend zwecks wei­te­rer Ver­fah­rens­wei­se die Aus­län­der­be­hör­de in Bam­berg um Unter­stüt­zung gebe­ten. Der Mann muss sich nun wegen der ille­ga­len Ein­rei­se sowie des ille­ga­len Auf­ent­hal­tes straf­recht­lich verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

Gegen gepark­ten Pkw gesto­ßen und davongefahren

Helm­brechts – Ein 69jähriger BMW-Fah­rer stieß Don­ners­tag­mit­tag im Gas­weg gegen einen am rech­ten Fahr­bahn­rand abge­stell­ten Pkw, Suzu­ki, und beschä­dig­te die­sen am vor­de­ren lin­ken Rad­lauf. Es ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 200,– Euro. Der BMW-Fah­rer ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne sei­nen gesetz­li­chen Pflich­ten nach­zu­kom­men. Der Unfall konn­te von einem Zeu­gen beob­ach­tet werden.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher wird wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort zur Anzei­ge gebracht.

Gegen die Coro­na-Aus­gangs­sper­re verstoßen

Münch­berg – Am Don­ners­tag, 22.15 Uhr, wur­den nach einer gemel­de­ten Ruhe­stö­rung zwei Münch­ber­ger, 27 und 20 Jah­re alt, in der Lui­sen­stra­ße, am Pocks-Park­platz, einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei zeig­te sich der älte­re gegen­über den Poli­zei­be­am­ten durch­ge­hend aggres­siv. Bei­de Per­so­nen erhal­ten eine Anzei­ge nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz. Da der 27jährige etwas spä­ter einen Poli­zei­be­am­ten mit der­ben Wor­ten belei­dig­te, erhält die­ser noch eine Strafanzeige.

Poli­zei­in­spek­ti­on Naila

Ohne Füh­rer­schein erwischt

Berg. Bei einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le auf der Rast­an­la­ge Fran­ken­wald wur­de Sonn­tag­abend auf der A9 Rich­tung Ber­lin ein 19jähriger Mann aus Nord­hal­ben über­prüft. Der Mann konn­te kei­ne Fahr­erlaub­nis vor­zei­gen und räum­te spä­ter ein, dass er kei­nen Füh­rer­schein besitzt. Er erhält nun eine Anzei­ge wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis. Auch der Hal­ter des Fahr­zeu­ges erhält eine Anzei­ge wegen Ermäch­ti­gung als Hal­ter zum Fah­ren ohne Fahrerlaubnis.

Müll­ton­nen­häus­chen beschä­digt und geflüchtet

Nai­la. Bei der Zufahrt der Lade­ram­pe wur­de bei einem Ver­brau­cher­markt in der Kro­nacher Stra­ße bereits Ende Dezem­ber eine Beschä­di­gung des Müll­ton­nen­häus­chens in Höhe von ca. 1.000,– Euro fest­ge­stellt. Das Scha­dens­er­eig­nis hat sich in der Zeit vom 28.12.2020, 20:00 Uhr bis 29.12.2020, 07:15 Uhr ereig­net. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Nai­la unter der Tele­fon­num­mer 09282/97904–0 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Wunsiedel

Unbe­kann­ter streift Außenspiegel

Markt­leu­then – Am Don­ners­tag­mor­gen stell­te ein 22-jäh­ri­ger Stu­dent sei­nen schwar­zen Wagen der Mar­ke Che­vro­let am Stra­ßen­rand im Bereich einer Arzt­pra­xis in der Mar­tin-Luther-Stra­ße ab. Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer fuhr im Zeit­raum zwi­schen 9 und 10 Uhr zu nah an dem gepark­ten Auto vor­bei, riss den lin­ken Außen­spie­gel ab und ver­ur­sach­te Krat­zer am lin­ken Kot­flü­gel. Ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den in Höhe von etwa 500 Euro zu küm­mern, fuhr der Ver­ur­sa­cher weiter.

Wer kann Hin­wei­se auf den Unfall­flüch­ti­gen geben? Mit­tei­lun­gen nimmt die Wun­sied­ler Poli­zei unter der Tele­fon­num­mer 09232/9947–0 entgegen.