Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 20.01.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Poli­zei­ein­satz im Hahn­weg sorgt für Behinderungen

COBURG. Ein Poli­zei­ein­satz in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus im Hahn­weg sorg­te am Don­ners­tag­mor­gen für Verkehrsbehinderungen.

Im Zuge der Amts­hil­fe beglei­te­te eine Strei­fe der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on um 9.30 Uhr einen Gerichts­voll­zie­her zu einem Wohn­an­we­sen im Hahn­weg. Die 65-jäh­ri­ge Bewoh­ne­rin eines Apart­ments des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses, die sich in einer psy­chi­schen Aus­nah­me­si­tua­ti­on befand, ver­wehr­te den Beam­ten den Zutritt zur Woh­nung und bewaff­ne­te sich mit meh­re­ren Messern.

Zur Unter­stüt­zung rie­fen die Cobur­ger Poli­zi­sten wei­te­re Poli­zei­strei­fen an den Ein­satz­ort. Poli­zei­be­am­te konn­ten die Rent­ne­rin nach einem län­ge­ren Gespräch über­zeu­gen, die Stich­waf­fen abzu­le­gen und die Woh­nung zu ver­las­sen. Die Frau wur­de auf­grund ihres krank­haf­ten Zustan­des noch am Vor­mit­tag in ein psych­ia­tri­sches Kran­ken­haus eingewiesen.

Weder die Beam­ten, noch die 65-Jäh­ri­ge wur­den bei dem Ein­satz verletzt.

Schnee­fall sorg­te für meh­re­re Blechschäden

STADT UND LAND­KREIS COBURG. Trotz kräf­ti­gen Schnee­falls hiel­ten sich am Diens­tag­nach­mit­tag die wit­te­rungs­be­ding­ten Glät­te­un­fäl­le in Stadt und Land­kreis Coburg in Grenzen.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg ver­zeich­ne­te in ihrem Zustän­dig­keits­be­reich am Diens­tag­nach­mit­tag ledig­lich vier Ver­kehrs­un­fäl­le. In allen Fäl­len blieb es ledig­lich bei einem Blech­scha­den und kein Ver­kehrs­teil­neh­mer wur­de ver­letzt. Der Gesamtsach­scha­den an den Fahr­zeu­gen liegt bei min­de­stens 20.000 Euro.

Eis­plat­te fällt von Sattelzug

EBERS­DORF BEI COBURG, B303, LAND­KREIS COBURG. Eine Eis­plat­te die vom Pla­nen­auf­bau eines Last­wa­gens rutsch­te, beschä­dig­te am Diens­tag­mor­gen die Front­schei­be eines ent­ge­gen­kom­men­den Fahrzeuges.

Der zunächst unbe­kann­te Fah­rer eines Lasters befuhr am Diens­tag um 9:30 Uhr die Bun­des­stra­ße B 303 in Rich­tung Kro­nach. Auf Höhe der Ort­schaft Ebers­dorf b. Coburg löste sich eine Eis­plat­te vom Pla­nen­auf­bau des Fahr­zeugs. Das gro­ße Eis­stück schlug direkt in die Wind­schutz­schei­be eines ent­ge­gen­kom­men­den Autos ein. Die Fron­schei­be des Audi einer 30-Jäh­ri­gen aus dem Land­kreis Coburg wur­de kom­plett beschä­digt. Die Frau blieb aber glück­li­cher­wei­se unver­letzt, da die Ver­bund­glas­schei­be ein Ein­drin­gen der Glas­split­ter in den Fahr­zeu­g­in­nen­raum ver­hin­der­te. Der Fah­rer des Last­wa­gens bemerk­te den Vor­fall offen­sicht­lich nicht und setz­te sei­ne Fahrt in Rich­tung Kro­nach fort. Auf­grund eines Zeu­gen­hin­wei­ses konn­ten die Cobur­ger Poli­zi­sten einen 55-jäh­ri­gen Lkw-Fah­rer ermit­teln, der sei­nen Fahr­zeug­auf­bau nicht aus­rei­chend vom Eis befreit hatte.

Gegen den Mann wird nun wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort sowie Ver­stö­ßen nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung ermit­telt. Der Sach­scha­den am Audi liegt bei min­de­stens 3000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

6‑Jähriger gerät mit Bein in Schneefräse

OBER­KOTZAU, LKR. HOF. Ein 6‑jähriger Jun­ge rutsch­te am Dienst­nach­mit­tag unglück­lich aus und geriet mit einem Bein in eine Schnee­frä­se. Die zunächst ange­nom­me­nen schlim­men Fol­gen tra­ten erfreu­li­cher­wei­se nicht ein.

Kurz nach 17 Uhr war eine 37-jäh­ri­ge Anwoh­ne­rin der Kon­rads­reu­ther Stra­ße damit beschäf­tigt, den Innen­hof ihres Anwe­sens mit einer Schnee­frä­se zu räu­men. Wäh­rend­des­sen spiel­ten ihr Sohn und sein 6‑jähriger Freund auf dem Hof fan­gen. Dabei rutsch­te der 6‑Jährige auf einem Schnee­hau­fen aus und geriet mit dem Bein in die Schnee­frä­se. Die Wel­le der Frä­se erfass­te das Bein und der Jun­ge steck­te in dem Arbeits­ge­rät fest. Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Ober­kotzau befrei­ten ihn, indem sie das Blech der Ver­klei­dung und die Wel­le der Frä­se durch­trenn­ten. Wäh­rend die­ser Zeit betreu­te ihn ein Not­arzt. Befürch­tun­gen, der Jun­ge könn­te das Bein ver­lie­ren, tra­ten zum Glück nicht ein. Zwar erlitt er eine groß­flä­chi­ge Wun­de, aber weder Gefä­ße noch Kno­chen wur­den in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Nach der­zei­ti­gem Stand sind kei­ne blei­ben­den Schä­den zu erwarten.

Alle am Ret­tungs­ein­satz Betei­lig­ten nah­men die­se erfreu­li­che Nach­richt erleich­tert auf.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof

Erfolg­lo­se Flucht

A93/​Trogen.- Eine Zivil­strei­fe der Grenz­po­li­zei aus Hof woll­te am 19.01.2021 ein Auto aus der Schweiz einer Kon­trol­le zuführen.

Gegen 12.07 Uhr hat­ten die Beam­ten das Fahr­zeug auf der A93 in Rich­tung Nor­den fest­ge­stellt und setz­ten sich mit dem Dienst­au­to dahin­ter. Der Fah­rer erkann­te wohl das Dienst­fahr­zeug als sol­ches und gab Gas. Die Beam­ten nah­men die Ver­fol­gung auf, ver­lo­ren jedoch kurz die Sicht­ver­bin­dung zu dem Flüchtenden.

Erst auf einem Park­platz­ge­län­de der A72 in Sach­sen erkann­ten die Beam­ten, wie der Gesuch­te gera­de zwi­schen zwei Sat­tel­zü­gen ran­gier­te, anschei­nend um sich dem Blick der Beam­ten zu entziehen.

Als die Zivil­po­li­zi­sten bei dem Mann ein­tra­fen, stand der schon neben sei­nem Auto und rauch­te. Dass er kei­nen Füh­rer­schein besitzt, gab der 36-jäh­ri­ge Deut­sche mit Wohn­sitz in der Schweiz unum­wun­den zu.

Die Fahn­der über­ga­ben den Mann den zustän­di­gen Beam­ten aus Sach­sen. Den Wahl-Schwei­zer erwar­tet nun ein Strafverfahren.

Brum­mi-Raser beanstandet

A9/​Berg.- Bei der Über­wa­chung des Schwer­ver­kehrs durch Beam­te der Auto­bahn­po­li­zei aus Hof muss­ten meh­re­re Kraft­fah­rer bean­stan­det werden.

Gegen 09.10 Uhr stell­ten die Beam­ten bei der Anhal­tung eines por­tu­gie­si­schen Sat­tel­zugs fest, dass der 45-jäh­ri­ge Fah­rer mit bis zu 104 km/​h bei erlaub­ten 80 km/​h unter­wegs war, was ihm ein Buß­geld­ver­fah­ren ein­brach­te. Wenig spä­ter, um 10.30 Uhr, ging es einem 43-jäh­ri­gen Fah­rer aus Polen ähn­lich. Bei ihm hat­ten die Beam­ten Geschwin­dig­kei­ten bis zu 98 km/​h ausgelesen.

Unver­si­chert im Straßenverkehr

A9/​Münchberg.- Bei einer Rou­ti­ne­über­prü­fung eines PKW stell­ten Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei aus Hof am 19.01.2021, um 14.20 Uhr, eine Aus­schrei­bung der zustän­di­gen Behör­de aus dem Berch­tes­ga­de­ner Land wegen feh­len­der Haft­pflicht­ver­si­che­rung fest.

Dem­nach war der 25-jäh­ri­ge Fah­rer aus Bad Rei­chen­hall, dem das Auto auch gehört, seit Mit­te Dezem­ber schon ohne eine gül­ti­ge Haft­pflicht­ver­si­che­rung unter­wegs gewe­sen. Die Beam­ten been­de­ten die Fahrt an Ort und Stel­le und leg­ten das Fahr­zeug im Auf­trag der Behör­de still. Nach einer Anzei­gen­auf­nah­me muss­te sich der Mann um ein alter­na­ti­ves Fort­be­we­gungs­mit­tel kümmern.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Schran­ke umgefahren

Kro­nach – Am ver­gan­ge­nen Mon­tag, in der Zeit von 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr beschä­dig­te ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer eine Zufahrts­schran­ke im Bereich des Flug­plat­zes in Kro­nach. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf etwa 1500 Euro. Zeu­gen möch­ten sich bit­te bei der Poli­zei melden.

Smart­pho­ne nicht geliefert

Wil­helmsthal – Auf einer Inter­net­platt­form erwarb ein Geschä­dig­ter aus Wil­helmsthal Ende Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res ein Smart­pho­ne für 165 Euro. Nach­dem der Betrag durch den Käu­fer über­wie­sen wur­de, war­tet die­ser noch bis heu­te auf die Zusen­dung des bezahl­ten Handy.

Kame­ra nicht erhalten

Wei­ßen­brunn – Über das Inter­net erstei­ger­te ein Geschä­dig­ter aus Wei­ßen­brunn eine Foto­ka­me­ra samt vier Objek­ti­ve für den Preis von rund 1200 Euro. Nach einer Vor­ab­zah­lung per Über­wei­sung wur­de die erwor­be­ne Ware bis dato nicht geliefert.

PKW in Gra­ben geschleudert

Thei­sen­ort – Am Diens­tag, gegen 14.15 Uhr befuhr ein PKW-Fah­rer die Staats­stra­ße 2200 im Bereich Thei­sen­ort. Hier­bei pass­te er im Aus­lauf einer Kur­ve schein­bar sei­ne Geschwin­dig­keit nicht den win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­se an und kam ins Schleu­dern. In der wei­te­ren Fol­ge fuhr er in den Gra­ben und wur­de durch die Wucht des Auf­pralls wie­der zurück auf die Fahr­bahn geschleu­dert. Glück­li­cher­wei­se wur­de der Fahr­zeug­füh­rer nicht ver­letzt. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den am PKW sowie der Flur­scha­den beläuft sich auf ca. 5000 Euro.

Fuß­gän­ger verletzt

Markt­ro­dach- Beim Schnee­räu­men auf dem Park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes in Markt­ro­dach fuhr der Fah­rer eines Trak­tors am Diens­tag, gegen 14.40 Uhr eine Fuß­gän­ge­rin an. Die­se wur­de mit leich­ten Ver­let­zun­gen in das Kran­ken­haus eingeliefert.

Schlan­gen­li­ni­en gefahren

Wei­ßen­brunn – Am Diens­tag, gegen 20.35 Uhr fiel einer Strei­fe der Poli­zei in der Brau­stra­ße in Wei­ßen­brunn ein Fahr­rad­fah­rer auf, wel­cher deut­li­che Schlan­gen­li­ni­en fuhr. Der Grund hier­für klär­te sich bei der anschlie­ßend Kon­trol­le. Der Fah­rer stand sicht­lich unter Alko­hol­ein­fluss. Ein Test ergab einen Wert von 0,91 mg/​l was eine Blut­ent­nah­me zur Fol­ge hat­te. Die Wei­ter­fahrt war natür­lich been­det und den Fahr­rad­fah­rer erwar­tet nun ein Strafverfahren.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Moun­tain­bike entwendet

Hohen­berg a.d. Eger – Am Mitt­woch, 20.01.2021 gegen 02:50 Uhr sei es in der Sel­ber Stra­ße zu einem Dieb­stahl gekom­men. Hier­bei sei aus einer unver­sperr­ten Gara­ge eines Anwe­sens in der Sel­ber Stra­ße ein älte­res Moun­tain­bike ent­wen­det wor­den. Der Ent­wen­dungs­scha­den des Moun­tain­bikes liegt bei etwa 100,- Euro. Zu die­ser Zeit konn­ten von einem Zeu­gen, laut des­sen Anga­ben, zwei Per­so­nen beob­ach­tet wer­den, die in einen Pkw der Mar­ke Opel gestie­gen sei­en. Die­ser Pkw habe nach Anga­ben des Zeu­gen eine tsche­chi­sche Zulas­sung gehabt. Im Anschluss sei besag­ter Pkw dann Rich­tung Ham­mer­müh­le zügig davon gefah­ren. Die Per­so­nen wel­che in den Pkw gestie­gen sei­en, konn­ten wie folgt beschrie­ben wer­den: bei­de männ­lich, der erste ca. 180cm groß, ca. 50 Jah­re alt, von kräf­ti­ger Sta­tur, mit Voll­bart, der zwei­te ca. 25 Jah­re alt. Ob die­se Män­ner mit dem oben genann­ten Dieb­stahl in Ver­bin­dung ste­hen, ist bis­her nicht gesi­chert. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz ermit­telt daher in die­sem Fall aktu­ell noch gegen Unbe­kannt wegen eines Dieb­stahl-Delikts. Zeu­gen, die Anga­ben machen kön­nen, die zur Klä­rung des Sach­ver­hal­tes bei­tra­gen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Markt­red­witz, unter der Tele­fon­num­mer 09231/9676–0, zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Münchberg

Auf die Gegen­fahr­bahn gerutscht

Münch­berg – Am Diens­tag­nach­mit­tag befuhr ein Lini­en­bus die Otto­stra­ße in Rich­tung Kir­chen­lami­t­zer Stra­ße. In einer Rechts­kur­ve rutsch­te der Bus auf­grund win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen auf die Gegen­spur. Ein dort ent­ge­gen­kom­men­der Lkw Glie­der­zug bemerk­te dies und stopp­te sein Gespann. Der Bus rutsch­te den­noch fron­tal gegen den Lkw. Bei­de Kfz wur­den an der Front erheb­lich beschä­digt. Die Fahr­zeug­füh­rer, die allei­ne in ihren Fahr­zeu­gen waren, wur­den bei dem Unfall nicht ver­letzt. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 50.000 Euro.

In den Kreis­ver­kehr hineingerutscht

Münch­berg – Ein wei­te­rer Glät­te­un­fall ereig­ne­te sich am spä­ten Diens­tag­nach­mit­tag. Ein Pkw-Fah­rer woll­te in den Kreis­ver­kehr aus der Theo­dor-Heuss-Stra­ße kom­mend ein­fah­ren. Zum glei­chen Zeit­punkt befuhr ein wei­te­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer den Kreis­ver­kehr. Der 80-jäh­ri­ge brem­ste ab und kam auf­grund Schnee­glät­te ins Rut­schen. Der Pkw des Unfall­ver­ur­sa­chers blieb unbe­schä­digt. Am Pkw des Geschä­dig­ten ent­stand leich­ter Sach­scha­den an der Front­stoß­stan­ge. Ver­letzt wur­de bei dem Ver­kehrs­un­fall niemand.

Haft­be­fehl abgewendet

Münch­berg – Eine Münch­ber­ge­rin hat­te einen offe­nen Haft­be­fehl der durch Zah­lung der Geld­bu­ße abge­wen­det wer­den konn­te. Die Frau zahl­te den gefor­der­ten Betrag bei der PI Münch­berg ein und konn­te so die Ver­haf­tung abwenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Naila

Leit­pfo­sten ange­fah­ren und getürmt

Naila/​Marlesreuth. Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer befuhr Diens­tag­nach­mit­tag gegen 16:10 Uhr die Fran­ken­wald­stra­ße aus Rich­tung Nai­la kom­mend und fuhr die Leit­pfo­sten auf der lin­ken Stra­ßen­sei­te an. Ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den von ca. 150,– Euro zu küm­mern, fuhr der Ver­kehrs­row­dy in Rich­tung Döbra davon. Lt. Zeu­gen­aus­sa­ge gab es dabei einen lau­ten Knall und es dürf­te sich um einen schwar­zen Klein­wa­gen (Fiesta/​Corsa) gehan­delt haben. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Nai­la unter der Tele­fon­num­mer 09282/97904–0 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Wunsiedel

Zahl­rei­che Glät­te­un­fäl­le im Land­kreis Wunsiedel

Wun­sie­del – Nach hef­ti­gen Schnee­fäl­len, win­ter­glat­ten Stra­ßen­ver­hält­nis­sen und teils nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit, ereig­ne­ten sich am Diens­tag­nach­mit­tag zahl­rei­che Glät­te­un­fäl­le im Bereich der Wun­sied­ler Poli­zei. Zum Groß­teil han­del­te es sich hier­bei um Sach­schä­den, eine Per­son muss­te durch das BRK ärzt­lich ver­sorgt und anschlie­ßend in ein Kran­ken­haus ver­bracht werden.

Zwei­ter Jugend­li­cher wohl­be­hal­ten zurückgekehrt

WEI­ßEN­STADT, LRK. WUN­SIE­DEL. Seit Ende Novem­ber wur­den zunächst zwei Jugend­li­che aus einer Jugend­hil­feein­rich­tung in Wei­ßen­stadt im Fich­tel­ge­bir­ge ver­misst. Wäh­rend Beam­te die 16-Jäh­ri­ge bereits Anfang Dezem­ber auf­ge­grif­fen hat­ten, kehr­te nun auch der 15-Jäh­ri­ge zurück.

Da Such­maß­nah­men nach den Jugend­li­chen anfäng­lich ohne Ergeb­nis blie­ben, bat die Poli­zei­in­spek­ti­on Wun­sie­del auch die Öffent­lich­keit um Mit­hil­fe. Beam­te tra­fen zunächst die 16-Jäh­ri­ge in Mit­tel­fran­ken an und nah­men sie in Obhut. Nun brach­te ein Fami­li­en­mit­glied auch den 15-Jäh­ri­gen nach Wei­ßen­stadt zurück. Bei­de Jugend­li­chen befin­den sich wie­der wohl­be­hal­ten in der Jugendhilfeeinrichtung.

Die Ober­frän­ki­sche Poli­zei bedankt sich für die Unter­stüt­zung bei der Öffentlichkeitsfahndung.
Kon­tra­hen­ten mit Bier­fla­sche traktiert

Wun­sie­del – Ein 37-jäh­ri­ger Mann aus Wun­sie­del ver­mu­te­te, dass sei­ne 32-jäh­re Frau ein Ver­hält­nis mit einem ande­ren Mann gehabt haben soll. Dar­auf­hin such­te er, ver­mut­lich mit einem Kum­pel, den Kon­tra­hen­ten auf und lock­te den 36-Jäh­ri­gen unter einem Vor­wand zu einer Aus­spra­che aus dem Haus. Am Haus­ein­gang wur­de die­ser dann sofort attackiert. Die Poli­zei geht davon aus, dass die Angrei­fer dem Geschä­dig­ten mit einer Bier­fla­sche auf den Kopf geschla­gen haben. Im Anschluss dar­an folg­ten Faust­schlä­ge und Trit­te. Danach ergrif­fen die bei­den Täter die Flucht, wur­den jedoch wenig spä­ter durch die Poli­zei im Stadt­ge­biet auf­ge­grif­fen. Der Geschä­dig­te muss­te durch das BRK erst­ver­sorgt wer­den und kam anschlie­ßend zur ambu­lan­ten Behand­lung in ein Kran­ken­haus. Neben einer Straf­an­zei­ge wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung wird gegen die bei­den Män­ner wegen eines Ver­sto­ßes gegen die der­zeit gel­ten­de Coro­na-Aus­gangs­sper­re Anzei­ge beim Land­rats­amt Wun­sie­del vorgelegt.