Bay­reuth Tigers sind Gast­ge­ber für Töl­zer Löwen

Symbolbild Eishockey

Bereits am heu­ti­gen Diens­tag sind die Jungs der Tigers erneut im Ein­satz. Zum nomi­nell vier­ten Spiel­tag rei­sen die Töl­zer Löwen nach Ober­fran­ken um sich um 20.00 Uhr mit den Tigers zu messen.

Prä­sen­tiert wird die Par­tie von Omni­bus Rei­sen Losert aus Bayreuth.

Nach dem auf­ge­fal­le­nen und ver­scho­be­nen Spiel, das im Novem­ber hät­te statt­fin­den sol­len, gab es in der aktu­el­len Sai­son bis­her nur eine Begeg­nung gegen das Team von Coach Kevin Gau­det. Dabei muss­ten sich die Bay­reu­ther kurz vor dem Jah­res­wech­sel in einem engen Match mit 4:2 geschla­gen geben. Vier der sechs Tref­fer an die­sem Abend fie­len in den letz­ten fünf Minu­ten – Tölz schaff­te dabei das sel­te­ne Kunst­stück gleich zwei Emp­ty-Net-Tref­fer zu erzielen.

In der Tabel­le ran­gie­ren die Ober­bay­ern der­zeit auf dem fünf­ten Platz mit 33 erspiel­ten Punk­ten. Vier bzw. fünf Spie­le weni­ger als die vor ihnen lie­gen­den Clubs konn­ten die Löwen, ob der aktu­el­len schwie­ri­gen Lage, absol­vie­ren, was dar­auf hin­deu­tet, dass man – mit 1,9 Punk­ten pro Par­tie – noch wei­ter oben ste­hen könnte.

Die aktu­el­le Form­kur­ve dürf­te jedoch nicht nach dem Geschmack des Trai­ners sein. Vier der letz­ten fünf Spie­le ver­ließ man als das unter­le­ge­ne Team die Eis­flä­che, konn­te bei drei Nie­der­la­gen noch einen Punkt für sich verbuchen.

Einen Son­der­sta­tus nimmt im Kader Mar­co Pfle­ger ein. Der lang­jäh­ri­ge DEL-Pro­fi ver­buch­te im letz­ten Jahr 69 Punk­te und steht aktu­el­le bei 17 Par­tien bereits wie­der bei 30 Scor­er­punk­ten. Wei­te­re Offen­siv­kräf­te, die mehr als einen Punkt pro Spiel auf ihr per­sön­li­ches Kon­to bis­her gebracht haben, ste­hen mit Max French, Lub­or Dibel­ka oder mit dem aus der DEL ver­pflich­te­ten Reid Gar­di­ner bereit. Danach fol­gen mit Rou­ti­nier Phil­ipp Schla­ger und Young­ster Luca Tosto noch­mals Akteu­re, die brand­ge­fähr­lich agie­ren. Kürz­lich reagier­te man noch auf den Aus­fall des lang­jäh­ri­gen DEL2-Tops­corers Tyler McNee­ly und ver­pflich­te­te mit Mario Lamou­re­ux einen Stür­mer, der im Vor­jahr noch in Dres­den einer der Lei­stungs­trä­ger gewe­sen war. Aus der Defen­si­ve kur­beln ver­mehrt der kana­di­sche Neu­zu­gang Ken­ney Mor­ri­son und Andre­as Schwarz, wel­cher mit der besten Plu­s/­Mi­nus-Bilanz auf­war­tet, das Spiel an. Im Tor führt an Maxi­mi­li­an Franz­reb vor­bei. Der gebür­ti­ge Töl­zer, der eini­ge Jah­re zwi­schen DEL und DEL2 gepen­delt war, kehr­te im Janu­ar 2020 zurück in den Isar­win­kel und ist seit­her an Num­mer Eins gesetzt.

Mit 4,53 Ein­schüs­sen pro Par­tie stellt Tölz das tor­hung­rig­ste Team der Liga, hier benö­tigt man mit 7,4 abge­ge­be­nen Schüs­sen je erziel­ten Tref­fer die wenig­sten Ver­su­che in der kom­plet­ten Liga. Dabei liegt man im Power­play mit 20,6% sogar „nur“ im Mit­tel­feld des Ran­kings. Ähn­lich sieht es beim Penal­ty-Kil­ling aus, bei wel­chen man nur an Posi­ti­on Zwölf rangiert.

Bei den Tigers, die vor­aus­sicht­lich mit glei­chem Per­so­nal antre­ten wer­den, wie zuletzt gegen Dres­den, wird es dar­um gehen, die im Augen­blick posi­ti­ve Heim­bi­lanz aus­zu­bau­en. Vier Sie­ge in Fol­ge konn­te man seit Ende Dezem­ber im eige­nen Sta­di­on einfahren.

Alex Vögel