Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 13.01.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Wohn­an­we­sen mit Graf­fi­ti beschmiert

BAM­BERG. Zwi­schen Sonn­tag­mit­tag, 12.00 Uhr und Diens­tag, 13.00 Uhr, wur­de die Haus­wand eines Wohn­an­we­sens in der Joseph­stra­ße mit schwar­zer Far­be bemalt. Der unbe­kann­te Künst­ler hin­ter­ließ den Schrift­zug „ASR“ und rich­te­te Sach­scha­den von etwa 150 Euro an.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. Am Diens­tag­früh ereig­ne­te sich an der Kreu­zung Geisfel­der Stra­ße / Ber­li­ner Ring ein Auf­fahr­un­fall, bei dem eine Frau leicht ver­letzt wur­de. Grund hier­für war, dass ein 18-jäh­ri­ger Fahr­an­fän­ger auf­grund Schnee­glät­te auf einen VW Golf rutsch­te. An bei­den Pkws ist Sach­scha­den von etwa 1000 Euro entstanden.

BAM­BERG. Beim Links­ab­bie­gen von der Mar­kus­brücke auf die Unte­re Sand­stra­ße hat am Diens­tag­abend, gegen 19.20 Uhr, eine VW-Polo-Fah­re­rin eine Fuß­gän­ge­rin über­se­hen, die dort die Fahr­bahn über­que­ren woll­te. Durch den Auf­prall des Autos wur­de die 55-jäh­ri­ge Frau ver­letzt, so dass sie zu einer Ope­ra­ti­on ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den musste.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. Am Diens­tag­nach­mit­tag, gegen 14.15 Uhr, wur­de in der Hall­stadter Stra­ße die hin­te­re Sei­te eines wei­ßen Sko­da Octa­via von einem VW-Polo-Fah­rer ange­fah­ren, der dort nach links in die Kro­nacher Stra­ße abge­bo­gen ist. Obwohl der Unfall­ver­ur­sa­cher Sach­scha­den von etwa 500 Euro ange­rich­tet hat­te, fuhr die­ser ein­fach wei­ter. Auf­grund des abge­le­se­nen Kenn­zei­chens wird es wohl für die Poli­zei ein leich­tes Spiel sein, den Unfall­ver­ur­sa­cher zu ermitteln.

Poli­zei fin­det in Woh­nung Marihuana

BAM­BERG. Am Diens­tag­abend wur­de die Poli­zei dar­über ver­stän­digt, dass aus einer Woh­nung im Bam­ber­ger Nord-Osten Can­na­bis­ge­ruch kommt. Beim Ein­tref­fen und Klin­geln durch die Poli­zei­strei­fe öff­ne­te der 38-jäh­ri­ge Woh­nungs­neh­mer, wobei auch hier deut­li­cher Can­na­bis­ge­ruch wahr­ge­nom­men wer­den konn­te. Auf dem Ess­tisch in der Woh­nung konn­te die Poli­zei dann eine gerin­ge Men­ge Mari­hua­na samt Rausch­gif­tu­ten­si­li­en auf­fin­den und sicher­stel­len. Der Mann muss sich wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz verantworten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Schnee- und Eisunfälle:

BISCH­BERG. Am frü­hen Mitt­woch­mor­gen rutsch­te ein 50-jäh­ri­ger Fahr­zeug­füh­rer mit sei­nem Peu­geot in der Tal­stra­ße auf­grund Eis­glät­te gegen einen Gar­ten­zaun. An Fahr­zeug und Zaun ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 3.000 Euro.

VIERETH-TRUN­STADT. Eis­glät­te war auch der Grund für einen Ver­kehrs­un­fall in Stück­brunn am Mitt­woch kurz nach Mit­ter­nacht. Ein 37-jäh­ri­ger Ford­fah­rer kam von der Fahr­bahn ab und prall­te mit sei­nem Fahr­zeug gegen eine Haus­mau­er. Der Sach­scha­den beträgt 2.000 Euro

STA­DEL­HO­FEN. Am Diens­tag­nach­mit­tag geriet ein 33-Jäh­ri­ger auf der Kreis­stra­ße bei Stein­feld mit sei­nem Audi auf­grund Schnee­glät­te ins Schleu­dern und lan­de­te allein­be­tei­ligt im Stra­ßen­gra­ben. Der Scha­den am Fahr­zeug liegt bei 2.000 Euro.

ALTEN­DORF. Auf der Strecke von Juli­us­hof in Rich­tung Seuß­ling kam eine 69-Jäh­ri­ge bei schnee­be­deck­ter Fahr­bahn am Diens­tag­mit­tag mit ihrem Suzu­ki von der Fahr­bahn ab. Der Pkw über­schlug sich im angren­zen­den Gra­ben. Die Frau blieb unver­letzt, am Fahr­zeug ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 5.000 Euro

STRUL­LEN­DORF. In eine Hecke neben der Staats­stra­ße bei Strul­len­dorf fuhr eine 62-jäh­ri­ge Toyo­ta-Fah­re­rin als ihr Fahr­zeug am Diens­tag­mit­tag bei Schnee­glät­te von der Fahr­bahn rutsch­te. Der Sach­scha­den an Fahr­zeug und Hecke beträgt 1.500 Euro.

SCHEß­LITZ. Ein 18-Jäh­ri­ger Auto­fah­rer kam am Diens­tag­vor­mit­tag zwi­schen Dro­sen­dorf und Straß­giech auf schnee­be­deck­ter Fahr­bahn mit sei­nem Ford von der Stra­ße ab und lan­de­te im Stra­ßen­gra­ben. 200 Euro Sach­scha­den sind die Folge.

WALS­DORF. Sach­scha­den in Höhe von 750 Euro ver­ur­sach­te ein 21-Jäh­ri­ger mit sei­nem Nis­san, als er am Diens­tag­vor­mit­tag zwi­schen Tüt­schen­ge­reuth und Wals­dorf auf­grund Schnee­glät­te von der Fahr­bahn abkam und gegen ein am Stra­ßen­rand ste­hen­des Ver­kehrs­zei­chen fuhr.

Son­sti­ges

HIRSCHAID. Weil er einen vom Umtausch aus­ge­schlos­se­nen Arti­kel nicht zurück­er­stat­tet bekam, begann ein 51-jäh­ri­ger Kun­de in einem Dro­ge­rie­markt in der Bam­ber­ger Stra­ße am Diens­tag­nach­mit­tag ein Streit­ge­spräch mit der Fili­al­lei­te­rin. In des­sen Ver­lauf stieß der auf­ge­brach­te Mann die Frau in ein Regal. Die Dame ver­letz­te sich dabei leicht. Kun­den eil­ten zur Hil­fe und ver­hin­der­ten zunächst die Flucht des Man­nes indem sie ihn fest­hiel­ten. Der 51-Jäh­ri­ge riss sich los und ver­letz­te hier­bei eine Kun­din am Auge, anschlie­ßend ver­ließ er das Geschäft. Noch am Park­platz konn­te er von einer Poli­zei­strei­fe fest­ge­nom­men wer­den. Da er das Streit­ge­spräch mit der Fili­al­lei­te­rin ohne deren Ein­ver­ständ­nis mit dem Han­dy film­te, wur­de sein Smart­pho­ne zur Aus­wer­tung beschlag­nahmt. Die Poli­zei ermit­telt gegen den unein­sich­ti­gen Kun­den nun wegen Kör­per­ver­let­zung sowie Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit des Wortes.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Zu schnell im Schnee

Bam­berg. Weil er auf schnee­be­deck­ter Fahr­bahn zu flott unter­wegs war, kam am Diens­tag­vor­mit­tag der 31jährige Fah­rer eines BMW ins Schleu­dern und prall­te auf der A 73, in Fahrt­rich­tung Süden, gegen den Audi eines 34jährigen. Der 58jährige Bei­fah­rer im Audi wur­de dabei leicht ver­letzt. Bei­de Fahr­zeu­ge muss­ten abge­schleppt wer­den. Der Sach­scha­den sum­miert sich auf rund 10000 Euro.

Ver­si­che­rung Fehlanzeige

Bam­berg. Bei der Kon­trol­le eines Opel durch Schlei­er­fahn­der der Auto­bahn­po­li­zei wur­de am Diens­tag­nach­mit­tag im Bahn­hofs­be­reich fest­ge­stellt, dass der 43jährige Fah­rer und Hal­ter den Pkw ohne gül­ti­ge Ver­si­che­rung benutzt. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt, die amt­li­chen Kenn­zei­chen ent­stem­pelt und die Zulas­sungs­be­schei­ni­gung sicher­ge­stellt. Eine Anzei­ge wegen Ver­stoß gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz folgt.

Schleu­der­tour auf schnee­be­deck­ter Fahrbahn

Forch­heim. Beim Fahr­strei­fen­wech­sel nach einem Über­hol­vor­gang kam am Diens­tag­mit­tag der 29jährige Fah­rer eines Renault auf der A 73, in Rich­tung Süden, auf schnee­be­deck­ter Fahr­bahn ins Schleu­dern und prall­te gegen die Außen­schutz­plan­ke der AS Forch­heim-Süd. Der Sach­scha­den an Pkw und Schutz­plan­ke sum­miert sich auf rund 2500 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Frän­ki­sche Schweiz. Der star­ke Win­ter­ein­bruch mit hef­ti­gen Schnee­fäl­len hielt die Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt den gan­zen Diens­tag in Atem. Sowohl im Tal als auch auf den Höhen­la­gen gab es zahl­rei­che ‚Gra­ben­rut­scher‘, die für die betei­lig­ten Auto­fah­rer glück­li­cher­wei­se glimpf­lich aus­gin­gen und ohne nen­nens­wer­ten Scha­den blie­ben. Mit ver­ein­ten Kräf­ten wei­te­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer konn­ten die in der miss­li­chen Lage befind­li­chen Autos wie­der flott gemacht wer­den, so dass die Fah­rer ihren Weg fort­set­zen konn­ten. Im Bereich Göß­manns­berg blieb am Vor­mit­tag ein Fah­rer mit sei­nem Last­wa­gen an einer Stei­gung auf schnee­be­deck­ter Fahr­bahn hän­gen und muss­te bis zum Ein­tref­fen des Räum­dien­stes aus­har­ren. Erst danach konn­te der Brum­mi­fah­rer wie­der sei­ne wei­te­re Fahrt antre­ten. Auch Hilfs­kräf­te muss­ten aus­rücken, um eini­ge Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen durch abge­bro­che­ne Äste auf­grund Schnee­be­falls zu beseitigen.

Am Mor­gen rutsch­te ein 23-jäh­ri­ger Fah­rer eines VW-Pas­sat auf der Fahrt von Leu­ten­bach nach Kir­cheh­ren­bach auf schnee­be­deck­ter Fahr­bahn in den Gra­ben. Nach­dem ein klei­nes Wild­tier über die Fahr­bahn lief, geriet sein Auto durch ein Aus­weich­ma­nö­ver ins Schlin­gern und kam im Anschluss von der Fahr­bahn ab. An der Böschung blieb der Wagen hän­gen und kipp­te um. Dabei trug der jun­ge Mann leich­te Bles­su­ren davon. Der Sach­scha­den beträgt 2500 Euro.

Nach­mit­tags ereig­ne­ten sich im Bereich Pretz­feld zwei Glät­te­un­fäl­le mit einem Gesamt­scha­den in Höhe von 12000 Euro. Ein 26-jäh­ri­ger BMW-Fah­rer rutsch­te auf einer abschüs­si­gen Strecken­füh­rung nach links ab und prall­te gegen die Leitplanken.

Im Orts­be­reich hielt ein 30-jäh­ri­ger Fah­rer eines Daim­ler-Benz an einer Eng­stel­le wegen eines ent­ge­gen­kom­men­den Lkws ver­kehrs­be­dingt an. Ein nach­fol­gen­der 62-jäh­ri­ger Fah­rer eines Toyo­tas unter­schätz­te die rut­schi­gen Stra­ßen­ver­hält­nis­se und fuhr auf den Vor­der­mann auf. Bei bei­den Unfäl­len wur­den kei­ne Per­so­nen verletzt.

Ins­ge­samt reagier­ten die Auto­fah­rer auf die win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­se sehr beson­nen und umsich­tig. Sie pass­ten in den mei­sten Fäl­len die Geschwin­dig­keit den schnee­be­deck­ten Fahr­bah­nen an und hiel­ten ent­spre­chend einen gro­ßen Abstand zum Vor­der­mann ein. Auf die ein­zel­nen Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen durch lie­gen­ge­blie­be­ne Fahr­zeu­ge zeig­ten sie Ver­ständ­nis. Alle kon­trol­lier­ten Fahr­zeu­ge waren zudem mit Win­ter­rei­fen vor­schrifts­mä­ßig ausgerüstet.

Son­sti­ges

Eber­mann­stadt. Erneut kam es am Diens­tag­vor­mit­tag zu zwei wei­te­ren poli­zei­lich gemel­de­ten ver­such­ten Tele­fon­be­trü­ge­rei­en im Stadt­be­reich. In bei­den Fäl­len gaben sich die männ­li­chen Anru­fer jeweils als nahe Ange­hö­ri­ge aus und täusch­ten eine aktu­el­le Not­la­ge vor. In einem Fall durch­schau­te eine betag­te und rüsti­ge 89-jäh­ri­ge Senio­rin die Betrugs­ma­sche sofort. Die Rent­ne­rin reagier­te vor­bild­lich, unter­brach sofort das Tele­fon­ge­spräch und leg­te auf. Unmit­tel­bar danach infor­mier­te sie die Polizei.

In einem wei­te­ren Fall zog der Trick­be­trü­ger ein betag­tes Ehe­paar durch geschick­te Gesprächs­füh­rung in sei­nem Bann, so dass die­ses annahm, dass ein Nef­fe von ihnen aktu­ell in einem Ver­kehrs­un­fall ver­wickelt sei und drin­gend finan­zi­el­le Hil­fe benö­ti­ge. Der Unbe­kann­te bau­te am Tele­fon ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis so auf, dass der 85-jäh­ri­ge Rent­ner sich bereit erklär­te, sofort einen nied­ri­gen fünf­stel­li­gen Geld­be­trag bei der Bank abzu­he­ben und bei sich zu Hau­se zu ver­wah­ren bis jemand vor­bei­kom­men wür­de, um es abzu­ho­len. Der Mann besorg­te kurz dar­auf auch den ver­ein­bar­ten Geld­be­trag. Auf dem Weg zu sei­ner Woh­nung erfuhr zufäl­lig eine Bekann­te von die­ser ver­meint­li­chen Not­la­ge. Auch hier erkann­te die jun­ge Frau die Betrugs­ma­sche sofort, ging ener­gisch dazwi­schen und unter­band wei­te­re Aktio­nen. Die Poli­zei wur­de ver­stän­digt, die sofort mit meh­re­ren Strei­fen anrück­te, im Nah­be­reich eine Fahn­dung initi­ier­te und Ermitt­lun­gen wegen Betru­ges einleitete.

Die Poli­zei bit­tet aber­mals dar­um, äußerst miss­trau­isch gegen­über sol­chen Anru­fern zu sein, die ein Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis vor­gau­keln und sich aktu­ell in einer Not­la­ge befin­den. Las­sen sie sich von der­ar­ti­gen Anru­fern nicht unter Druck set­zen und legen Sie bei Ver­dacht sofort auf. Hal­ten sie sich von sol­chen Geld­ge­schäf­ten am Tele­fon mit anschlie­ßen­den Abho­lun­gen fern. Blei­ben sie ruhig und reagie­ren sie umsich­tig. Infor­mie­ren sie nahe­ste­hen­de Per­so­nen, wei­te­re Ver­wand­te und wen­den Sie sich umge­hend und ver­trau­ens­voll an die Polizei.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfäl­le

FORCH­HEIM. In der Ade­nau­er­al­lee kam es am Diens­tag­abend im Kreu­zungs­be­reich zu einem Unfall, nach­dem ein 27-jäh­ri­ger VW-Fah­rer auf­grund zu gerin­gen Abstands auf den Seat eines 28-Jäh­ri­gen auf­fuhr, der laut sei­nen Anga­ben einen Ret­tungs­wa­gen mit ein­ge­schal­te­tem Blau­licht vor­bei­fah­ren las­sen woll­te. Dabei wur­de die Bei­fah­re­rin leicht im Nacken­be­reich ver­letzt. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand jeweils ein Sach­scha­den von ca. 1.000,– Euro.

FORCH­HEIM. Am Diens­tag­mor­gen befuhr ein 36-Jäh­ri­ger mit sei­nem Dacia die Staats­stra­ße 2244. Durch das Brems­ver­hal­ten der vor­aus­fah­ren­den Fahr­zeu­ge erschrak er sich angeb­lich so sehr, dass er eine Voll­brem­sung mit ange­zo­ge­ner Hand­brem­se mach­te, auf­grund der Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se ins Schlin­gern geriet und schließ­lich nach rechts von der Fahr­bahn abkam. Sein Pkw über­schlug sich dabei, ver­letzt wur­de der Mann glück­li­cher­wei­se nicht. Es ent­stand ein Gesamtsach­scha­den von 7.100,– Euro.