Ein Kon­zept für die Forch­hei­mer Jugend­ar­beit – Antrag der Jun­gen Bürger

Antrag Kon­zept „Forch­heims Jugend“

Sehr geehr­ter Herr Oberbürgermeister,

immer wie­der hören wir in Sit­zun­gen des Stadt­ra­tes und des­sen Aus­schüs­sen, dass es zu weni­ge Mög­lich­kei­ten und Ange­bo­te für Jugend­li­che in Forch­heim gibt, um ihre Frei­zeit sinn­voll zu gestal­ten und oft bekommt man dabei den Ein­druck, man/​die Ver­ant­wort­li­chen wüss­te gar nicht, was der Bedarf wirk­lich ist. Hier­zu müs­sen wir akti­ver auf die Jugend­li­chen zuge­hen, um den Bedarf zu erfah­ren und die Jugend­li­chen zur Mit­ar­beit bewe­gen zukön­nen. Denn nur wer mit­spre­chen darf, arbei­tet auch mit. Damit dies auch den gewünsch­ten Erfolg haben wird, muss ein Kon­zept für „Forch­heims Jugend“ ent­wickelt wer­den, wel­ches eine lang­fri­sti­ge Wei­ter­ent­wick­lung und Bestän­dig­keit der Jugend­ar­beit in Forch­heim gewähr­lei­stet. Ich bean­tra­ge daher, dass die Ver­wal­tung mit der Bear­bei­tung des fol­gen­den Pha­sen­pla­nes beauf­tragt wird, die Ergeb­nis­se in dem ent­spre­chen­den Aus­schuss vor­ge­stellt, dis­ku­tiert und Maß­nah­men zur Umset­zung für die Erstel­lung des Kon­zepts „Forch­heims Jugend“ ent­wickelt wer­den. Für eine Unter­stüt­zung bei der wei­te­ren Aus­ar­bei­tung ste­he ich ger­ne zur Verfügung.

Mit freund­li­chen Grüßen

Seba­sti­an Hösch

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Jun­ge Bürger

Jugend­be­auf­trag­ter der Stadt Forchheim

Anla­ge Pha­sen­plan „Forch­heims Jugend“

Pha­sen­plan zur Erar­bei­tung des Kon­zepts „Forch­heims Jugend“

Pha­se 1: „Was geht in Forch­heim?“ – Zuerst soll eine Bestands­ana­ly­se erstellt wer­den. Wel­che Ein­rich­tun­gen, Insti­tu­tio­nen, Ver­bän­de, Ver­ei­ne, etc. gibt es in Forch­heim? Was wird dort ange­bo­ten? Für wen gilt das Ange­bot? Wie war die Ent­wick­lung deren Arbeit in den letz­ten Jahren?

Pha­se 2: „Mir fehl­ts in Forch­heim an…!!“ – Par­al­lel zur Pha­se 1 soll eine Bedarfs­ana­ly­se durch­ge­führt wer­den. Hier soll pri­mär aus Sicht der Jugend­li­chen ein erster Ein­druck gewon­nen wer­den an was es fehlt? Die­ser kann zum Bei­spiel durch Zusam­men­ar­beit mit den Schu­len, eine Abfra­ge in einem Jugend­jour­nal, Online­um­fra­ge usw. erfolgen.

Pha­se 3: Vor­stel­lung Ergeb­nis­se – Nach Abschluss der Pha­sen 1 und 2 sol­len die Ergeb­nis­se aus­ge­wer­tet, Ideen für die Pha­se 4 erar­bei­tet und im ent­spre­chen­den Aus­schuss vor­ge­stellt und dis­ku­tiert werden.

Pha­se 4: Erar­bei­tung Kon­zept – „Forch­heims Jugend“ In Zusam­men­ar­beit und in Work­shops mit Jugend­li­chen, den Schu­len, dem Jugend­haus Forch­heim, der OJA Forch­heim, dem Jugend­be­auf­trag­ten, dem Stadt­rat und ande­ren inter­es­sier­ten Per­so­nen, Ver­ei­nen und Insti­tu­tio­nen soll ein Kon­zept ent­wickelt wer­den wie die Jugend­ar­beit im Ober­zen­trum Forch­heim in Zukunft aus­se­hen soll.

Wich­tig­ste Punk­te für das Kon­zept müs­sen sein:-die zukünf­ti­ge Betei­li­gung der Jugendlichen,-Informationspolitik zu allen Jugendlichen,-klare kurz-und lang­fri­sti­ge Projekte,-die per­so­nel­le Ent­wick­lung der Jugendarbeit.

Pha­se 5: Umset­zung – Nach­dem die Ideen und Lösun­gen zusam­men­ge­tra­gen wur­den, geht eszur wirk­li­chen Arbeit über, dem Umset­zen­der Pro­jek­te und Maßnahmen