Höchstadt: Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall in Großneuses

Symbolbild Polizei

Am frü­hen Nach­mit­tag ereig­ne­te sich in der Orts­mit­te Groß­neu­ses ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall. Der 56-jäh­ri­ge Unfall­fah­rer befuhr die Staats­stra­ße von Höchstadt in Rich­tung Wei­sen­dorf. In der Orts­mit­te Groß­neu­ses kam 01 nach ersten poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen auf­grund eines gesund­heit­li­chen Pro­blems nach rechts von Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit der dor­ti­gen Gar­ten­mau­er eines land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sens. Auf­ge­schreckt durch den auf­heu­len­den Motor eil­te der Haus­be­sit­zer, der sich zufäl­lig in sei­nem Hof befand auf die Stra­ße und sah das ver­un­fall­te Fahr­zeug an der Gar­ten­mau­er stehen.

Reak­ti­ons­schnell ver­stän­dig­te er sei­nen Nach­barn, der dann die Fahr­zeug­schei­be ein­schlug und den Bewusst­lo­sen aus dem Fahr­zeug barg und die Reani­ma­ti­on ein­lei­te­te. Unmit­tel­bar danach traf die Poli­zei­strei­fe an der Unfallört­lich­keit ein. Die ein­tref­fen­de Strei­fe, unter­stützt durch ein zufäl­lig vor­bei­kom­men­des Ehe­paar, die selbst im Ret­tungs­dienst tätig sind, wur­den die Maß­nah­men bis zum Ein­tref­fen des Not­arz­tes und Ret­tungs­dien­stes fortgesetzt.

Der Ver­letz­te wur­de umge­hend in das Kran­ken­haus Höchstadt gebracht. Die Staats­stra­ße war wäh­rend der Unfall­auf­nah­me voll­stän­dig gesperrt. Am Fahr­zeug und der Gar­ten­mau­er ent­stand nur gerin­ger Schaden.