Ein Come­back mit Fan­fa­ren – Till Brön­ner als Star­gast von Jazz am See 2021

Jahr für Jahr eine tol­le Atmo­sphä­re / Foto: Kili­an Reil 

Pro­gramm: Till Brönner

Max Mutz­ke
Rebek­ka Bakken
Tor­sten Goods
& Friends

Ter­min: Sonn­tag, 25. Juli 2021

Kon­zert­be­ginn: 19.45 Uhr, Ein­lass: 18 Uhr

Ort: Dech­sen­dor­fer Wei­her, Erlangen/​Dechsendorf

Kar­ten­prei­se: 85 / 75 / 65 / 55 Euro inkl. Gebüh­ren, ggf. zzgl. Versandkosten.

Nach­läs­se für Schü­ler und Stu­den­ten, Auszubildende,

Inha­ber des Erlan­gen­Pass, Asyl­be­wer­ber, Schwerbehinderte

und Beglei­tung:

Kate­go­rie 1: 10 Euro Nachlass

Kate­go­rie 2–4: 50% Nachlass

Für die dies­jäh­ri­gen See­kon­zer­te am Dech­sen­dor­fer Wei­her könn­te der Head­li­ner nicht bes­ser gewählt sein, steht Till Brön­ner doch wie kein ande­rer für den Über­le­bens­kampf der Kul­tur­bran­che wäh­rend der COVI­D19-Pan­de­mie. Sein online ver­öf­fent­lich­ter, wüten­der Video­auf­ruf an die Regie­rung fand ein gro­ßes media­les Echo und wur­de tau­send­fach geteilt. Er wirft den Ver­ant­wort­li­chen gro­ße Ver­säum­nis­se bei den finan­zi­el­len Hil­fen für Kul­tur­schaf­fen­de und Mit­ar­bei­tern der Ver­an­stal­tungs­bran­che vor und pran­gert die feh­len­den Sofort­hil­fen an. Am 25. Juli 2021 wird Brön­ner bei „Jazz am See“ auftreten.
Der Rück­kehr an den Dech­sen­dor­fer Wei­her Der Klas­sik­kul­tur e.V. ist des­halb sehr stolz, die­ses künst­le­ri­sche Aus­nah­me­ta­lent und
akti­vi­sti­sche Vor­bild im Som­mer 2021 wie­der am See begrü­ßen zu dür­fen. Bereits 2015 war der pro­mo­vier­te Trom­pe­ter bei “Jazz am See” zu Gast und spiel­te zusam­men mit Nils Land­gren vor aus­ver­kauf­ten Rei­hen. “Er hat damals schon das gan­ze Publi­kum begei­stert und wir freu­en uns auf sein See­kon­zer­te-Come­back”, so Frank Hof­mann, Vor­sit­zen­der des Klas­sik­kul­tur e.V.

Till Brön­ner: Gen­re­über­grei­fen­de Genialität

Auch Brön­ners Musik steht für sich. Als Wand­ler zwi­schen den Gen­res hat er als erster Künst­ler über­haupt die Echos für die drei Kate­go­rien Jazz, Pop und Klas­sik gewon­nen. Im näch­sten Jahr wird man ihn zusam­men mit Max Mutz­ke, Rebek­ka Bak­ken und Tor­sten Goods unter frei­em Him­mel auf der Büh­ne des Dech­sen­dor­fer Wei­her sehen und hören können.

Till Brön­ner

1971 in Vier­sen gebo­ren, hat­te Till Brön­ner mit 13 Jah­ren ein Schlüs­sel­er­leb­nis, das ihn zum Jazz brach­te: „Als ich zum ersten Mal den Bebop von Char­lie Par­ker hör­te, war das mei­ne Initi­al­zün­dung. Ich war 13, und es war fast so etwas wie die erste ero­ti­sche Erfah­rung. Ich dach­te: So etwas Unan­stän­di­ges kann man eigent­lich nicht machen. Die Musik war wie eine Frau, die mich anbag­ger­te.“ Till, der aus einer Musi­ker­fa­mi­lie stammt, absol­vier­te zuerst eine klas­si­sche Aus­bil­dung, bevor er an der Köl­ner Musik­hoch­schu­le begann Jazz­trom­pe­te zu stu­die­ren. Nach nur drei Seme­stern über­zeugt der damals gera­de 20jährige bei einem
Vor­spiel den Chef des Ber­li­ner RIAS-Tanz­or­che­sters. Bereits zwei Jah­re spä­ter debü­tiert er als Band­lea­der mit einer eige­nen CD, „Genera­ti­ons Of Jazz“, die nicht zuletzt dadurch Auf­merk­sam­keit auf sich zog, dass die legen­dä­ren Jazz­grö­ßen Ray Brown und Jeff Hamil­ton mitwirkten.

Spä­te­stens seit sei­ner zwei­ma­li­gen Teil­nah­me als Jury­mit­glied und Men­tor bei der Casting­show “X Fac­tor“ hat der Aus­nah­me­künst­ler mit der mar­kan­ten Erschei­nung Star­po­pu­la­ri­tät erlangt. Ihm gelang es als ersten Künst­ler die “Trip­le Crown“ – den Echo Pop, den Echo Klas­sik und den Echo Jazz – mit nach Hau­se zu neh­men, was zeigt, dass Brön­ner ein Grenz­gän­ger ist, der sich nicht nur im Jazz zu Hau­se fühlt.

Sei­ne Qua­li­tä­ten nicht nur als Inter­pret, son­dern auch als Kom­po­nist und Arran­geur konn­te Till Brön­ner bereits unter Beweis stel­len. Neben der eige­nen stei­len Kar­rie­re ist das Mul­ti­ta­lent eben­falls leh­rend tätig und erhielt 2009 eine Pro­fes­sur an der Hoch­schu­le für Musik Carl Maria von Weber in Dres­den. Wie bereits 2003 und 2004 mode­riert Till Brön­ner seit 2013 auch wieder
“Die Till Brön­ner Show“ auf Klas­sik Radio. Trotz sei­ner gro­ßen Erfol­ge und Pro­mi­nenz macht Brön­ner selbst kei­nen Rum­mel um sei­ne Per­son und sieht immer noch sei­ne Musik im Mit­tel­punkt. Brön­ners hohes künst­le­ri­sches Niveau und das gro­ße media­le Inter­es­se an ihm machen die­se Beschei­den­heit nicht selbst­ver­ständ­lich. Gera­de die­se Mélan­ge sichert ihm die Wert­schät­zung und die Sym­pa­thien einer gro­ßen, ste­tig wach­sen­den Fangemeinschaft.

Max Mutz­ke

Max Mutz­ke fei­er­te sei­nen musi­ka­li­schen Durch­bruch 2004, als er die Casting-Show „SSDSG­PS“ von Ste­fan Raab gewann. Seit dem ist er aus der deut­schen Musik-Sze­ne nicht mehr weg­zu­den­ken. Im Mai 2004 trat er für Deutsch­land beim „Euro­vi­si­on Song Con­test“ in Istan­bul an und konn­te den ach­ten Platz bele­gen. 2007 begann er erst­mals auch mit Jazz zu expe­ri­men­tie­ren und ließ jaz­zi­ge Aspek­te in sein Album ein­flie­ßen. Mutz­ke ent­wickel­te sich wei­ter in die jaz­zi­ge Rich­tung und ver­öf­fent­lich­te 2012 ein reines
Jazz­al­bum, wel­ches er mit vie­len nam­haf­ten Musi­kern auf­nahm. Unter ande­rem arbei­te­te er mit der Jazz-Grö­ße Klaus Dol­din­ger zusam­men. Für die­ses Album gewann er 2013 einen Jazz Pla­tin Award.

Mutz­ke über­zeugt vor allem mit sei­ner Viel­sei­tig­keit. Ob Pop, Rock, Soul, Funk oder Jazz – er fühlt sich in vie­len Musik­rich­tun­gen wohl und die jewei­li­gen Ergeb­nis­se spre­chen für sich. Immer wie­der pro­biert er Neu­es aus, um sein Spek­trum zu erwei­tern. Ob gemein­sa­me Pro­jek­te mit der nie­der­län­di­schen Rhyth­mus­grup­pe „mono­Punk“, eine Zusam­men­ar­beit mit einem ganz klas­si­schen Streich­quar­tett oder mit gro­ßen Big­Bands – Max Mutz­ke über­zeugt jedes Mal aufs Neue. Nach acht ver­öf­fent­lich­ten Alben konn­ten sich sei­ne Fans im Sep­tem­ber 2018 über über das brand­neue Album „Colours“ freu­en, wel­ches mit sei­nem ganz eige­nen Sound die Hörer über­zeug­te und über Wochen in den deut­schen Charts ver­tre­ten war.

Rebek­ka Bakken

Die nor­we­gi­sche Sän­ge­rin Rebek­ka Bak­ken wird uns die­ses Jahr am See beeh­ren. Sie schreibt und singt aus tief­ster Über­zeu­gung, instink­tiv und offen. Ihre Alben und Kon­zer­te sind wie Rei­sen, bei denen man nie genau weiß, was hin­ter der näch­sten Ecke auf einen war­tet. Rebek­ka Bak­kens per­sön­li­che Rei­se in die Welt der Musik begann in den spä­ten 1990er Jah­ren, als sie sich auf den Weg über den gro­ßen Teich mach­te, um in New York ihren eige­nen Musik­stil zu fin­den. Sie debü­tier­te schließ­lich mit dem hoch ange­se­he­nen Jazz- Künst­ler Wolf­gang Muth­spiel und ver­öf­fent­lich­te ihr erstes Album „Dai­ly Mir­ror“, wel­ches ihr aus der
Jazz-Sze­ne größ­tes Lob ein­brach­te. Selbst sieht Bak­ken sich jedoch in vie­len Gen­res zu Hau­se. Und in der Tat, ihre Stimme
ran­giert über drei Okta­ven und kann mit pop­pi­gen Tönen, einer Rock­röh­re und sanf­ten Chan­sons- und Folks­klän­gen über­zeu­gen. Nach ihrer New Yor­ker Fin­dungs­pha­se mach­te sich die Aus­nah­me­künst­le­rin auf den Weg zurück nach Euro­pa. Hier wird sie für ihre sou­ve­rä­ne Tech­nik, sat­te Stimm­tie­fe und betö­ren­de Aus­strah­lung gefei­ert und als „…bis in die Haar­spit­zen ero­tisch” (FAZ) und das „… weib­li­che Alter Ego von Tom Waits“ (Welt) geprie­sen. Im Herbst 2018 erschien ihr ach­tes Stu­dio­al­bum „Things You Lea­ve Behind“, auf wel­chem sie emo­tio­na­len Gos­pel, rocken­den Blues und melan­cho­li­schen Coun­try ver­eint und ver­edelt. Mit
die­sem Werk mar­kiert die selbst­be­wuss­te Nor­we­ge­rin ein neu­es Kapi­tel in ihrer Kar­rie­re. Es ist gewis­ser­ma­ßen das Ergeb­nis eines Rei­fe­pro­zes­ses, das poe­ti­sche Werk einer Frau, die weiß, was sie will.

Tor­sten Goods – All-Star Band und Solisten

Tra­di­tio­nell wird unser künst­le­ri­scher Lei­ter von Jazz am See Tor­sten Goods wie­der im ersten Kon­zert­teil mit sei­ner ‚All-Star Band‘ auf der Büh­ne ste­hen. Der gebür­ti­ge Erlan­ger tourt mit Sarah Con­nor durch Deutsch­lands größ­te Kon­zert­hal­len. Für „sei­nen“ beson­de­ren Tag am See wer­den wie­der nam­haf­te Soli­sten aus der Jazz-Welt erwar­tet, auf deren Ver­öf­fent­li­chung man
der­zeit noch gespannt sein darf. Wir freu­en uns auf einen abwechs­lungs­rei­chen Abend mit ein­zig­ar­ti­gem Pro­gramm, guter Stim­mung und tol­len Künst­lern. Die Kon­zert­be­su­cher kön­nen sich neben den lang­jäh­ri­gen Band-Mit­glie­dern Chri­sti­an von
Kaphengst (Bass) und dem Band­lea­der Tor­sten Goods (Gesang & Gitar­re) auf neue Gesich­ter in der Grup­pe freuen.

Jan Miser­re

Jan Miser­re ist einer der Kom­po­ni­sten, die gera­de­zu mühe­los alt­her­ge­brach­te Gren­zen zwi­schen Pop, Klas­sik, Jazz und elek­tro­ni­scher Musik über­schrei­ten. Der gebür­ti­ge Erlan­ger spielt in ver­schie­de­nen Jazz­for­ma­tio­nen auf zahl­rei­chen Tour­ne­en und Festi­vals in ganz Europa.

Chri­sti­an von Kaphengst

Mit sei­nem im Jahr 2000 gegrün­de­ten Jazz­quar­tett »Café du Sport« tour­te von Kaphengst auf der gan­zen Welt, unter ande­rem in Indi­en, Paki­stan, in der Tür­kei sowie West­afri­ka und Kame­run. Seit 2002 ist von Kaphengst auch als Pro­du­zent für Künst­ler wie Char­lie Maria­no, Till Brön­ner, Helen Schnei­der und Tor­sten Goods tätig.

Felix Lehr­mann

Für Lehr­mann gab es nie einen Plan B, sei­ne Mis­si­on lau­te­te immer Schlag­zeug­spie­len. Ein dyna­misch star­kes Spiel und explo­si­ve Beats sind sei­ne Pas­si­on. Sein Drum­ming strotzt vor Kraft, Prä­zi­si­on, Ele­ganz und Kreativität.

Mar­tin Verdonk

Als Absol­vent des Kon­ser­va­to­ri­ums in Rot­ter­damm und der Con­jun­to Folk­lo­ri­co Nacio­nal de Cuba ist der Nie­der­län­der Ver­donk ein stu­dier­ter Per­cus­sio­nist mit inter­na­tio­nal hohem Ren­no­mee. Im Jahr 1990 schloss er sich der Band Loïs Lane an, die als Vor­grup­pe eine Tour­nee mit Prince unter­nahm. Dar­über hin­aus spiel­te er mit Stars wie Don­na Sum­mer und Lio­nel Richie. Mitt­ler­wei­le gibt Ver­donk sei­ne viel­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Erfah­rung wei­ter und unter­rich­tet selbst am Rot­ter­dam­mer Kon­ser­va­to­ri­um in der Abtei­lung Weltmusik.

Der Kon­zert­saal in frei­er Natur

Die Kon­zert­aben­de am See zäh­len mitt­ler­wei­le zu den eta­blier­ten Open-Air-Erleb­nis­sen in Nord­bay­ern. Kein ver­gleich­ba­res Frei­luft­kon­zert kann eine der­art aus­ge­feil­te Infra­struk­tur auf­wei­sen und sei­nem Publi­kum ein solch exklu­si­ves Kon­zert­er­leb­nis bie­ten. Aus­ge­feil­te Ton­tech­nik für her­vor­ra­gen­de Klang­qua­li­tät und Video-LED-Wän­de, die die Besu­cher nah am
Gesche­hen auf der Büh­ne sei­en las­sen, fan­den schon in den letz­ten Jah­ren gro­ßen Anklang beim Publikum.

Coro­na-kon­form

Das Coro­na-kon­for­me Kon­zept des Klas­sik­kul­tur e.V. steht. Das weit­läu­fi­ge Open-Air-Gelän­de am Dech­sen­dor­fer Wei­her ermög­licht es uns die gel­ten­den Abstands­re­ge­lun­gen pro­blem­los umzu­set­zen. Es wer­den Lauf­we­ge vor­ge­ge­ben, es ist für eine umfang­rei­che Beschil­de­rung mit Infor­ma­tio­nen zu gel­ten­den Auf­la­gen gesorgt und eine Ent­zer­rung der Kon­takt­punk­te wie z.B.
am Geträn­ke­aus­schank und an den Toi­let­ten geplant. Wei­ter wird es für die See­kon­zer­te 2021 eine limi­tier­te Anzahl an Tickets gege­ben, sofern sich die Lage im Som­mer 2021 ähn­lich wie die­sen Juli gestal­tet. “Wir sind aber opti­mi­stisch, dass
wir durch die­se Vor­keh­run­gen die Kon­zer­te im kom­men­den Som­mer durch­füh­ren kön­nen”, so Ronald Scheu­er, künst­le­ri­scher Vor­stand des Ver­eins. Die Impf­stoff­ent­wick­lung schrei­te gut vor­an und die Pro­gno­se über die Wirk­sam­keit sei her­vor­ra­gend. Auch für genü­gend Abstand zwi­schen den ein­zel­nen Sitz­plät­zen der Kon­zert­be­su­cher ist gesorgt.

Vor­ver­kaufs­start für 2021

Der Vor­ver­kauf läuft bereits. Nähe­re Infor­ma­tio­nen und Online-Ver­kauf: www​.jazz​-am​-see​.com/​k​a​r​ten mit der Opti­on für
das PRINT@home-Verfahren.

Ter­min: Sonn­tag, 25. Juli 2021

Kon­zert­be­ginn: 19.45 Uhr, Ein­lass: 18 Uhr

Ort: Dech­sen­dor­fer Wei­her, Erlangen/​Dechsendorf

Kar­ten­prei­se: 85 / 75 / 65 / 55 Euro inkl. Gebüh­ren, ggf. zzgl. Versandkosten.

Nach­läs­se für Schü­ler und Stu­den­ten, Auszubildende,

Inha­ber des Erlan­gen­Pass, Asyl­be­wer­ber, Schwer­be­hin­der­te und Begleitung:

Kate­go­rie 1: 10 Euro Nachlass

Kate­go­rie 2–4: 50% Nachlass

Vor­ver­kauf Online: www​.jazz​-am​-see​.com/​k​a​r​ten mit PRINT@home-Verfahren

Vor­ver­kaufs­stel­len: Erlan­gen Ticket, Fuch­sen­wie­se 1, Tel.: 09131/800 555