Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 01.01.2021 – Der Wie­sent­bo­te wünscht allen Lesern ein gesun­des, neu­es Jahr!

Symbolbild Polizei

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg vom 01.01.2021

Coburg. Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg kon­trol­lier­ten am Don­ners­tag, kurz nach 23.00 Uhr, im Küren­grund eine 36-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin, die offen­bar unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand.

Bei der Über­prü­fung und Fest­stel­lung der Per­so­na­li­en stell­ten die Poli­zi­sten dro­gen­ty­pi­sche Aus­fall­erschei­nun­gen fest. Des­halb wur­de eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum Coburg durch­ge­führt und die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Bestä­tigt sich der Ver­dacht der Dro­gen­ein­nah­me, erwar­tet die Dame ein saf­ti­ges Buß­geld sowie eine Anzei­ge nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz. Eine Anzei­ge hat sie sich jedoch schon ein­ge­han­delt, da sie kei­nen triff­ti­gen Grund nen­nen konn­te, war­um sie um die­se Uhr­zeit noch mit ihren Pkw unter­wegs war.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach vom 01.01.2021

Küps. Am Vor­mit­tag des 31.12.2020 wur­de eine Strei­fe zu einer Woh­nungs­par­ty in Küps geru­fen. Bei der Über­prü­fung konn­ten vor Ort meh­re­re Per­so­nen ange­trof­fen wer­den. Da gegen eine der Per­so­nen ein Haft­be­fehl vor­lag und der Betrof­fe­ne die erfor­der­li­che Zah­lung zur Abwen­dung des Haft­be­fehls nicht lei­sten konn­te, wur­de er durch die Strei­fe in die JVA Kro­nach verbracht.

Am spä­ten Nach­mit­tag muss­te erneut eine Strei­fen­be­sat­zung die Ein­sat­zört­lich­keit anfah­ren. Eine zu die­sem Zeit­punkt in der Woh­nung anwe­sen­de 31-jäh­ri­ge Dame war mit über 4 Pro­mil­le so stark alko­ho­li­siert, dass sie zur Behand­lung ins Kran­ken­haus ver­bracht wer­den muss­te. Hier­bei belei­dig­te und bespuck­te sie die Ein­satz­kräf­te. Gegen die Dame wur­de ein Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet, wäh­rend sich die übri­gen Par­ty­gä­ste auf Grund von Ver­stö­ßen gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz ver­ant­wor­ten müssen.

Mit­witz. Eine Anwoh­ne­rin ent­sorg­te am Syl­ve­ster­abend noch glü­hen­de Asche im Haus­müll. Eini­ge Stun­den spä­ter bemerk­te ihr auf­merk­sa­mer Nach­bar, dass die Scheu­ne, in wel­cher auch die Müll­ei­mer auf­be­wahrt wer­den, Feu­er gefan­gen hat­te. Da die Lösch­ver­su­che durch die Anwoh­ne­rin erfolg­los blie­ben, muss­te der Brand schließ­lich durch die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr gelöscht wer­den. Der Sach­scha­den beläuft sich auf meh­re­re Tau­send Euro.

Stein­wie­sen. In den letz­ten bei­den Wochen beschmier­ten Unbe­kann­te das Sport­heim des ört­li­chen Sport­ver­eins SV Stein­wie­sen mit teils ras­si­sti­schen und rechts­ex­tre­men Paro­len. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 3000,- Euro. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu der Tat oder dem Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach unter 09261/5030 zu melden.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels vom 01.01.2021

Lich­ten­fels. Am Don­ners­tag, den 31.12.2020 gegen 22.30 Uhr soll­te eine Grup­pe von drei Per­so­nen einer Kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Beim Erblicken des Strei­fen­wa­gens nahm ein 34 jäh­ri­ger Lich­ten­fel­ser mit sei­nem Fahr­rad Reiß­aus, konn­te aber kur­ze Zeit spä­ter von den Beam­ten gestellt wer­den. Bei der anschlie­ßen­den Durch­su­chung wur­den gerin­ge Men­gen Mari­hua­na und Cry­s­tal auf­ge­fun­den. Bei sei­nem 23- jäh­ri­gen Beglei­ter konn­ten eben­falls Rausch­gif­tu­ten­si­li­en auf­ge­fun­den wer­den. Eine anschlie­ßen­de Woh­nungs­nach­schau bei dem 34- jäh­ri­gen führ­te zum Auf­fin­den wei­te­rer gerin­ger Men­gen Amf­et­amin und Mari­hua­na. Bei­de erwar­tet nun eine Anzei­ge nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Weis­main. Am 01.01.2021 kurz nach Mit­ter­nacht geriet ein Dach­stuhl in Brand. Ursa­che war nach jet­zi­gen Kennt­nis­stand eine Feu­er­werks­ra­ke­te, die an einer Zie­gel hän­gen blieb. Durch das schnel­le beherz­te Han­deln zwei­er Zeu­gen konn­ten die Bewoh­ner unver­sehrt ihre Woh­nung ver­las­sen und die Feu­er­wehr ver­stän­digt wer­den. Der Brand konn­te in kur­zer Zeit gelöscht wer­den. Es ent­stand ein Gebäu­de­scha­den in Höhe von ca. 10.000 Euro. Ein unsach­ge­mä­ßer Gebrauch der Feu­er­werks­ra­ke­te konn­te nicht nach­ge­wie­sen werden.

Lichtenfels/​Altenkunstadt. In der Sil­ve­ster­nacht zähl­te die Poli­zei Lich­ten­fels ins­ge­samt 16 Ver­stö­ße nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz. In Schney wur­den die Beam­ten auf eine Par­ty auf­merk­sam, bei der ins­ge­samt acht Per­so­nen aus ver­schie­de­nen Haus­hal­ten gezählt wur­den. In Alten­kunst­adt wur­de die Poli­zei eben­falls zu einer pri­va­ten Sil­ve­ster­par­ty geru­fen, an der ins­ge­samt sechs Erwach­se­ne und vier Kin­der teil­nah­men, die aus drei ver­schie­de­nen Haus­hal­ten stamm­ten. Gegen die Aus­gangs­sper­re ver­stieß ein Pär­chen aus Lich­ten­fels, das sich gegen 01.00 Uhr auf dem Heim­weg mach­te. Alle Betei­lig­te erwar­tet nun eine Anzei­ge nach dem Infektionsschutzgesetz.

Lich­ten­fels. Am Don­ners­tag, den 31.12.2020 gegen 13.30 Uhr bat der Ret­tungs­dienst die Poli­zei bei einem aggres­si­ven und reni­ten­ten Pati­en­ten um Hil­fe. Hier­bei konn­ten von den Beam­ten in der Woh­nung des 27- jäh­ri­gen Lich­ten­fel­ser neben gerin­gen Men­gen Mari­hua­na und Haschisch auch Amf­et­ami­ne und Psi­lo­cy­bin­pil­ze auf­ge­fun­den wer­den. Der Pati­ent selbst konn­te ruhig gestellt und zur wei­te­ren Behand­lung ins Kli­ni­kum Lich­ten­fels gebracht wer­den. Den 27- Jäh­ri­gen erwar­tet nun eine Anzei­ge nach dem Betäubungsmittelgesetz.