medi bay­reuth unter­liegt im Fran­ken­der­by gegen s.Oliver Würz­burg mit 87:93

symbolbild basketball

Am 8. Spiel­tag in der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga hat medi bay­reuth sei­ne drit­te Nie­der­la­ge in Serie ein­stecken müs­sen. Im Heim­spiel gegen s.Oliver Würz­burg unter­lag das Team von Head Coach Raoul Kor­ner am Diens­tag­abend in der Ober­fran­ken­hal­le mit 87:93 (51:44).

Dabei hat­te es Mit­te des zwei­ten Vier­tels rich­tig gut für das Team um Kapi­tän Basti­an Doreth aus­ge­se­hen. Nach einem Zwi­schen­spurt lagen die HEROES OF TOMOR­ROW mit 47:34 (17.) in Füh­rung und schie­nen die schwa­chen Lei­stun­gen der vor­an­ge­gan­ge­nen Par­tien ver­ges­sen machen zu können.

Es folg­te jedoch eine Halb­zeit-über­grei­fen­de Durst­strecke von über sechs Minu­ten ohne jeg­li­chen Punkt und aus der medi-Füh­rung (51:42) wur­de ein 51:56 Rück­stand (25.).

Der so ent­stan­de­ne Spiel­stand war jedoch weni­ger gra­vie­rend, als viel­mehr das Gefühl, wel­ches man den Würz­bur­ger hier völ­lig unnö­tig mit auf den Weg gab, das Spiel in der Ober­fran­ken­hal­le tat­säch­lich gewin­nen zu kön­nen. Plötz­lich waren die Unter­fran­ken rich­tig da, ver­tei­dig­ten stark, nutz­ten ihre Mög­lich­kei­ten und erkämpf­ten sich so am Ende ihren nicht unver­dien­ten drit­ten Saisonsieg.

Das sagt Frank Bart­ley (medi bayreuth):

“Offen­sicht­lich ist unse­re Defen­si­ve im Moment unser größ­tes Pro­blem. Wir bekom­men ein­fach die Stopps nicht, wenn wir sie benö­ti­gen und dann gelin­gen uns auf der Gegen­sei­te auch noch die Punk­te nicht und so ist es schwie­rig Spie­le zu gewin­nen, aber wir wer­den es noch raus­fin­den, wie das funk­tio­niert. Wir wis­sen, dass wir ener­gisch in die Par­tie gehen müs­sen und auch dar­an wird es wich­tig sein noch zu arbeiten.”

Das Spiel:

Die ersten zehn Minu­ten im Fran­ken­der­by ver­gin­gen wie im Flug, da es kaum zu Unter­bre­chun­gen kam. Bei­de Mann­schaf­ten star­te­ten gut in die Par­tie und es ent­wickel­te sich zunächst ein aus­ge­gli­che­nes Match, bei dem auf Bay­reu­ther Sei­te vor allem Frank Bart­ley mit 12 Punk­ten glänz­te und sei­nem Team zu einer knap­pen 24:23 Füh­rung nach dem ersten Vier­tel verhalf.

In der zwei­ten Spiel­ein­heit schien es so, als wären die HEROES OF TOMOR­ROW in der Lage, die Kon­trol­le über die Par­tie zu gewin­nen. Bis auf 47:34 konn­te sich die Mann­schaft von Head Coach Raoul Kor­ner abset­zen, agier­te sowohl in der Offen­si­ve als auch in der Defen­si­ve soli­de und schaff­te es, die Füh­rung zur Halb­zeit bei sie­ben Punk­ten (51:44) zu halten.

Dann jedoch ver­schlief medi den Start in zwei­te Spiel­hälf­te kom­plett und es dau­er­te knapp 5 Minu­ten, bis die ersten Punk­te für die HEROES OF TOMOR­ROW fal­len woll­ten, wäh­rend die Gäste aus Würz­burg (12:0 Lauf) ihre Chan­cen sicher nutz­ten. So ver­spiel­te man den siche­ren Vor­sprung und ging fol­ge­rich­tig mit einem 65:68 Rück­stand ins letz­te Viertel.

Die HEROES OF TOMOR­ROW ver­such­ten im fina­len Abschnitt noch ein­mal alles und konn­ten sogar wie­der (77:74) die Füh­rung über­neh­men, doch erneut waren es Feh­ler in der Defen­si­ve, die die Würz­bur­ger auf die Sie­ger­stra­ße brach­ten und medi eine 87:93 Nie­der­la­ge bescherte.

medi Points:

PAR­DON 8, Wenzl, Wool­ridge 4 (5 Rebounds), Jalal­poor 0, Bruhn­ke 0, DORETH 10 (5 Assists), Sei­ferth 12*, TIBY 9, Krug, WAL­KER 5, BART­LEY 19, Oli­se­vi­ci­us 20.

* mit drei Offen­siv­re­bounds knack­te Andre­as Sei­ferth die BBL-Mar­ke von 400 und steht jetzt bei 401 offen­si­ven Karriererebounds!

Das sagt Raoul Kor­ner (Head Coach medi bayreuth):

“Wir haben durch indi­vi­du­el­le Dumm­hei­ten zu Beginn des drit­ten Vier­tels kom­plett den Rhyth­mus ver­lo­ren. Dann hat man gese­hen, dass wir ohne Basti kei­ne Struk­tur und zu wenig Ener­gie in unse­rem Spiel haben. Er war da teil­wei­se allein auf wei­ter Flur.“

X‑mas Game vs. Gießen

Viel Zeit bleibt den HEROES OF TOMOR­ROW für die Weih­nachts­fest­lich­kei­ten nicht, denn schon am Sams­tag, den 26. Dezem­ber, kom­men die JobStairs GIE­SSEN 46ers in die Ober­fran­ken­hal­le. Jump zum X‑MAS Game ist erneut um 20:30 Uhr.