Peg­nitz: Coro­na-Impf­zen­trum Sana-Kli­nik ist bereit für Impfstart

Das baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge emp­fiehlt, auf­grund der posi­ti­ven Syn­er­gie­ef­fek­te, Impf­zen­tren in Kli­ni­knä­he zu errich­ten. Die Sana Kli­nik in Peg­nitz war von Beginn der Über­le­gun­gen in Hin­blick auf die Errich­tung eines Impf­zen­trums an äußerst enga­giert und moti­viert in die Pro­zes­se ein­ge­bun­den. Ört­lich ist der Stand­ort Peg­nitz für die Bür­ger des süd­li­chen Land­krei­ses ideal.

Das Coro­na-Impf­zen­trum Peg­nitz befin­det sich unter­halb der Sana Kli­nik im soge­nann­ten Ärz­te­haus. Vor dem Gebäu­de wur­den zwei zusätz­li­che Con­tai­ner auf­ge­stellt, um den logi­sti­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Anfor­de­run­gen gerecht wer­den zu kön­nen. Die Anla­ge wur­de selbst­ver­ständ­lich bar­rie­re­frei umgebaut.

Nach­dem aber noch kein Impf­stoff zur Ver­fü­gung steht, kann auch noch nicht mit der Imp­fung gestar­tet wer­den. Sobald der Impf­stoff ein­ge­hen wird, kann umge­hend mit der Ter­min­ver­ga­be und Beimp­fung begon­nen werden.

Wir erwar­ten anfäng­lich eine ver­stärk­te Aus­la­stung der mobi­len Impf­teams, nach­dem anfäng­lich unter ande­rem Kli­nik­per­so­nal sowie Alten- und Pfle­ge­hei­me beimpft wer­den sol­len. Die Haupt­aus­la­stung der Impf­zen­tren wird ver­mut­lich erst im Anschluss dar­an erfol­gen. Ver­bind­li­che Aus­sa­gen kön­nen wir hier­zu aller­dings noch nicht treffen.

Per­so­nal

Als Ärzt­li­cher Lei­ter fun­giert Herr Dr. Birn­mey­er. Koor­di­nie­rend für bei­de Impf­zen­tren von Stadt und Landk­ries Bay­reuth (Johan­nes-Kep­ler-Real­schu­le Bay­reuth und Sana-Kli­nik Peg­nitz) ist Herr Dr. Wirth eingesetzt.
Grund­sätz­lich ist die Impf­sta­ti­on mit durch­gän­gig fünf oder sechs Per­so­nen besetzt. Hier­bei han­delt es sich um Ver­wal­tungs­per­so­nal, medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te und Ärz­te, die die Impf­lin­ge im Impf­zen­trum versorgen.

Kapa­zi­tä­ten des Impf­zen­trums an der Sana-Klinik

Pro Tag kön­nen bis zu 100 Imp­fun­gen vor­ge­nom­men werden.

Ablauf einer Impfung

Geimpft wer­den nur Per­so­nen, die sich vor­her zur Imp­fung ange­mel­det haben und zu dem ver­ein­bar­ten Ter­min zum Impf­zen­trum kom­men. Die Ter­min­ver­ga­be soll sowohl online als auch tele­fo­nisch erfol­gen kön­nen. Aller­dings steht bis­lang die ent­spre­chen­de Soft­ware noch nicht zur Ver­fü­gung. Sobald die Ter­min­ver­ga­be erfol­gen kann, wer­den wir dies in Ver­bin­dung mit der genau­en Vor­ge­hens­wei­se bekanntgeben.

Der Impf­ling durch­läuft die Sta­tio­nen Anmel­dung, Auf­klä­rung, Ana­mne­se, Imp­fung, Beob­ach­tung, Ausgang.

Kern des Impf­zen­trums ist die Auf­klä­rung der Pati­en­ten sowie – sofern erfor­der­lich – eine per­sön­li­che Auf­klä­rung unter Berück­sich­ti­gung indi­vi­du­el­ler Vor­aus­set­zun­gen (z. B. Vor­er­kran­kun­gen o. Ä.) sowie die tat­säch­li­che Imp­fung. Im Nach­gang an die Imp­fung erfolgt, wie auch beim Haus­arzt üblich, eine Beob­ach­tungs­pha­se, die die zu imp­fen­den Per­so­nen auf eige­nen Wunsch ent­fal­len las­sen kön­nen. An der Anmel­dung in der Impf­sta­ti­on erhält jeder Impf­ling einen Ana­mne­se­bo­gen, den am Aus­gang wie­der abzu­ge­ben ist.
Der kom­plet­te Pro­zess von Anmel­dung über Auf­klä­rung, Ana­mne­se, Imp­fung, Beob­ach­tung und Aus­gang dau­ert unter Ein­hal­tung der vor­ge­se­he­nen Beob­ach­tungs­zeit vor­aus­sicht­lich zwi­schen 20 und 30 Minuten.

Was muss vom Pati­en­ten mit­ge­bracht werden?

Die Pati­en­ten soll­ten jeden­falls Ihren Impf­pass und einen Licht­bild­aus­weis dabei­ha­ben. Nähe­re Infor­ma­tio­nen hier­zu wer­den zu gege­be­ner Zeit noch erfolgen.